Metropolit Pimen zelebrierte die Göttliche Liturgie in Mainz
Gemeinde der Mazedonischen Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid feierte das Fest der Enthauptung Johannes des Täufers.
Metropolit Pimen von Europa der Mazedonischen Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid hat am 11. September 2026 eine Hierarchische Göttliche Liturgie in der orthodoxen St.-Nikolaus-Kirche in Mainz gefeiert. Die Liturgie wurde gemeinsam mit dem Gemeindepfarrer, Vater Konstantin, zelebriert. Darüber berichtete die Metropolie auf ihrer Facebook-Seite.
Die Gläubigen der orthodoxen Gemeinde versammelten sich zum Fest der Enthauptung des heiligen Johannes des Täufers. In seiner Predigt erinnerte Metropolit Pimen an die Sendung des Vorläufers Christi, der das Volk zur Umkehr aufrief und auf das Kommen des Erlösers vorbereitete. Johannes habe seinen Dienst auch angesichts weltlicher Macht unbeirrt fortgesetzt und König Herodes wegen dessen Lebensführung öffentlich getadelt.
Metropolit Pimen hob hervor, dass Johannes aufgrund seines Zeugnisses für die Wahrheit Gottes inhaftiert und schließlich auf Verlangen der Tochter der Herodias enthauptet wurde. Sein Martyrium sei nicht nur als tragisches Ende seines Lebens zu verstehen, sondern als Zeugnis für Glauben, Mut und Treue zur Wahrheit. Die Gläubigen empfingen während der Liturgie die Heiligen Geheimnisse Christi.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije die Göttliche Liturgie in Friedrichshafen feierte und die Gemeinde eine Gottesmutter-Ikone vom heiligen Berg Athos begrüßte.