Serbisch-orthodoxes Kloster Himmelsthür wurde feierlich geweiht
Nach umfassender Erneuerung beginnt für das einzige Kloster der Serbischen Orthodoxen Kirche in Deutschland ein neues Kapitel seiner Geschichte.
Am 3. Oktober 2026 wird das erneuerte Kloster der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesgebärerin in Himmelsthür feierlich geweiht. Die serbische Diözese Düsseldorf und Deutschland lädt Gläubige ein, an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen, das sie als einen der bedeutendsten Tage in der jüngeren Geschichte des Klosters und der Diözese bezeichnet. Die Nachricht wurde auf Instagram veröffentlicht.
Die Geschichte des Gotteshauses reicht bis an den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück: Die Kirche wurde zwischen 1905 und 1907 errichtet und 1978 unter Bischof Lavrentije von der serbisch-orthodoxen Gemeinde erworben. In der Folge entwickelte sich Himmelsthür zu einem wichtigen geistlichen Zentrum der Serbischen Orthodoxen Kirche in Westeuropa und diente zeitweise als Sitz der Diözese, bevor dieser später nach Düsseldorf verlegt wurde.
In den vergangenen Jahren wurde die Klosteranlage umfassend erneuert. Die Arbeiten erfolgten mit dem Segen und unter der Fürsorge von Metropolit Grigorije von Deutschland sowie mit Unterstützung von Geistlichen, Gläubigen und Förderern. Mit der feierlichen Weihe beginnt nun ein neues Kapitel in der Geschichte des traditionsreichen orthodoxen Klosters in Deutschland.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass sich die russische und serbische orthodoxe Jugend zur Liturgie in Köln getroffen hatten.