Russische und serbische orthodoxe Jugend traf sich zur Liturgie in Köln
Die Jugendlichen feierten eine deutschsprachige Liturgie und gedachten gemeinsam des heiligen Heribert, der im ersten Jahrtausend Erzbischof von Köln war.
Am 12. September 2026 trafen sich Vertreter der russischen und serbischen orthodoxen Jugend in Köln. Gemeinsam nahmen sie an einer Göttlichen Liturgie in deutscher Sprache teil, die von Vater Georgij Safoklov, Vater Mladen Janić und Vater Matthias Zierenberg zelebriert wurde. Das Treffen bot den Jugendlichen zugleich Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung über die Grenzen der einzelnen orthodoxen Gemeinden hinweg. Darüber berichtete die ROJ-Köln.
Zum Abschluss des Tages kamen Geistliche und Gläubige in einer griechisch-orthodoxen Kirche zusammen. Dort wurde eine gemeinsame Panichida zum Gedenken an den heiligen Heribert von Köln gefeiert. Damit erhielt die Begegnung auch einen besonderen Bezug zur christlichen Geschichte der Stadt.
Der heilige Heribert war von 999 bis 1021 Erzbischof von Köln und gehört damit zur noch ungeteilten Kirche des ersten Jahrtausends. Sein Gedenken verbindet die in Köln lebenden orthodoxen Christen mit dem alten christlichen Erbe ihrer heutigen Heimat und unterstrich zugleich den gemeinschaftlichen Charakter des Jugendtreffens.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die orthodoxe Gemeinde in Ulm zum Herbstball eingeladen hatte.