Metropolit Serafim: „Der Priester muss die Menschen mit Liebe führen“
Rumänisch-orthodoxer Metropolit führte Priester Andrei der neuen Gemeinde in Hagen in sein Pfarramt ein.
Der rumänisch-orthodoxe Metropolit Serafim von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa hat am 13. September 2026, dem Sonntag vor dem Fest der Kreuzerhöhung, in der neu gegründeten rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Mariä Geburt und heiliger Märtyrer Dumitru Stăniloae“ in Hagen die Göttliche Liturgie gefeiert und Priester Andrei in sein Amt als Pfarrer eingeführt. Dazu veröffentlichte die Metropolie ein Video.
In seiner Predigt bezeichnete Metropolit Serafim die Pfarrei als „geistliche Familie“. Aufgabe des Pfarrers sei es, die Liturgie und die Sakramente zu feiern, die Gläubigen geistlich zu begleiten und auch jene zu suchen, die nicht zur Kirche kommen. Dafür brauche er vor allem Liebe, Geduld und Verständnis, zugleich aber auch die Bereitschaft, die Gläubigen im Glauben zu unterweisen.
Mit Blick auf das christliche Leben rief der Metropolit zu regelmäßigem Gebet, Gottesdienstbesuch, Fasten und tätiger Nächstenliebe auf. Der Priester müsse das Evangelium nicht nur verkünden, sondern vor allem selbst danach leben und durch sein persönliches und familiäres Beispiel Zeugnis geben. Das bei der Amtseinführung überreichte Kreuz deutete Metropolit Serafim als Zeichen Christi und des christlichen Lebens, während der Schlüssel zur Kirche für die Aufgabe des Priesters stehe, durch Gebet und Seelsorge Zugang zu den Herzen der Gläubigen zu suchen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije die Göttliche Liturgie in Friedrichshafen feierte und die Gemeinde eine Gottesmutter-Ikone vom heiligen Berg Athos begrüßte.