Patriarch Daniel: „Das Kreuz ist das Zeichen der Liebe Christi zu uns“

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Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel bei der Liturgie zum Fest der Kreuzerhöhung in der Kapelle „Heiliger Großmärtyrer Georg“ der Patriarchalischen Residenz in Bukarest. Foto: Patriarchat Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel bei der Liturgie zum Fest der Kreuzerhöhung in der Kapelle „Heiliger Großmärtyrer Georg“ der Patriarchalischen Residenz in Bukarest. Foto: Patriarchat

Der Primas der Rumänisch-Orthodoxen Kirche erinnerte zum Fest der Kreuzerhöhung an die aufopfernde Liebe Christi und die geistliche Bedeutung des Heiligen Kreuzes.

Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat am Montag, dem 14. September 2026, in der historischen Kapelle „Heiliger Großmärtyrer Georg“ der Patriarchalischen Residenz in Bukarest zum Fest der Kreuzerhöhung gepredigt. „Das Zeichen des Heiligen Kreuzes erinnert die Welt an die aufopfernde Liebe des Herrn Jesus Christus“, betonte der Patriarch. Die Verehrung des Kreuzes gehe auf die apostolische Zeit zurück. Zugleich erinnerte er an die Auffindung des Kreuzes durch die heilige Kaiserin Helena und dessen Erhebung vor den Gläubigen in Jerusalem, wie das Patriarchat berichtete.

Das Kreuz dürfe nicht als magisches Zeichen mit einer von Christus unabhängigen Kraft verstanden werden. Christus habe vielmehr das Folterinstrument in ein Zeichen des Sieges über Sünde und Tod sowie der Verherrlichung demütiger und barmherziger Liebe verwandelt. „Das Kreuzzeichen ist nicht nur ein Schmuckstück in der Kirche, sondern es ist das Zeichen der Liebe Christi zu uns, die uns zur demütigen Liebe zu Gott und zur aufrichtigen Liebe zu unseren Mitmenschen aufruft“, sagte Patriarch Daniel. Die Präsenz des Kreuzes im liturgischen und alltäglichen Leben erinnere die Christen an Kreuzigung und Auferstehung.

Patriarch Daniel deutete die Kreuzerhöhung in seiner Predigt zugleich als Aufruf zum geistlichen Aufstieg durch demütige, aufopfernde, vergebende und barmherzige Liebe. Das Tragen des Kreuzes zeige sich auch in den Prüfungen des Alltags, etwa in Familienleben, Kindererziehung, Krankheit, Einsamkeit oder klösterlicher Askese. Die barmherzige Liebe sei der Weg zum Heil und zur Vereinigung mit Gott, der Quelle des ewigen Lebens.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Diakon Igor Willimowski in Krefeld über die Liebe zu Gott und zum Nächsten predigte.

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