<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" version="2.0"><channel><title>Nachrichten und Artikel der UOJ</title><link>https://orthodoxnews.de/de/</link><description>Artikel und Nachrichten über die Orthodoxie, die UOK und das Christentum</description><language></language><lastBuildDate>Fri, 10 Jul 2026 16:49:09 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://orthodoxnews.de/de/rss" rel="self" type="application/rss+xml" /><item><title><![CDATA[Heute gedenkt die Georgische Orthodoxe Kirche des heiligen Georg vom Heiligen Berg]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87858-heute-gedenkt-die-georgische-orthodoxe-kirche-des-heiligen-georg-vom-heiligen-berg</link><description><![CDATA[Der georgische Geistliche, Übersetzer und Vorsteher des Iveron-Klosters auf dem Athos gilt als einer der größten Väter der Kirche.]]></description><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 16:43:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Die Georgische Apostolische Autokephale Orthodoxe Kirche begeht am 10. Juli den Gedenktag des heiligen Georg vom Heiligen Berg Athos. Darüber berichtete die Redaktion der UOJ in Georgien.
Der heilige Georg vom Heiligen Berg wurde 1009 in Trialeti als Kind frommer Christen – Jakob und Maria – geboren. Schon in jungen Jahren wurde er mit dem Klosterleben vertraut gemacht. Er studierte in den Klöstern von Tadzrisi und Chachuli, wo er unter der Leitung der herausragenden Väter seiner Zeit seine geistliche und schulische Erziehung empfing.
Später studierte er in Konstantinopel, wo er sich tiefe Kenntnisse in Philosophie und Rhetorik aneignete. Nach der Mönchsweihe wirkte er auf dem Schwarzen Berg, danach begab er sich auf den Heiligen Berg Athos, wo er ein würdiger Fortsetzer des vom ehrwürdigen Euthymios vom Athos begonnenen Werkes wurde.
Der heilige Georg vom Heiligen Berg übersetzte zahlreiche kirchliche Bücher aus dem Griechischen ins Georgische, verbesserte alte Übersetzungen und hob das georgische theologische Schrifttum auf eine außerordentliche Höhe. Durch seine Mühen wurde das liturgische und geistliche Erbe der georgischen Kirche bereichert.
Er leitete zudem über Jahre hinweg das Iveron-Kloster auf dem Athos und förderte dessen Entwicklung sowie das geistliche Leben der georgischen Mönche. Von besonderer Bedeutung war sein Wirken für die Verteidigung der Autokephalie und der apostolischen Würde der Kirche Georgiens, die er in Gesprächen mit dem Patriarchen von Antiochien entschieden und weise hervorhob.
Блок - по темі (Metropolit Schio ist neuer Patriarch von Georgien)
Auf Bitten König Bagrats IV. kehrte der heilige Georg für einige Zeit nach Georgien zurück, wo er einen bedeutenden Beitrag zur Ordnung des kirchlichen Lebens leistete. Später brach er erneut zum Athos auf, doch während seines Aufenthalts in Konstantinopel, am Fest der heiligen Apostel Petrus und Paulus, entschlief er in Frieden.
Der heilige Georg vom Heiligen Berg ist im Iveron-Kloster auf dem Athos begraben. Die orthodoxe Kirche ehrt ihn als einen der größten geistlichen Väter der Georgier, als herausragenden Übersetzer, Schriftsteller und treuen Verteidiger der Kirche.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Köln die UOK und das Ökumenische Patriarchat gemeinsame Arbeitsgespräche führten.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87858-heute-gedenkt-die-georgische-orthodoxe-kirche-des-heiligen-georg-vom-heiligen-berg</guid></item><item><title><![CDATA[In Köln führten die UOK und das Ökumenische Patriarchat gemeinsame Arbeitsgespräche]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87856-vertreter-der-ukrainischen-orthodoxen-kirche-traf-metropolit-augoustinos-in-deutschland</link><description><![CDATA[Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Seelsorge für ukrainische Flüchtlinge und das Leben orthodoxer Christen in Westeuropa.]]></description><pubDate>Fri, 10 Jul 2026 10:28:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Am 9. Juli traf der Dechant des westlichen Kirchenbezirks der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, Erzpriester Serhij Hajewskyj, auf Einladung von Augoustinos Lambardakis, Exarchen des Ökumenischen Patriarchats für Mitteleuropa, zu einem Arbeitsgespräch zusammen. Darüber berichtete die ukrainisch-orthodoxe Gemeinde in Köln.
Während der Begegnung tauschten sich die beiden Geistlichen über die aktuellen Herausforderungen orthodoxer Christen in Westeuropa aus. Weitere Themen waren die seelsorgliche Begleitung ukrainischer Flüchtlinge, die Unterstützung von Familien und Jugendlichen sowie die Bewahrung christlicher Werte in der heutigen Gesellschaft.
Блок - по темі (Bundespräsident Steinmeier empfing Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz)
Nach Angaben der Ukrainischen Orthodoxen Kirche verlief das Treffen in einer Atmosphäre gegenseitigen Respekts und eines offenen, freundschaftlichen Austauschs.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass im Juni ein Bericht 40 antichristliche Hassverbrechen in Europa aufzählte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87856-vertreter-der-ukrainischen-orthodoxen-kirche-traf-metropolit-augoustinos-in-deutschland</guid></item><item><title><![CDATA[Priester Arsenije Jovanović: „Es gibt keinen Menschen, den Gott aufgegeben hat“]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87854-priester-arsenije-jovanovi-es-gibt-keinen-menschen-den-gott-aufgegeben-hat</link><description><![CDATA[Predigt in Nürnberg zum Fest der Geburt Johannes des Täufers über Gottes Barmherzigkeit, wahre Umkehr und die Gefahr der Bindung an das Materielle]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 21:35:24 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Zum Fest der Geburt des Heiligen Johannes des Täufers hat der serbisch-orthodoxe Priester Arsenije Jovanović am 7. Juli 2026 in Nürnberg die Gläubigen dazu aufgerufen, Christus nicht aus ihrem Leben auszuschließen, sondern ihm das Herz zu öffnen. Ausgehend vom Evangelium über die Heilung der beiden Besessenen (Mt 8,28–34) betonte er, dass Gott keinen Menschen aufgebe und jedem die Möglichkeit zur Umkehr und Erneuerung schenke. Die serbisch-orthodoxe Eparchie für Deutschland veröffentlichte die Predigt auf ihrer Webseite.Блок - по темі (Nürnberger Gemeinde gedachte am Vidovdan der serbischen Kriegstoten)Priester Arsenije Jovanović erklärte, der Mittelpunkt des Evangeliums sei nicht der Untergang der Schweineherde, sondern die Rettung der Menschen. Christus sehe Hoffnung, wo andere bereits aufgegeben hätten. Zugleich warnte er davor, den Glauben auf bloßes Wissen oder religiöse Äußerlichkeiten zu reduzieren. Wahrer Glaube bedeute, mit Christus zu leben und ihm zu erlauben, das eigene Leben zu verändern.Der Priester hob hervor, dass die Bewohner von Gadara den Verlust ihres Besitzes höher bewertet hätten als die Heilung ihrer Mitmenschen. Dies sei auch heute eine Versuchung, wenn materielle Interessen wichtiger würden als die Gegenwart Gottes. Christus dränge sich niemandem auf, sondern achte die Freiheit des Menschen und warte auf dessen freiwillige Antwort.Die UOJ berichtete zuvor, dass die ROKA-Gemeinden Augsburg und Heilbronn das Patrozinium des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco feierten.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87854-priester-arsenije-jovanovi-es-gibt-keinen-menschen-den-gott-aufgegeben-hat</guid></item><item><title><![CDATA[Lösung im Berner Kirchenstreit: Russisch-orthodoxe Gemeinde kann bleiben]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87852-loesung-im-berner-kirchenstreit-russisch-orthodoxe-gemeinde-kann-bleiben</link><description><![CDATA[Nach einer Einigung mit der evangelisch-lutherischen Gemeinde bleibt die seit Jahrzehnten genutzte Krypta im Antonierhaus als Gottesdienstort erhalten]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 21:19:22 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Im seit mehreren Jahren schwelenden Streit um die Nutzung der Krypta im Berner Antonierhaus haben die evangelisch-lutherische und die russisch-orthodoxe Gemeinde eine außergerichtliche Einigung erzielt. Damit ist die vor drei Jahren ausgesprochene Kündigung des Untermietvertrags hinfällig. Stattdessen schlossen beide Seiten einen unbefristeten Untermietvertrag mit regulärer Kündigungsmöglichkeit, wie das schweizer Nachrichtenportal Nau.ch am 5. Juli 2026 berichtete.Блок - по темі (Bern: Lutheraner kündigten russisch-orthodoxer Gemeinde die Räume)Die russisch-orthodoxe Gemeinde der Heiligen Dreifaltigkeit gehört zur Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) und nutzt die Krypta seit 1944 für ihre Gottesdienste. Gemeindevorsteher ist der aus der Ukraine stammende Priester Vladimir Svistun. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs beten in Bern Russen und Ukrainer gemeinsam für den Frieden. Durch die Fluchtbewegung ab 2022 wuchs die Gemeinde stark an, sodass die kleine Krypta zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen stieß.Im Rahmen einer Schlichtungsverhandlung verständigten sich beide Gemeinden deshalb auf neue Nutzungsregeln. Künftig kann die russisch-orthodoxe Gemeinde zwar in der Krypta bleiben, die regulären Sonntagsgottesdienste und die großen Festgottesdienste sollen ab Juni 2028 jedoch an einem anderen Ort stattfinden, um die beengten Platzverhältnisse zu entschärfen.Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der georgische Parlamentspräsident EU-Angriffe auf die Kirche als „rote Linie“ bezeichnet hatte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87852-loesung-im-berner-kirchenstreit-russisch-orthodoxe-gemeinde-kann-bleiben</guid></item><item><title><![CDATA[Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Ulm präsentiert sich beim Donaufest]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87850-rumaenisch-orthodoxe-gemeinde-ulm-praesentiert-sich-beim-donaufest</link><description><![CDATA[Gemeinde beteiligt sich gemeinsam mit dem rumänischen Generalkonsulat in Stuttgart am Kulturfestival und wirbt für Rumänien sowie den interkulturellen Dialog]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 19:30:50 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde „Heilige Apostel Peter und Paul“ in Ulm beteiligt sich gemeinsam mit dem rumänischen Generalkonsulat in Stuttgart an der 14. Ausgabe des Donaufests, das noch bis zum 12. Juli in Ulm und Neu-Ulm stattfindet. Das Festival bringt alle zwei Jahre Vertreter und Gemeinden aus den Donauländern zusammen, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.Блок - по темі (Patriarch Daniel rief junge Rumänen zur Bewahrung von Glauben und Identität auf)Am rumänischen Stand informieren Gemeindemitglieder über das touristische und kulturelle Erbe Rumäniens, insbesondere über das Donaudelta. Besucher erhalten zudem Hinweise zur Reiseplanung, Informationsmaterial sowie Angebote zum Erlernen der rumänischen Sprache. Zum Auftakt besuchte auch Ulms Oberbürgermeister Martin Ansbacher den Stand und informierte sich über die Arbeit der Gemeinde und ihre Projekte für die rumänische Gemeinschaft in der Region.Mit ihrer Teilnahme möchte die Gemeinde ihre Präsenz im öffentlichen Leben stärken und den interkulturellen Austausch mit der deutschen Gesellschaft fördern. Die Verantwortlichen dankten den ehrenamtlichen Helfern für ihren Einsatz und laden Interessierte bis zum Ende des Festivals zum Besuch des rumänischen Standes ein.Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der georgische Parlamentspräsident EU-Angriffe auf die Kirche als „rote Linie“ bezeichnet hatte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87850-rumaenisch-orthodoxe-gemeinde-ulm-praesentiert-sich-beim-donaufest</guid></item><item><title><![CDATA[Fest des Johannes des Täufers im serbischen Kloster Srpski Kovin gefeiert]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87848-fest-des-johannes-des-taeufers-im-serbischen-kloster-srpski-kovin-gefeiert</link><description><![CDATA[Beim Patronatsfest der Kapelle des Klosters Mariä Himmelfahrt im ungarischen Srpski Kovin erinnerte Archimandrit Metodije Marković an den Ruf des Heiligen Johannes zur Buße und geistlichen Erneuerung]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 18:51:16 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Mit dem Segen von Metropolit Lukian von Buda haben Klerus und Gläubige am 5. Juli 2026 das Patronatsfest der dem heiligen Johannes dem Täufer geweihten Kapelle des serbisch-orthodoxen Klosters Mariä Himmelfahrt in Srpski Kovin (Ráckeve, Ungarn) gefeiert. Darüber berichtete das Kloster auf seiner Facebook-Seite.Блок - по темі (Ungarische Regierung fördert Wiederaufbau des Klosters Srpski Kovin)Die Heilige Liturgie leitete Archimandrit Metodije Marković gemeinsam mit Diakon Andráš Šoljom und Hierodiakon Nestor Đavrić. An dem Gottesdienst nahmen zahlreiche Gläubige sowie Gäste aus Österreich und der Republika Srpska teil. Nach der Liturgie wurden die Slava-Gaben geweiht. Die Patenschaft für das Fest ging von Igor Kajtez aus Gradiška an Snežana Beleš aus Wien über.In seiner Predigt hob Archimandrit Metodije die besondere Stellung des heiligen Johannes des Täufers in der Heilsgeschichte hervor. Dessen Ruf zur Buße, geistlichen Erneuerung und Treue zu Gott bleibe eine zeitlose Botschaft für alle Christen. Das Kloster Mariä Himmelfahrt wurde im 12. Jahrhundert gegründet und gilt als älteste serbisch-orthodoxe Klostergründung auf dem Gebiet des heutigen Ungarn.Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Bericht im Juni 40 antichristliche Hassverbrechen in Europa aufzählte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87848-fest-des-johannes-des-taeufers-im-serbischen-kloster-srpski-kovin-gefeiert</guid></item><item><title><![CDATA[Patriarch Daniel rief junge Rumänen zur Bewahrung von Glauben und Identität auf]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87846-patriarch-daniel-rief-junge-rumaenen-zur-bewahrung-von-glauben-und-identitaet-auf</link><description><![CDATA[Zum Auftakt des „ARC“-Camp-Programms ermutigte das Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Kirche Kinder und Jugendliche, christliche Werte, die rumänische Sprache und die Verbindung zur Heimat zu bewahren]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 18:34:21 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[
Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat junge Rumänen im Ausland dazu aufgerufen, ihren christlichen Glauben und ihre nationale Identität lebendig zu halten. In einer Botschaft zur Eröffnung des diesjährigen „ARC“-Camp-Programms betonte er die Bedeutung von Familie, Sprache und Kirche für den Zusammenhalt der rumänischen Gemeinschaft weltweit, wie das Patriarchat am 6. Juli 2026 berichtete.Блок - по темі (Rumänische Kirche nimmt Ikone „Brennender Dornbusch“ in Kalender auf)Die Botschaft wurde in Bukarest zur Eröffnung der 17. Ausgabe des „ARC“-Camp-Programms verlesen. Das vom rumänischen Ministerium für Rumänen im Ausland organisierte Programm richtet sich an Kinder und Jugendliche aus der Diaspora und soll ihre Bindung an Rumänien stärken.Patriarch Daniel rief die Teilnehmer dazu auf, als „Botschafter rumänischer Werte und des christlichen Glaubens“ aufzutreten. Zugleich ermutigte er sie, den Kontakt zur Heimat nicht abreißen zu lassen, Rumänien regelmäßig zu besuchen und dauerhafte Beziehungen zu Menschen und Orten des Landes aufzubauen.In seiner Botschaft hob das Kirchenoberhaupt die christliche Familie als ersten Ort der Glaubensweitergabe, der moralischen Erziehung und der Pflege der rumänischen Sprache hervor. Vor dem Hintergrund des von der Heiligen Synode ausgerufenen Jahres 2026 zur Würdigung der Seelsorge an der christlichen Familie und zum Gedenken an die heiligen Frauen des Kalenders unterstrich er die Verantwortung der Kirche, Familien seelsorgerlich zu begleiten und zu stärken.Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Bericht im Juni 40 antichristliche Hassverbrechen in Europa aufzählte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87846-patriarch-daniel-rief-junge-rumaenen-zur-bewahrung-von-glauben-und-identitaet-auf</guid></item><item><title><![CDATA[Bundespräsident Steinmeier empfing Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87844-bundespraesident-steinmeier-empfing-vorsitzenden-der-orthodoxen-bischofskonferenz</link><description><![CDATA[Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Situation der orthodoxen Christen in Deutschland sowie der ökumenische Dialog.]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 13:44:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfing am 24. Juni den Metropoliten der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Vorsitzenden der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland, Augoustinos Lambardakis, in der Villa Hammerschmidt in Bonn. Nach Angaben des Bundespräsidialamtes tauschten sich beide über die Lage der orthodoxen Christen in Deutschland aus. Darüber berichtete der Bundespräsident auf Facebook.
Der Bundespräsident würdigte die Arbeit der Orthodoxen Bischofskonferenz und hob ihren Beitrag zur Zusammenarbeit mit anderen christlichen Kirchen hervor. Metropolit Augoustinos steht der Bischofskonferenz seit 2010 vor und zählt zu den Mitbegründern der Interkulturellen Woche, die seit 1975 bundesweit veranstaltet wird.
Блок - по темі (Gespräch zwischen der Orthodoxen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche)
Nach Angaben des Bundespräsidialamtes ist die orthodoxe Kirche mit rund vier Millionen Gläubigen die drittgrößte christliche Kirche in Deutschland. Die orthodoxen Gemeinden werden überwiegend von Menschen mit Migrationsgeschichte getragen und sind in den vergangenen Jahren auch durch die Fluchtbewegung aus der Ukraine gewachsen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Bericht im Juni 40 antichristliche Hassverbrechen in Europa aufzählte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87844-bundespraesident-steinmeier-empfing-vorsitzenden-der-orthodoxen-bischofskonferenz</guid></item><item><title><![CDATA[Der Scharfschütze der Stille: Wie man die Kettenreaktion des Bösen in sich stoppt]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/mensch-und-kirche/87842-der-scharfschuetze-der-stille-wie-man-die-kettenreaktion-des-boesen-in-sich-stoppt</link><description><![CDATA[Ein geistlicher Leitfaden, der zeigt, wie man durch innere Wachsamkeit und das Gebet die eigene Wut wie einen feindlichen Späher an der Grenze des Herzens abfängt und so den Frieden im eigenen Zuhause bewahrt.]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 13:29:00 +0200</pubDate><category>Mensch und Kirche</category><content:encoded><![CDATA[Wir betreten die sozialen Netzwerke nach einer weiteren schweren Nacht, und eine Lawine von Gefühlen ergießt sich über uns. Nachrichten, Gerüchte, Aufnahmen von Zerstörung, irgendwelche Flüche, endlose gegenseitige Aufrechnung von Kränkungen. Es scheint, als werde von uns heute die totale Mobilmachung der Raserei verlangt. Wenn du Hass nicht mit der nötigen Glut weitersendest, wenn du nicht bereit bist, deinen Gegner virtuell zu zerreißen, wirst du rasch in die Kategorie der Unzuverlässigen eingestuft. Zum Schwächling, Feigling oder Verräter erklärt. Und wehe dem, der versucht, von innerem Frieden zu sprechen.
Darin verbirgt sich wohl die Hauptfalle der sich hinziehenden Tragödie. Ein Mensch, der bis zum Rand mit Zorn gegen äußere Feinde oder Verfolger der Kirche vollgepumpt ist, trägt dieses Gift unweigerlich weiter. Wohin? Nun, in die eigene Küche. Zur Frau, zu den Kindern, zu den betagten Eltern. Wir merken nicht, wie wir beim Versuch, auf dem Sofa das Weltübel virtuell zu zerschmettern, beiläufig einen nahen Menschen mit dem Wort „töten“, ein Kind wegen eines ungespülten Bechers anfahren und unser Haus in eine Filiale der Hölle verwandeln.
Wie bleibt man Bürger seines zermürbten Landes, verrät es nicht, bewahrt aber in der Seele eine „flugfreie“ Zone? Wir haben uns daran gewöhnt zu denken, der Friedensstifter sei so ein naiver, sentimentaler Idealist mit einer weißen Pappfahne in den Händen, der herumgeht und allen vorschlägt, „sich einfach zu umarmen“ und die Kränkungen zu vergessen. Unter den Bedingungen einer realen Katastrophe ruft eine solche Person bestenfalls Gereiztheit hervor. Doch echte, biblische Friedensstiftung hat nichts mit diesem rosaroten Pazifismus gemein. In Wirklichkeit ist sie ein wahrhaft partisanenhafter Akt des geistlichen Widerstands.
Schwere Artillerie der Friedensstiftung
Schlägt man das griechische Original des Matthäusevangeliums auf, so findet man im Text der Seligpreisungen das Wort »Friedensstifter«. Es ist aus zwei Teilen zusammengewachsen: »Friede« und »tun, schaffen«. Demnach ist ein Friedensstifter kein passiver Beobachter, der sich müht, keinen Lärm zu machen, während andere sich prügeln. Er ist auch kein Mitglied einer internationalen Beobachtungsmission, die lediglich Einschläge registriert.

Der biblische Friedensstifter ist ein Baumeister, ein Architekt, ein Mensch, der die Schaufel und Betonblöcke nimmt und mit eigener Hand Frieden dort errichtet, wo es ihn nie gab, wo längst alles bis auf die Grundmauern niedergebrannt ist.

In der althebräischen Sprache gibt es ein noch gehaltvolleres Wort – »Schalom«. Wir sind gewohnt, es als dienstliche nahöstliche Begrüßung aufzufassen, so etwas wie unser »Guten Tag«. In Wirklichkeit ist der ursprüngliche Sinn dieser Wurzel viel tiefer. Schalom ist die Wiederherstellung eines zerbrochenen Gefäßes, die Rückzahlung einer alten Schuld, die Rückführung der Dinge in ihre anfängliche Ganzheit. Es ist die Fülle der Gegenwart Gottes, die Leere und Chaos ausfüllt. Friede im biblischen Sinne ist die Gegenwart Christi im Inneren des Menschen.
Der ehrwürdige Isaak der Syrer sagt: »Versöhne dich mit dir selbst, und Himmel und Erde werden sich mit dir versöhnen.« Oft suchen wir Schuldige, verfassen zornige Kommentare, fordern Gerechtigkeit von Regierungen und internationalen Institutionen. Doch die Quellen schweigen darüber, dass auch nur eine einzige Zivilisation durch gerechten Zorn gerettet worden wäre. Abba Isaak verweist auf das einzige souveräne Territorium, auf dem wir tatsächlich absolute Macht besitzen. Dieses Territorium ist unser eigenes Herz. Wenn dort Krieg der Leidenschaften herrscht, dann ist es töricht, von der Außenwelt Stille zu fordern.
Nachtkontrolle an der Grenze des Verstandes
Die alten Wüstenmönche nannten die Hauptmethode ihres inneren Lebens die »Nüchternheit«. Heute erscheint uns dieses Wort allzu archaisch, nach Weihrauch und alten Büchern riechend. Doch in der antiken Welt war dies ein streng militärischer Begriff aus dem Wachdienst. So nannte man den Posten, der nachts auf der Mauer eines Grenzstützpunktes in der durchdringenden Steppenkälte steht und in die Finsternis späht. Seine Aufgabe ist es, nicht zu schlafen, das Gelände zu überwachen und rechtzeitig einen feindlichen Späher zu entdecken.
Der ehrwürdige Hesychios von Jerusalem übertrug diese militärische Metapher ins Innere des menschlichen Bewusstseins. In seiner Schrift über die Nüchternheit und das Gebet schreibt er: »Die Nüchternheit ist die unablässige Aufstellung eines Gedankens an den Türen des Herzens … um zu hören, was diese eindringenden Mörder sagen und was sie tun.« Der Mönch bezeichnet die Gedanken – das heißt, die Vorstellungen, Bilder, Emotionen, die von außen auf uns herantreten – als potenzielle Mörder.

Heute muss unser Verstand ein nächtlicher Kontrollposten werden, mit schweren Betonblöcken, Panzersperren aus verschweißten Schienen, Stacheldraht und dem grellen Strahl einer Lampe, der dem sich nähernden Gedanken mitten ins Gesicht leuchtet.

Da rollt aus dem Nachrichtenstrom ein weiteres beängstigendes Gerücht heran, eine weitere Portion Sofa-Analytik oder einfach nur der Groll auf einen Verwandten, der anders denkt als du selbst. In diesem Augenblick muss man im Geiste den Verschluss durchladen und sagen: »Halt. Motor abstellen. Scheinwerfer aus. Zeig deine Papiere. Wer bist du, woher kommst du, und was trägst du in mein Herz?«
Wenn dieser Gedanke Panik, Niedergeschlagenheit oder blinde Wut mit sich bringt – dann darf man ihm die Schranke nicht öffnen. Man darf ihn nicht ins Innere durchlassen, mit welchen patriotischen oder frommen Losungen er sich auch immer tarnen mag. Die Nüchternheit ist die Kunst, einen feindlichen Agenten unmittelbar an der Grenze abzufangen, bevor er deine Depots mit den Resten von Glauben und Menschlichkeit in die Luft jagen kann.
Scharfschützenfähigkeiten 
Ein Friedensstifter zu sein bedeutet heute, die Fertigkeiten eines geistlichen Scharfschützen zu beherrschen. Ein Scharfschütze rennt nicht in voller Größe über das Schlachtfeld, brüllt keine Losungen und verschwendet keine Patronen für sinnloses, hysterisches Schießen in alle Richtungen. Er versteht es, stundenlang reglos im nassen Gras oder im eisigen Schlamm zu liegen. Er kontrolliert seinen Körper vollständig, hält den Atem zwischen den Herzschlägen an, um einen einzigen präzisen Schuss abzugeben.

Das Gebet um Frieden inmitten des allgemeinen Wahnsinns setzt genau dieselbe Scharfschützenkonzentration voraus.

Wir müssen das optische Visier unserer Aufmerksamkeit nicht auf fremde Sünden richten, nicht auf die Fehler von Bischöfen oder Politikern – die werden wir ohnehin nicht in Ordnung bringen. Das Visier muss auf den eigenen Zorn gerichtet werden. Im Fadenkreuz gilt es jenen Augenblick zu erhaschen, in dem im Inneren der Wunsch aufzukochen beginnt, Schlag mit Schlag, Kränkung mit Kränkung zu vergelten.
Der ehrwürdige Siluan vom Athos, der selbst nicht wenige Betrübnisse durchlebte, sprach sehr hart: »Wer die Feinde nicht liebt, in dem ist der Friede Gottes nicht … Wenn du murren wirst, so wird der Friede in deiner Seele nicht erhalten bleiben, auch wenn du viel fastest und viel betest.« Wir können lange Gebetsregeln verrichten, für Kirchen spenden, alle Fasten nach strenger Klosterordnung einhalten – doch wenn wir dabei bereit sind, die, die nicht mit uns einig sind, zu Staub zu zermalmen, dann ist unsere Religiosität keinen Pfifferling wert. Wir sind dann bloß Mittäter jener Kettenreaktion des Bösen, die den Planeten jetzt zerstört.
Ein bleierner Sarkophag für den Familienaltar
Als im Kernkraftwerk von Tschernobyl der Reaktor explodierte, deckte man ihn mit einem gewaltigen Beton- und Bleisarkophag zu. Die Aufgabe war eine einzige: die tödliche Strahlung im Inneren zu lokalisieren, sie nicht über die ganze Erde kriechen zu lassen und alles Lebendige zu vernichten.
Jeder Christ muss heute zu einem solchen bleiernen Sarkophag werden. Wenn ein von Nachrichten erschöpfter Verwandter dich anschreit, wenn eine Verkäuferin im Laden dich anpöbelt oder jemand im Kirchenladen einen Skandal provoziert, dann erfolgt ein Ausstoß mentaler Strahlung. Das Einfachste und Natürlichste für unsere gefallene Natur ist, diese Energie weiterzuleiten. Die Kränkung zu schlucken, nach Hause zu kommen und sie an der Ehefrau auszulassen. Die Frau wird den älteren Sohn anfahren, der Sohn wird den Hund schlagen, der Hund wird die Katze beißen. Das Böse wird seinen gewohnten Kreis vollenden und zu uns zurückkehren, nur im dreifachen Maß.

Die Heldentat des heutigen Tages ist die Fähigkeit, den Schlag fremder Hysterie in sich aufzunehmen, zu verstummen, der Kränkung auszuweichen und sich zu weigern, sie weiter die Kette entlangzugeben. Diese Strahlung in sich einzuschließen und sie in einem für die Umgebung unsichtbaren Gebet zu verbrennen.

Das ist schwer und erfordert eine ungeheure Anspannung des Willens. Doch wenn du den Mund in dem Augenblick verschließt, in dem du ein ätzendes Wort sagen willst – rettest du dein Haus. Du vollbringst einen Akt echten christlichen Heldentums. Du verteidigst jenes kleine, souveräne Territorium des Friedens, das Gott gerade dir anvertraut hat.
Es steht nicht in unserer Macht, die Bewegung der Armeen an der Front aufzuhalten; wir können keinen Einfluss auf die Beschlüsse der großen geopolitischen Spieler nehmen. Doch wir können garantieren, dass in unseren Beziehungen zu den Nächsten die Kettenreaktion des Bösen erstickt und zum Stillstand kommt. Das ist der einzige Sieg, der in der Ewigkeit von Bedeutung ist.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/mensch-und-kirche/87842-der-scharfschuetze-der-stille-wie-man-die-kettenreaktion-des-boesen-in-sich-stoppt</guid></item><item><title><![CDATA[Estnische Behörden drohen mit Zwangsauflösung der Estnischen Orthodoxen Kirche]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87840-estnische-behoerden-drohen-mit-zwangsaufloesung-der-estnischen-orthodoxen-kirche</link><description><![CDATA[Das Innenministerium hat die Estnische Orthodoxe Kirche ultimativ aufgefordert, bis zum 28. Dezember sämtliche Verbindungen zum Moskauer Patriarchat zu kappen und eine neue Leitung zu benennen, andernfalls werde die gerichtliche Auflösung eingeleitet.]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 13:03:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Die estnischen Behörden drohten, die Estnische Orthodoxe Kirche in sechs Monaten aufzulösen. Das Innenministerium setzte eine Frist bis zum 28. Dezember 2026 für die Erfüllung einer Reihe ultimativer Forderungen, einschließlich des Wechsels der Leitung, fest. Darüber berichtet EER News.
Grundlage dafür waren die am 27. Juni in Kraft getretenen Änderungen des Gesetzes über Kirchen und kirchliche Gemeinschaften. Die neuen Normen verbieten es religiösen Vereinigungen in Estland, sich unmittelbar ausländischen Zentren oder Führern unterzuordnen, deren Tätigkeit von den Behörden als Bedrohung der nationalen Sicherheit des Staates eingestuft wird.
Staatssekretär des Innenministeriums, Tarmo Milits, sandte allen Gemeinden eine offizielle Benachrichtigung und betonte, dass die Nichterfüllung der gesetzlichen Forderungen dem Innenminister das Recht gebe, das gerichtliche Verfahren zur Auflösung der Kirche einzuleiten. Neben dem Abbruch der Verbindungen zur ROK wird von der EOChK verlangt, über die Bestellung eines neuen Leiters zu entscheiden.
Блок - по темі (Estland: Ein europäischer Prüfstein für die Gewissensfreiheit)
Bischof Daniil teilte der Behörde in einem Antwortschreiben mit, dass die Kirche beabsichtige, innerhalb der gewährten Frist die Mechanismen zur Umsetzung der Gesetzesänderungen zu klären. Erst danach plane man in der Estnischen Kirche eine endgültige Entscheidung darüber zu treffen, wie das kirchliche Leben künftig gestaltet werde.
Zuvor hatte die Kirche Estlands auf die Anschuldigungen einer Bedrohung der verfassungsmäßigen Ordnung geantwortet und die Behauptungen zurückgewiesen, ihre Tätigkeit werde vom Moskauer Patriarchat koordiniert, wobei sie die völlige Selbstständigkeit der Leitung unterstrich. Die Kirche bestätigte zudem ihre Bereitschaft zu einem konstruktiven Dialog mit den staatlichen Strukturen Estlands, um die entstandenen Fragen zu klären.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der georgische Parlamentspräsident EU-Angriffe auf die Kirche als „rote Linie“ bezeichnet hatte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87840-estnische-behoerden-drohen-mit-zwangsaufloesung-der-estnischen-orthodoxen-kirche</guid></item><item><title><![CDATA[Rumänische Kirche nimmt Ikone „Brennender Dornbusch“ in Kalender auf]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87838-rumaenische-kirche-nimmt-ikone-brennender-dornbusch-in-kalender-auf</link><description><![CDATA[Die Heilige Synode hat den 4. September als jährlichen Festtag für die wundertätige Muttergottes-Ikone festgelegt, die im Bukarester Kloster des Heiligen Anthimos verehrt wird.]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:56:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Die Rumänische Orthodoxe Kirche hat die Ikone der Gottesmutter "Unverbrennbarer Dornbusch" in ihren liturgischen Kalender aufgenommen. Den entsprechenden Beschluss fassten die Hierarchen auf der Synodalversammlung vom 2. Juli 2026. Darüber berichtet Basilica.ro.
Als Tag der jährlichen Verehrung des Bildes wurde der 4. September festgelegt. Dieses Datum fällt mit dem kirchlichen Gedenken an den heiligen Propheten Mose zusammen, dessen Vision des brennenden Busches auf dem Berg Sinai die Grundlage für das ikonographische Sujet bildete.
Die besonders verehrte Ikone wird im Kloster des heiligen Anthimos in Bukarest aufbewahrt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das Bild von Mönchen aus Russland mitgebracht, und im Jahr 1929 ging die Ikone an den späteren Hieroschemamonach Daniil (Sandu Tudor). Archimandrit Antipa (Burghela) berichtete die Geschichte der wundersamen Errettung Tudors im Jahr 1941: Bei einem Anschlag feuerten die Übeltäter sechzehn Kugeln durch das Fenster seines Zimmers; er aber blieb unverletzt, da er einige Stunden zuvor unerwartet das Bett genau unter die Ikone umgestellt hatte.
Блок - по темі (Rumänisch-Orthodoxe Kirche verkündete Heiligsprechung von 16 heiligen Frauen)
Die Ikonographie des »Unverbrennbaren Dornbuschs« stellt die Jungfrau Maria im Zentrum eines achtzackigen Sterns dar, umgeben von Engeln und alttestamentlichen Vorbildern der Gottesmutter. Über Jahrhunderte hinweg verehren die Gläubigen dieses Bild als Schutz vor Bränden und Naturkatastrophen. In Rumänien wurde die Ikone auch zum Symbol des »urbanen Hesychasmus« – einer Bewegung, die Laien und Klerus dazu aufruft, das innere Gebet und das christliche Zeugnis inmitten der alltäglichen Sorgen der modernen Welt zu bewahren.
Hieroschemamonach Daniil Sandu Tudor verfasste zu Ehren des Bildes einen Akathistos, der das Hinstreben der Menschheit zu Gott zum Ausdruck bringt. Dem Beschluss der Synode zufolge hat das neue Fest nun offiziell Eingang in das rumänische Monatsbuch gefunden.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der georgische Parlamentspräsident EU-Angriffe auf die Kirche als „rote Linie“ bezeichnet hatte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87838-rumaenische-kirche-nimmt-ikone-brennender-dornbusch-in-kalender-auf</guid></item><item><title><![CDATA[Bericht zählte 40 antichristliche Hassverbrechen in Europa im Juni]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87836-bericht-zaehlte-40-antichristliche-hassverbrechen-in-europa-im-juni</link><description><![CDATA[Die Beobachtungsstelle OIDAC Europe hat für Juni 40 antichristliche Hassverbrechen registriert, darunter zwölf Brandstiftungen und neun Fälle von Vandalismus in zehn Ländern.]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:46:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Im Juni 2026 wurden in Europa 40 Hassverbrechen gegen Christen in zehn Ländern registriert. Dies geht aus einem Bericht von OIDAC Europe hervor.
Nach Angaben des Observatoriums für Intoleranz und Diskriminierung von Christen in Europa war der Juni, gemessen an der Zahl der Vorfälle, der zweitstärkste Monat des Jahres 2026 nach dem März, in dem 41 Fälle verzeichnet wurden. Die Angriffe richteten sich gegen Kirchen, Geistliche, christliche Einrichtungen und einzelne Gläubige.
Im Bericht heißt es, dass innerhalb eines Monats 12 Brandstiftungen, neun Fälle von Vandalismus, acht Schändungen, drei Episoden physischer Gewalt, drei Diebstähle religiöser Gegenstände, zwei Drohungen sowie eine Störung eines Gottesdienstes und einen Versuch der Besetzung eines religiösen Objekts registriert wurden.
Блок - по темі (Trump: Das Christentum ist die am meisten verfolgte Religion in der Welt)
Die meisten Vorfälle ereigneten sich in Frankreich – 11 Fälle. In Deutschland wurden acht Verbrechen registriert, in Italien sieben, in Polen vier, in Belgien und Spanien jeweils zwei. Antichristliche Vorfälle wurden zudem in den Niederlanden, Estland, Großbritannien und der Schweiz verzeichnet.
OIDAC Europe hob hervor, dass Brandanschläge auf christliche Objekte die hartnäckigste Tendenz bleiben. Die Organisation stellte zudem einen Anstieg der Fälle von Vandalismus und Schändung fest und erklärte, dass viele christliche Gemeinden nicht nur mit vereinzelten Episoden, sondern auch mit ständigen Feindseligkeitsbekundungen konfrontiert seien.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der georgische Parlamentspräsident EU-Angriffe auf die Kirche als „rote Linie“ bezeichnet hatte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87836-bericht-zaehlte-40-antichristliche-hassverbrechen-in-europa-im-juni</guid></item><item><title><![CDATA[In Polen protestierten Bewohner gegen eine Moschee in einem Wohnhaus]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87834-in-polen-protestierten-bewohner-gegen-eine-moschee-in-einem-wohnhaus</link><description><![CDATA[In Krakau protestierten Bewohner gegen einen muslimischen Gebetsraum, der unter dem Deckmantel eines Gemeindezentrums in einem Wohnhaus betrieben wurde.]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:39:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Am 6. Juli 2026 gingen in Krakau Bewohner auf die Straße, um gegen einen muslimischen Gebetsraum zu protestieren, der nach Angaben der Organisatoren der Aktion unter dem Deckmantel eines Gemeindezentrums in einem Wohnhaus betrieben wurde. Darüber berichtet The European Conservative.
Auslöser der Kundgebung waren die Aussagen des rechten Aktivisten Michał Kostrzyński, der die Tätigkeit des Zentrums in der Dworska-Straße mehrere Monate lang untersucht hatte. Seinen Worten zufolge wurde der Raum, der den Bewohnern als Kultur- und Gemeindezentrum vorgestellt worden war, tatsächlich als Ort für muslimische Gebete genutzt.
Kostrzyński behauptet, das Zentrum sei mit der »Al-Fajr«-Stiftung verbunden, die sich der Unterstützung der muslimischen Gemeinde in Krakau widmet. Der Aktivist verwies auch auf die Bitten der Stiftung aus dem vergangenen Jahr um Spenden für ein drittes »Gebetshaus«, da zwei andere derartige Räumlichkeiten in der Stadt bereits überfüllt seien.
Блок - по темі (Im Vatikan wurde kleiner Moscheeraum eröffnet)
Dem Protest schlossen sich Vertreter der Partei »Nationale Bewegung«, die zur parlamentarischen Konföderation gehört, sowie Teilnehmer der Bewegung zur Verteidigung der Grenze an. Einer der Mitorganisatoren der Aktion, Piotr Bartosz, erklärte, dass die Bewohner mit der Veränderung der »räumlichen und kulturellen Ordnung« Krakaus nicht einverstanden seien, und betonte zugleich die christliche Tradition Polens.
Die Stadtverwaltung von Krakau verurteilte die Organisatoren der Aktion und beschuldigte sie des Versuchs, Angst und Konflikte um das islamische Zentrum zu schüren. Wie das Blatt schreibt, beschloss der Eigentümer der Wohnung jedoch nach Beschwerden der Bewohner, den Mietvertrag mit den Nutzern des Raumes nicht zu verlängern.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der georgische Parlamentspräsident EU-Angriffe auf die Kirche als „rote Linie“ bezeichnet hatte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87834-in-polen-protestierten-bewohner-gegen-eine-moschee-in-einem-wohnhaus</guid></item><item><title><![CDATA[Erzbischof Tichon feierte Liturgie zu Ehren Johannes des Täufers in Rostock]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87832-erzbischof-tichon-feierte-liturgie-zu-ehren-johannes-des-taeufers-in-rostock</link><description><![CDATA[Der Geistliche rief die Gläubigen dazu auf, dem Vorbild des Heiligen in Buße, Demut und Treue zu Gott nachzufolgen]]></description><pubDate>Thu, 09 Jul 2026 06:48:28 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[
Am Fest der Geburt des heiligen Johannes des Täufers hat Erzbischof Tichon von Rusa am 7. Juli 2026 die Göttliche Liturgie in der russisch-orthodoxen Pfarrei der heiligen Xenia von Petersburg in Rostock gefeiert. Mit ihm zelebrierte Pfarrer Theodore Freiberger. Darüber berichtete die Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche auf ihrer Webseite.Блок - по темі (Erzpriester Mihail Rahr: Gesellschaft drängt Christus an den Rand)In seiner Predigt würdigte Erzbischof Tichon die herausragende Bedeutung des heiligen Johannes des Täufers im Heilsgeschehen. Dessen Geburt und Sendung seien bereits im Alten Testament angekündigt worden. Christus selbst habe Johannes als den „Größten unter den von Frauen Geborenen“ bezeichnet. Seine Aufgabe sei es gewesen, die Menschen zur Umkehr aufzurufen und den Weg für den Messias zu bereiten.Der Erzbischof betonte, dass das Leben Johannes des Täufers auch heute Vorbild für alle Christen sei. Wie der Vorläufer Christi sollten Gläubige sich von sündhaften Gewohnheiten abwenden, auf Gottes Stimme hören und ihren Dienst gewissenhaft sowie uneigennützig erfüllen. Auch Leiden und Prüfungen gelte es im Vertrauen auf Gott anzunehmen, im Blick auf die Verheißung des ewigen Lebens.Abschließend rief Erzbischof Tichon die Gemeinde dazu auf, dem Beispiel des heiligen Johannes in Gebet, Demut und Buße nachzueifern. Wer Gott über alles liebe und seine Gebote halte, werde Anteil am Himmelreich erhalten. Nach der Liturgie wurde ein Gebet zu Ehren des heiligen Johannes des Täufers gesprochen.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87832-erzbischof-tichon-feierte-liturgie-zu-ehren-johannes-des-taeufers-in-rostock</guid></item><item><title><![CDATA[Rumänisch-orthodoxe Gemeinde soll Josephskirche in Eppelheim übernehmen]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87830-rumaenisch-orthodoxe-gemeinde-soll-josephskirche-in-eppelheim-uebernehmen</link><description><![CDATA[Pfarreirat der Katholischen Stadtkirche Heidelberg stimmt mit deutlicher Mehrheit für den Verkauf an die rumänisch-orthodoxe Gemeinde]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 21:23:56 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[
Der Pfarreirat der Katholischen Stadtkirche Heidelberg hat am 7. Juli 2026 mit klarer Mehrheit beschlossen, die Josephskirche in Eppelheim an die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Heidelberg zu verkaufen. Nach einem mehr als einjährigen Beratungsprozess erhielt die Gemeinde 15 Stimmen, der Förderverein Josephskirche Eppelheim vier, wie die Kirche auf ihrer Webseite berichtete.Блок - по темі (Kirche im elsässischen Mulhouse verwüstet – Tatverdächtiger in Psychiatrie eingewiesen)Der geheimen Abstimmung war ein umfangreicher Beteiligungsprozess vorausgegangen. Im Frühjahr konnten Bürger ihre Stellungnahmen einreichen, zudem stellten sowohl der Förderverein als auch die rumänisch-orthodoxe Gemeinde ihre Nutzungskonzepte bei einer Informationsveranstaltung vor.Pfarrer Dr. Marius Fletschinger begrüßte die Entscheidung und wünschte der Gemeinde um Pfarrer Marius-Adrian Călin, dass die Josephskirche dauerhaft zu einer geistlichen Heimat werde. Zugleich dankte er dem Förderverein und den engagierten Bürgern für ihren Einsatz und rief dazu auf, die entstandenen Spannungen zu überwinden. Auch die Vorsitzende des Pfarreirats, Doris Lahmer, würdigte die verantwortungsvolle Arbeit des Gremiums.Die Übergabe der Kirche soll nach Abschluss der Vertragsverhandlungen voraussichtlich im Herbst oder Winter erfolgen. Hintergrund des Verkaufs sind sinkende Mitgliederzahlen und begrenzte finanzielle Mittel. Im Rahmen der Immobilienstrategie der Erzdiözese trennt sich die Pfarrei Heilig Geist Heidelberg von einem Teil ihrer Gebäude, um ihre seelsorglichen und sozialen Aufgaben langfristig sichern zu können.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87830-rumaenisch-orthodoxe-gemeinde-soll-josephskirche-in-eppelheim-uebernehmen</guid></item><item><title><![CDATA[Kirche im elsässischen Mulhouse verwüstet – Tatverdächtiger in Psychiatrie eingewiesen]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87828-kirche-im-elsaessischen-mulhouse-verwuestet-tatverdaechtiger-in-psychiatrie-eingewiesen</link><description><![CDATA[Unbekannter beschädigte gezielt christliche Symbole in der Kirche St. Stefan – Ermittlungen dauern an]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 20:56:50 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Die römisch-katholische Kirche St. Stefan im elsässischen Mulhouse ist am 5. Juli Ziel eines Vandalismusangriffs geworden. Ein Tatverdächtiger wurde nach seiner Festnahme aufgrund seines psychischen Zustands in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen, berichtete das katholische Nachrichtenportal kath.net.Блок - по темі (Großbrand im Trentino beschädigte Kirche Santo Stefano schwer)Nach Angaben der Ermittler betrat der Mann am Sonntagnachmittag die Kirche und beschädigte innerhalb weniger Minuten mehrere christliche Symbole. Er riss ein Altarkreuz herunter, schüttete Wasser und Blumen auf den Altar und brach die Türen von drei Beichtstühlen auf, wobei er ein Kreuz als Brecheisen benutzte. Die Kirche war zu diesem Zeitpunkt leer; gestohlen wurde nichts.Pfarrer Pascal Boulic sprach von einem gezielten Angriff auf christliche Glaubenssymbole. Der Vorfall wurde von der Videoüberwachung aufgezeichnet, anschließend erstattete die Pfarrei Anzeige.Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde dieser jedoch wegen seines psychischen Zustands in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Die Ermittlungen dauern an; nach einer möglichen Entlassung aus dem Krankenhaus könnte der Mann erneut in Polizeigewahrsam genommen werden.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87828-kirche-im-elsaessischen-mulhouse-verwuestet-tatverdaechtiger-in-psychiatrie-eingewiesen</guid></item><item><title><![CDATA[Bischof Andrej feierte Fest der Geburt Johannes des Täufers in Zürich]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87826-bischof-andrej-feierte-fest-der-geburt-johannes-des-taeufers-in-zuerich</link><description><![CDATA[Serbisch-orthodoxer Hierarch würdigte die Bedeutung des Vorläufers Christi und rief die Gläubigen zu Buße, Demut und Treue zu Gott auf]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 19:46:25 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[
Der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej von der Schweiz, Italien und Malta hat am 7. Juli 2026, dem Fest der Geburt des heiligen Johannes des Täufers, die Heilige Liturgie in der Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich zelebriert. Darüber berichtete Bischof Andrej auf seiner Facebook-Seite.Блок - по темі (Sechs Monate, die eine Gemeinschaft geschaffen haben)Gemeinsam mit Erzpriester Branimir Petković, Erzpriester Đorđe Lukić und Diakon Vladimir Mihajlović feierte Bischof Andrej den Gottesdienst in der Zürcher Kathedrale. In seiner Predigt hob der Bischof die besondere Stellung des heiligen Johannes des Täufers als Vorläufer Christi hervor. Dessen Leben der Buße, Demut und Wahrhaftigkeit habe den Weg für das Kommen Jesu Christi bereitet. Die Gläubigen rief er dazu auf, diesem Vorbild zu folgen und in Treue zu Gott zu leben.Während der Liturgie empfingen zahlreiche Gläubige die heilige Kommunion. Im Anschluss erteilte Bischof Andrej den erzpastoralen Segen. Die Feier klang mit einer brüderlichen Begegnung der Gemeinde aus.Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Münster die erste islamische Fakultät Westeuropas eröffnet worden sei.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87826-bischof-andrej-feierte-fest-der-geburt-johannes-des-taeufers-in-zuerich</guid></item><item><title><![CDATA[Metropolit Serafim besuchte Patronatsfest der Gemeinde in Schwäbisch Hall]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87824-metropolit-serafim-besuchte-patronatsfest-der-gemeinde-in-schwaebisch-hall</link><description><![CDATA[Rumänisch-orthodoxe Gläubige feierten die heiligen Apostel Petrus und Paulus sowie das fünfjährige Amtsjubiläum von Pfarrer Adam Botoșineanu]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 19:35:14 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[
Die rumänisch-orthodoxe Pfarrei der Heiligen Apostel Petrus und Paulus in Schwäbisch Hall hat am 4. und 5. Juli 2026 ihr Patronatsfest gefeiert. Höhepunkt der Feierlichkeiten war der Besuch von Metropolit Serafim, der die Gottesdienste leitete und die Gläubigen geistlich ermutigte, wie die Metropolie berichtete.Блок - по темі (Weihe einer rumänisch-orthodoxen Kirche in Offenbach mit Metropolit Serafim)Die Feierlichkeiten begannen am Samstag mit der Spendung der Heiligen Ölung. Metropolit Serafim zelebrierte den Gottesdienst gemeinsam mit sechs Priestern und stellte die heilende Gnade des Sakraments in den Mittelpunkt.Am Sonntag folgte die Göttliche Liturgie, an der zahlreiche Gläubige aus Schwäbisch Hall, der Umgebung und benachbarten Gemeinden teilnahmen. Neben Metropolit Serafim und Pfarrer Adam Botoșineanu wirkten auch Pfarrer Daniel Simionescu aus Crailsheim sowie Pfarrer Ioan Istrati aus Künzelsau mit. Zugleich beging die Gemeinde das fünfjährige Amtsjubiläum ihres Pfarrers.In seiner Predigt legte Metropolit Serafim das Evangelium des 5. Sonntags nach Pfingsten über die Heilung der Besessenen im Land Gadara (Mt 8,28–9,1) aus. Er rief die Gläubigen zu einem Leben des Gebets und zu guten Werken auf. Zum Abschluss dankte die Gemeinde dem Metropoliten für seine seelsorgerliche Begleitung und allen Helfern, die zum Gelingen des Patronatsfestes beigetragen hatten.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87824-metropolit-serafim-besuchte-patronatsfest-der-gemeinde-in-schwaebisch-hall</guid></item><item><title><![CDATA[„Tempel aller Götter“ anstelle des Hauses der Gottesmutter: Wozu brauchen die Behörden ein Pantheon in der Lawra]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/verteidigung-glaubens/87822-tempel-aller-goetter-anstelle-des-hauses-der-gottesmutter-wozu-brauchen-die-behoerden-ein-pantheon-in-der-lawra</link><description><![CDATA[Aus der Lawra hat man die Mönche vertrieben, dort Konzerte und Kochshows veranstaltet, lästerliche Manipulationen mit Reliquien vorgenommen. Und nun baut man ein neuheidnisches Pantheon.]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 18:20:00 +0200</pubDate><category>Verteidigung des Glaubens</category><content:encoded><![CDATA[Am 28. Juni 2026, am Tag der Verfassung der Ukraine, trat Präsident W. Selenskyj im Kiewer Höhlenkloster auf und gab bekannt, dass er in die Werchowna Rada der Ukraine einen Gesetzentwurf über die Schaffung eines ukrainischen Nationalen Pantheons einbringe, das, nach den Worten des Präsidenten, dazu bestimmt sei, jene Ukrainer zu ehren, die „für die Ukraine gekämpft, die Ukraine inspiriert haben“. Bereits am 1. Juli stimmte die Rada zügig dafür, und das Ministerkabinett billigte ebenso zügig den Mechanismus zur Schaffung des Pantheons. Es soll auf dem Territorium des Kiewer Höhlenklosters untergebracht werden.
Warum ausgerechnet in der Lawra? Wer wird dieses nationale Pantheon bevölkern? Welche Namen werden verewigt werden? Wen wird es zum Vorbild erheben?
Vom Kloster zum Start-up einer neuen Staatsideologie
Den Beschluss über das Pantheon kann man nicht losgelöst von dem betrachten, was mit der Lawra bereits geschieht. Die Mönche der UOK versuchen seit drei Jahren, die Behörden aus dem Kloster zu vertreiben: Die Kirchen und einen Teil der Mönchszellen hat man weggenommen, den Gläubigen wurde der Zugang zum Heiligtum verschlossen. Mit dem „Kloster der OKU“ will es nicht so recht klappen – Mönche gibt es dort kaum, und die, die es gibt, werden nebenbei als festangestellte Mitarbeiter des Kulturministeriums geführt. Eine Zeitlang wussten die Behörden offensichtlich nicht, was sie mit dem an sie gefallenen Heiligtum anfangen sollten: Mal veranstalteten sie eine Kochshow, mal ein Gebetsfrühstück, mal ließen sie ein Gesangs- und Tanzensemble auftreten. Jetzt aber, allem Anschein nach, hat sich der Staat entschieden. Die Lawra wird zu einer Plattform für das Hochpushen einer neuen Staatsideologie umfunktioniert – zu einer Art Start-up, das man der ukrainischen Gesellschaft zu verkaufen versuchen wird.
Bezeichnend ist, dass Selenskyj gerade in der Lawra den Tag der Verfassung beging, einen rein weltlichen Feiertag. An der Veranstaltung nahmen hohe Amtsträger, Vertreter religiöser Organisationen sowie weitere Ehrenpersonen teil. Noch gestern bekundete die Obrigkeit demonstrativ Trauer, als sie der Welt vom Angriff der Russischen Föderation auf das „Heiligtum“ berichtete. Heute aber ist ebendieses Heiligtum nur noch eine Kulisse für Staatsveranstaltungen: Selenskyj tritt vor dem malerischen Hintergrund der Mariä-Entschlafens-Kathedrale auf, die Amtsträger sitzen unter dem Glockenturm der Lawra.
Und nun wird diese Praxis auf Gesetzesebene festgeschrieben. Im Text des Gesetzes über das Pantheon heißt es unverblümt, dass es zu einer Stätte staatlicher Zeremonien und der Verleihung höchster staatlicher Auszeichnungen werden soll und dass der Besuch des Pantheons Teil des staatlichen Protokolls während der Visiten ausländischer Führer und Delegationen sein wird.
Das heißt, von irgendeiner Heiligkeit ist gar nicht die Rede. Die Obrigkeit beabsichtigt, das Kiewer Höhlenkloster als staatliche Ritualplattform zu nutzen.
Bauen in der Lawra ist verboten? Wenn man es wirklich will – dann geht es doch
Als die Obrigkeit den Vertrag mit der UOK über die Pacht der Unteren Lawra zerriss, lastete der Staat der Kirche die Sorge um die Objekte des Klosters als Vergehen auf. Damals stellte man im Kulturministerium eine ganze Liste von „Verstößen“ zusammen. Die Liste der Vorwürfe umfasst „eigenmächtigen Umbau, Anbau und Umgestaltung von Kulturdenkmälern sowie die Errichtung von Neubauten auf dem Territorium des Schutzgebiets“, „zweckfremde Nutzung des Kellers aus dem Jahr 1914“ sowie „nicht ordnungsgemäße Instandhaltung eines Baudenkmals von lokaler Bedeutung“ – eines Bücherlagers im Gebäude Nr. 113. Von welchen Objekten genau die Rede ist (außer dem letztgenannten), präzisierte man im Kulturministerium nicht.
Als die UOK dann die Vorlage einer konkreten Liste der „Verstöße“ forderte, verweigerte der Staat der Kirche dies und stufte das Dokument als geheim ein.
Damals bekamen wir von den Beamten auch eine Menge zorniger Sentenzen zu hören mit Beschuldigungen, als verletze die UOK die „historische Gestalt“ der Lawra. Und da erhebt sich eine völlig berechtigte Frage – wird denn der Bau eines „Tempels aller Götter“ (genau so übersetzt sich das Wort „Pantheon“) in einem orthodoxen Heiligtum nicht diese „Gestalt“ verletzen? Die Frage scheint rhetorisch, doch das ist sie nur auf den ersten Blick.
Die Sache ist, dass der Bau in der Lawra weder die „historische Gestalt“ noch das Gesetz verletzen wird. Aber ganz und gar nicht deshalb, weil sich das Pantheon in die Architektur des alten Klosters einfügen würde. Die Obrigkeit verfährt nur einfacher: Sie hat vorab alle Gesetze außer Kraft gesetzt, die diesen Bau behindern könnten.
Darauf machte der Volksabgeordnete Maxim Buschanski aufmerksam, als er das Gesetz Nr. 15360 „Über das ukrainische nationale Pantheon“ kommentierte: „Da ist im Gesetz unverblümt die Regel vorgeschrieben – andere Gesetze nicht zu beachten.“
Tatsächlich werden in den Übergangsbestimmungen des Gesetzes über das Pantheon mit einem Schlag gleich sechs gesetzgeberische Akte „ausgeschaltet“.
Verlangt das Bodengesetzbuch, dass Land zweckgebunden genutzt wird? Für das Pantheon gilt diese Regel nun nicht mehr – eine Änderung der Zweckbestimmung des Grundstücks ist nicht erforderlich.
Das Gesetz über den Naturschutzfonds verbietet kapitales Bauen auf Schutzgebietsterritorien? Nun wird in ihm ein Paragraf erscheinen, der unmittelbar erlaubt, das Pantheon im Schutzgebiet zu errichten. Mehr noch, der Schutzstatus des Bodens „kann keine Grundlage für eine Ablehnung“ der Genehmigung des Projekts sein. Das heißt, den Beamten, die für den Schutz des Gebiets verantwortlich sind, wurde gesetzlich untersagt, „nein“ zu sagen.
Schützt das Gesetz über den Schutz des Kulturerbes Zonen des Denkmalschutzes und Pufferzonen von UNESCO-Objekten? Zwei Schlüsselparagraphen dieses Gesetzes – der 32. und der 33. – „finden auf das Pantheon einfach keine Anwendung“. Und durch eine gesonderte neue Norm wird das Bauen unmittelbar in der Pufferzone des Welterbeobjekts erlaubt – also genau dort, wo es kategorisch verboten ist.
Da ist ferner das Gesetz über das Bestattungswesen, das sanitäre und ökologische Anforderungen an Grabstätten festlegt. Erraten Sie, ob es auf das Pantheon Anwendung findet? Richtig, nein: Weder städtebauliche noch ökologische noch sanitär-hygienische Normen, die für jeden Friedhof oder jedes Kolumbarium im Lande verpflichtend sind, werden hier angewendet.
Schließlich werden die städtebaulichen Bedingungen für die Projektierung des Pantheons „ohne Beachtung der Forderungen der städtebaulichen Dokumentation auf lokaler Ebene“ erteilt. Einfach gesagt – den Generalplan Kiews braucht man gar nicht erst aufzuschlagen.
Es ergibt sich ein bezeichnendes Bild. Der Kirche lastete man „eigenmächtige Umbauten“ und die „Verletzung der historischen Gestalt“ an – und auf dieser Grundlage vertrieb man die Mönche aus dem Kloster, das sie selbst über Jahrzehnte nach der sowjetischen Verwüstung wiederhergestellt hatten. Als aber der Staat selbst es nötig hatte, in dem Heiligtum einen „Tempel aller Götter“ zu errichten, hat er sich nicht damit abgemüht, seine eigenen Gesetze einzuhalten – er hat sie schlichtweg abgeschafft.
Übrig bleibt einzig das eine Gesetz, das die Werchowna Rada nicht aufheben kann – die internationale Konvention zum Schutz des Welterbes. Ihr zufolge verlangt jedwedes Bauvorhaben großen Umfangs auf dem Territorium eines UNESCO-Objekts oder in dessen Pufferzone die vorherige Benachrichtigung des Welterbekomitees sowie eine Bewertung der Auswirkungen auf das Denkmal. Das ukrainische Parlament kann seine eigenen Gesetze „ausschalten“, nicht jedoch die internationalen Verpflichtungen des Landes. Und ebendarum klingt die Frage nach dem Schicksal der Lawra als Welterbeobjekt nun ganz und gar nicht mehr rhetorisch.
»Tempel aller Götter«
Das Wort »Pantheon« bedeutet aus dem Griechischen übersetzt »Tempel aller Götter«. Mit anderen Worten: eine universelle heidnische Kultstätte. Das ist sehr beunruhigend, weil es symbolträchtig ist: Der Staat errichtet ein ursprünglich heidnisches Monument im Herzen der Orthodoxie unseres Landes.
Diese Symbolik wird noch eindrucksvoller, wenn wir auf das Schicksal des echten römischen Pantheons blicken. Dieser grandiose »Tempel aller Götter« wurde in den Jahren 118–128 n. Chr. auf der Piazza della Rotonda in Rom erbaut. Im Jahr 609 wurde er aber in die christliche Kirche Santa Maria ad Martyres umgewandelt. Das war ein Symbol des Triumphes des Christentums über das Heidentum. Jetzt will man in der Ukraine das Gegenteil tun.
Mag sein, dass jemand sagen wird, dies sei lediglich ein Wort, das seine ursprüngliche heidnische Bedeutung längst verloren habe. Dass es heute nichts weiter als eine Stätte der Ehrung großer Menschen bedeute. Nun denn, lassen Sie uns schauen, wen man im neuen ukrainischen »Tempel aller Götter« zu ehren gedenkt.
Statt Gott zu preisen – der Kult nationaler Idole
Das Gesetz enthält keine bestätigte Liste der Personen, die die Behörden im Pantheon anzusiedeln gedenken. Doch Kategorien gibt es: Führer ukrainischer Staaten, Hetmane, Präsidenten, Kommandeure der Armee der UNR, der Ukrainisch-Galizischen Armee, der Karpatischen Sitsch, der Ukrainischen Aufständischen Armee und der Streitkräfte der Ukraine.
Ja, unter ihnen gibt es zweifellos würdige Menschen: Gelehrte, Schriftsteller, Mäzene, Staatsmänner, Krieger, die ihr Leben für unser Land hingegeben haben. Doch aus irgendeinem Grund begannen die ukrainischen Behörden diese Ehrung damit, die sterblichen Überreste von, milde gesagt, sehr umstrittenen historischen Persönlichkeiten in die Ukraine zurückzuführen und hier beizusetzen: Akteure der OUN, der UPA, der ukrainischen nationalistischen Untergrundbewegung, des Bürgerkriegs und so weiter.
Einige Beispiele. Andrij Melnyk wird der Kollaboration mit Nazi-Deutschland und der Teilnahme an Repressionen gegen die Zivilbevölkerung im besetzten Territorium der Ukraine beschuldigt. Stepan Bandera wird der Kollaboration mit den Nazis – mittelbar der Beteiligung am Massaker in Wolhynien – beschuldigt. Symon Petljura wird der Pogrome von 1918–1921 beschuldigt, bei denen, getöteten, verletzten oder ausgeraubten Juden zufolge, bis zu 1 Million Juden zu Schaden kamen.
Блок - по темі (Die Krokodilstränen über Kiewer Lawra und die unbequeme Wahrheit über die UOK)
Mag sein, dass diese Figuren für jemanden Helden sind, mag sein, dass jemand in ihnen Kämpfer für die Unabhängigkeit der Ukraine sieht. Doch

all diese Menschen sind unmittelbar oder mittelbar an Tötungen beteiligt; an ihren Händen klebt Blut. Wie kann man sie neben den Ehrwürdigen Vätern des Höhlenklosters, den Wohlgefälligen Gottes, bestatten?

Da ist noch ein weiterer, nicht unwesentlicher Aspekt. Die Lawra ist ein orthodoxes Heiligtum. Im Pantheon aber wird uns nahegelegt, auch griechisch-katholische, auch ungläubige Menschen zu ehren und solche, die der orthodoxen Kirche feindlich gesonnen waren.
Möglicherweise entspricht das ukrainische Pantheon nicht dem römischen Pantheon aus heidnischer Zeit. Wahrscheinlich werden in ihm keine Opfer dargebracht und keine heidnischen Feste abgehalten. Woran diese ganze Geschichte aber ganz sicher erinnert, ist die Erschaffung eines Kults der »Helden« der Oktoberrevolution von 1917. Auch die Sowjetmacht schuf damals ihr eigenes »Pantheon«: Lenin, Stalin, Kirow, Schtschors und so weiter. Ihre Biographien wurden als »Heiligenvitae« der neuen gottlosen Religion umgeschrieben. Der Kommunismus hatte seine eigenen »Heiligen«, seine eigenen »Reliquien«, seine eigenen Mausoleen, seine eigenen Rituale und seine eigenen verpflichtenden Feiertage. Heute schreitet das ukrainische Projekt eines nationalen Pantheons denselben Weg. Nur dass statt kommunistischer »Helden« nationale stehen, statt Lenins – Bandera, statt Sowjetmausoleen – ukrainische Pantheons.
Und sie alle – ob sowjetische, ob ukrainische – sind im Grunde ein und dieselbe geistliche Unterschiebung: An die Stelle der Verehrung Gottes, der Allerheiligsten Gottesmutter und der Heiligen tritt der Staatskult. Als höchster Wert deklariert werden: der Staat, die Nation, die Unabhängigkeit, die Revolution, der Majdan. Und zur Verehrung empfohlen werden jene, die auf diesen Altar ihr eigenes, häufiger jedoch fremdes Leben gelegt haben. Gott wird durch ein Idol ersetzt – das Idol der Staatlichkeit oder der Nation.
Und wer liebt es, sich mit derartigen Unterschiebungen zu befassen? Es genügt, sich der Worte zu entsinnen, die noch auf Tertullian zurückgehen: »Der Teufel ist der Affe Gottes.«
Pantheon in der Lawra: Sorge um den Staat oder Arbeit gegen die Orthodoxie?
Alle Experten sind sich in einem einig – ein Pantheon ausgerechnet in der Lawra zu bauen, bestand keinerlei Notwendigkeit: Dafür hätte man in Kiew Dutzende geeignetere Orte finden können. Warum ausgerechnet ein orthodoxes Heiligtum? Und wessen Idee ist das?
Der ehemalige Abgeordnete Ihor Mosijtschuk erklärte, der lästerliche Beschluss, das Pantheon im Kloster unterzubringen, habe Selenskyj persönlich getroffen. Der Politologe Konstantin Bondarenko präzisiert jedoch, dass dies ein Versuch des Präsidenten sei, der Kirche etwas anzutun. Und schwerlich kann man ihm da nicht zustimmen. In Selenskyjs Verhältnis zur UOK erblicken wir eine bestimmte Tendenz. Vor seinem Machtantritt versicherte er, dass er sich in Glaubensfragen nicht einmischen werde. Ende 2022 initiierte Selenskyj umfangreiche Repressionen gegen die Geistlichkeit, 2023 vertrieb er die Kirche aus der Lawra, 2024 unterzeichnete er das Gesetz über das Verbot der UOK, und nun – der Beschluss zum Bau eines Pantheons in einem der am meisten verehrten orthodoxen Heiligtümer der Welt. Und wenn die vorherigen Schritte noch als Kampf gegen die „FSB-Popen“ zu bewerten waren, so ist der „Tempel aller Götter“ im Heiligtum ein Schlag gegen die Orthodoxie überhaupt.
Es ist schwer, eine bestimmte Tendenz zu übersehen. Und wir wissen nicht, warum das so geschieht. Möglicherweise meint er aufrichtig, die Orthodoxie habe in der Ukraine keinen Platz; vielleicht sympathisiert er mehr mit anderen religiösen Strömungen, nicht ausgeschlossen, dass auf Selenskyj dieselben Leute Einfluss nehmen, die der frühere Leiter des Präsidialamtes bei seinen Entscheidungen zu Rate zog.
Doch wie dem auch sei – der Kampf gegen die Kirche ist von vornherein zum Verlieren verurteilt. Die Lawra hat die mongolische Verwüstung, die synodale Bürokratie und das sowjetische Atheismusmuseum überlebt – und jedes Mal kehrte das Gebet in ihre Höhlen zurück. Überleben wird sie auch den „Tempel aller Götter“. Die Frage ist nur, welche Rechnung für diese neuerliche „Umgestaltung“ des Heiligtums denen präsentiert werden wird, die sie ins Werk gesetzt haben.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/verteidigung-glaubens/87822-tempel-aller-goetter-anstelle-des-hauses-der-gottesmutter-wozu-brauchen-die-behoerden-ein-pantheon-in-der-lawra</guid></item><item><title><![CDATA[Vermisster Nathan aus Freiburg wurde tot aufgefunden]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87820-vermisster-nathan-aus-freiburg-wurde-tot-aufgefunden</link><description><![CDATA[Familie geht davon aus, dass der junge Mann Ende Juni während eines Jogginglaufs vermutlich infolge der Hitze ums Leben kam]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 18:11:40 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Der seit Ende Juni vermisste Nathan aus Freiburg ist tot aufgefunden worden. Das teilte seine Familie am 8. Juli 2026 über den orthodoxen Discord-Server „Apostolische Kirche“ mit. Die polizeilichen Ermittlungen seien zwar noch nicht abgeschlossen, nach derzeitigem Stand spreche jedoch alles dafür, dass der junge Mann bereits am Samstag (27. Juni) während eines Jogginglaufs – vermutlich auch infolge der großen Hitze – verstorben sei.Блок - по темі (Orthodoxer Discord-Server Apostolische Kirche sucht nach vermisstem Bruder eines Community-Mitglieds)Nach seinem Verschwinden hatte die Community des Discord-Servers einen öffentlichen Suchaufruf verbreitet und Gläubige um Gebete sowie Hinweise gebeten. Auch die UOJ berichtete über den Vermisstenfall und veröffentlichte den Suchaufruf.Die Familie dankte allen, die sich an der Suche beteiligt oder für Nathan gebetet hatten. Sie beschrieb ihn als lebensfrohen, naturverbundenen und pflichtbewussten Menschen mit großer Freude an Sport, Natur und handwerklicher Arbeit. Im Herbst wollte er in Heidelberg eine Ausbildung zum Zimmermann beginnen. Sein Wunsch sei gewesen, später mit seiner Familie in einem selbst restaurierten Haus auf dem Land zu leben.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87820-vermisster-nathan-aus-freiburg-wurde-tot-aufgefunden</guid></item><item><title><![CDATA[Georgischer Parlamentspräsident nennt EU-Angriffe auf Kirche „rote Linie“]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87818-georgischer-parlamentspraesident-nennt-eu-angriffe-auf-kirche-rote-linie</link><description><![CDATA[Schalwa Papuaschwili hat die Attacken von EU-Vertretern auf die Georgische Orthodoxe Kirche als unzulässig verurteilt und eine sofortige sowie strikte Reaktion gefordert, um solche Vorfälle nicht zum Präzedenzfall werden zu lassen.]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 17:58:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Der Parlamentspräsident Georgiens, Schalwa Papuaschwili, erklärte die Angriffe von Vertretern der Europäischen Union auf die Georgische Orthodoxe Kirche für unzulässig. Darüber berichtet die UOJ in Georgien.
Im Gespräch mit Journalisten beschuldigte Papuaschwili die litauische Europaparlamentarierin Rasa Juknevičienė, „den Boden zu bereiten“ für eine systematische Hetzjagd auf religiöse Institutionen. Der Politiker unterstrich, dass die Behörden nicht zulassen würden, dass derartige Handlungen zur Norm werden, und rief zu sofortiger Gegenwehr gegen den äußeren Druck auf.
„Wir müssen eine rote Linie ziehen, damit kein Vertreter irgendeiner Institution der Europäischen Union es wagt, die Georgische Kirche und ihre Gläubigen anzugreifen“, erklärte der Parlamentspräsident. Nach seiner Überzeugung „ist ein strenges und sofortiges Reagieren lebenswichtig, damit solche Ereignisse nicht zum Präzedenzfall werden“.
Блок - по темі (Georgische Kirche wies Bitte der EU um Förderung gleichgeschlechtlicher Ehen zurück)
Zuvor waren im Georgischen Patriarchat Einzelheiten des mehrjährigen Drucks seitens westlicher Strukturen enthüllt worden. Der Leiter des Referats für Öffentlichkeitsarbeit, Erzpriester Andria Dschagmaidse, teilte mit, dass offizielle Vertreter der EU dem Klerus mehrfach Unterstützung bei der Popularisierung von LGBT-Initiativen gefordert hätten. Nach den Worten des Geistlichen hätten die Europäer jahrelang versucht, der Kirche die Unterstützung für „gleichgeschlechtliche Ehen“ aufzuzwingen, was eine grundsätzliche „rote Linie“ für die georgische Gesellschaft darstelle.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Münster die erste islamische Fakultät Westeuropas eröffnet worden sei.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87818-georgischer-parlamentspraesident-nennt-eu-angriffe-auf-kirche-rote-linie</guid></item><item><title><![CDATA[Metropolit Nikolaj gedachte des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87816-metropolit-nikolaj-gedachte-des-heiligen-johannes-von-shanghai-und-san-francisco</link><description><![CDATA[Der Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland leitete die landesweiten Feierlichkeiten in der Kathedrale „Freude aller Trauernden“ in San Francisco]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:44:10 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[
Metropolit Nikolaj, Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), hat am 4. Juli 2026 in der Kathedrale „Freude aller Trauernden“ in San Francisco die landesweiten Gedenkfeiern zu Ehren des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco geleitet. Höhepunkte waren die Göttliche Liturgie, eine Prozession und die Verehrung der Reliquien des Wundertäters, wie die ROKA-Synode berichtete.Блок - по темі (Gedenken an den heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco in Meudon)Bereits am Vorabend fand in der Kathedrale eine nächtliche Vigil mit Litia, Brotsegnung und der Verherrlichung des Heiligen vor seinem Reliquienschrein statt. Am 4. Juli zelebrierte Metropolit Nikolaj die Göttliche Liturgie gemeinsam mit Erzbischof Kirill von San Francisco und Westamerika sowie mehreren orthodoxen Bischöfen und zahlreichen Geistlichen der Westamerikanischen Diözese und anderer orthodoxer Ortskirchen. Der Gottesdienst wurde vom Bischofschor unter der Leitung von Wladimir Krasowski musikalisch gestaltet.Im Anschluss an die Liturgie zogen die Gläubigen in einer Prozession um die Kathedrale. Danach verlieh Metropolit Nikolaj den Synodalen Damenorden der Kursker Wurzelikone der Mutter Gottes „des Zeichens“ an Elena Valeryevna Olkhovskaya. Die Auszeichnung würdigt ihren langjährigen Einsatz für die Kirche und erfolgte zugleich im Gedenken an den 60. Todestag des heiligen Johannes. Den Abschluss des Festtages bildete ein gemeinsames Mahl, das von den Schwestern der Kathedrale vorbereitet wurde.Der heilige Johannes von Shanghai und San Francisco (1896–1966), mit bürgerlichem Namen Michail Maximowitsch, wirkte als Bischof der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland unter anderem in Shanghai, Westeuropa und San Francisco. Er setzte sich besonders für Flüchtlinge, Waisen und Bedürftige ein und wird wegen seines asketischen Lebens und zahlreicher ihm zugeschriebener Wunder hoch verehrt. Die ROKA sprach ihn 1994 heilig; sein Gedenktag wird am Samstag begangen, der dem 2. Juli am nächsten liegt.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87816-metropolit-nikolaj-gedachte-des-heiligen-johannes-von-shanghai-und-san-francisco</guid></item><item><title><![CDATA[
Wallfahrt zum heiligen Johannes und zur heiligen Winefred verband Gemeinden]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87814-wallfahrt-zum-heiligen-johannes-und-zur-heiligen-winefred-verband-gemeinden</link><description><![CDATA[Pilger der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland feierten Gottesdienste in Wallasey und besuchten den traditionsreichen St.-Winefred-Brunnen in Holywell]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 07:19:09 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Gläubige der Pfarrei der Kasaner Ikone der Gottesmutter in Cardiff haben vom 3. bis 4. Juli 2026 gemeinsam mit der Gemeinde St. Elisabeth in Wallasey eine Wallfahrt zu Ehren des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco sowie der heiligen Jungfrau und Märtyrerin Winefred unternommen. Die Pilgerreise stand im Zeichen gemeinsamer Gottesdienste, der Reliquienverehrung und der Begegnung zwischen den Gemeinden der Diözese Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), wie die Diözese berichtete.Блок - по темі (Gedenken an den heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco in Meudon)Den Auftakt bildete eine Große Vesper in Wallasey mit der Verehrung einer Ikone und einer Reliquie des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco sowie persönlichen Erinnerungen einer Gläubigen aus Cardiff, die den Heiligen in ihrer Kindheit in Brüssel kennengelernt hatte. Am Festtag selbst feierten mehrere Geistliche die Göttliche Liturgie, an der zahlreiche Gläubige die Beichte ablegten und die Heiligen Mysterien empfingen. Als Zeichen der Verbundenheit überreichte die Gemeinde Cardiff der Pfarrei in Wallasey eine gemalte Kopie der Feodorowskaja-Ikone der Gottesmutter und dankte für deren Unterstützung beim Erwerb eines Kirchengebäudes.Den Abschluss der Wallfahrt bildete der Besuch des historischen St.-Winefred-Brunnens in Holywell in Nordwales. Dort beteten die Pilger in der Brunnenkapelle, verehrten Reliquien der heiligen Winefred und viele nahmen ein Bad im traditionsreichen Quellwasser, das seit Jahrhunderten als Wallfahrtsort gilt.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87814-wallfahrt-zum-heiligen-johannes-und-zur-heiligen-winefred-verband-gemeinden</guid></item><item><title><![CDATA[Patriarch Porfirije: Mit Gott ist auch das Unmögliche möglich]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87812-patriarch-porfirije-mit-gott-ist-auch-das-unmoegliche-moeglich</link><description><![CDATA[Zum Fest der Geburt des heiligen Johannes des Täufers rief das Oberhaupt der Serbischen Orthodoxen Kirche zu Demut, Umkehr und einem Leben in Christus auf]]></description><pubDate>Wed, 08 Jul 2026 06:44:22 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat am Dienstag (7. Juli 2026) betont, dass für Gott und für jeden Menschen, der sein Leben ihm weiht, nichts unmöglich sei. In seiner Predigt zum Fest der Geburt des heiligen Johannes des Täufers in der Kirche auf Petlovo Brdo in Belgrad hob er die Heilige Liturgie als sichtbare Gegenwart des Reiches Gottes hervor und bezeichnete die Einheit der Gläubigen mit Christus und untereinander als das größte Wunder, wie das Patriarchat berichtete.Блок - по темі (Serbische Kirche wird eine Kirche an der Taufstelle des Herrn am Jordan errichten)Am Beispiel der wunderbaren Geburt des heiligen Johannes des Täufers erinnerte der Patriarch daran, dass Gott auch dort wirken könne, wo menschliche Möglichkeiten enden. Die Geburt des Vorläufers Christi aus den betagten Eltern Zacharias und Elisabeth zeige, dass Gottes Wille die Grenzen der Natur übersteigt. Wer Gott vertraue und sein Leben ihm widme, dürfe auf seine Hilfe hoffen.Zugleich stellte Patriarch Porfirije den heiligen Johannes als Vorbild der Demut heraus. Erst wenn Stolz, Egoismus und Selbstbezogenheit zurückträten, könne Christus im Herzen des Menschen wachsen und wahre Freude, Frieden und Liebe schenken.Abschließend rief das Oberhaupt der Serbischen Orthodoxen Kirche zur echten Umkehr auf. Buße bedeute nicht bloß das Eingeständnis eigener Sünden, sondern die bewusste Rückkehr zu Gott durch Gebet, Glauben, Nächstenliebe und die Erfüllung seiner Gebote. Nur auf diesem Weg finde der Mensch zur Gemeinschaft mit Gott und zu seinem eigentlichen Heil.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87812-patriarch-porfirije-mit-gott-ist-auch-das-unmoegliche-moeglich</guid></item><item><title><![CDATA[Patriarch Porfirije leitete Totengedenken für 3267 serbische Märtyrer in Bratunac]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87808-patriarch-porfirije-leitete-totengedenken-fuer-3267-serbische-maertyrer-in-bratunac</link><description><![CDATA[Tausende Gläubige versammelten sich zum 34. Jahrestag der Verbrechen von Podrinje und Birač, um der Opfer zu gedenken; Patriarch Porfirije rief zu Frieden und Versöhnung auf.]]></description><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 21:59:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Mit einem Gebetstreffen auf dem Kirchhof der Entschlafung der Allerheiligsten Gottesmutter-Kirche in Bratunac wurde am 4. Juli 2026 der 34. Jahrestag des Leidens von 3267 Serben aus dem Mittleren Podrinje und Birč im Verteidigungs- und Vaterländischen Krieg begangen. Der heiligen Liturgie stand Patriarch Porfirije vor, womit er die Praxis fortsetzte, das Gedenken an die Umgekommenen als festen Bestandteil des Lebens der Serbischen Orthodoxen Kirche im Gebet zu bewahren.
Der Patriarch verwies auch bei dieser Gelegenheit auf die Bedeutung des gebetlichen Gedenkens der Opfer und hob hervor, dass ein Volk, das die Erinnerung an seine Umgekommenen bewahre, in Gemeinschaft mit Gott und der Wahrheit bleibe und dadurch Verantwortung gegenüber den künftigen Generationen bezeuge.
Tausende Gläubige versammelten sich unter dem Leitwort „Nach Bratunac wird man nicht gerufen, nach Bratunac geht man“, um im Gebet und Gedenken den unschuldig Umgekommenen die Ehre zu erweisen.
Блок - по темі (Serbische Kirche wird eine Kirche an der Taufstelle des Herrn am Jordan errichten)
Die Teilnehmer der Gebetsversammlung gedachten daran, dass die Verbrechen am serbischen Volk zumeist gerade an den Tagen großer kirchlicher Feiertage begangen wurden. Deshalb blieben Weihnachten, der Georgstag und besonders der Peterstag tief in Erinnerung als Tage des Leidens, des Schmerzes und der Trauer, aber auch als Tage des bleibenden Vermächtnisses, dass die Opfer des Mittleren Podrinje und Birč nicht vergessen werden dürfen.
Nach Abschluss der Liturgie wurde das gebetliche Gedenken am Gedenkkreuz auf dem Friedhof von Bratunac fortgesetzt, wo Patriarch Porfirije unter Konzelebration von Erzählern und Geistlichen der Serbischen Orthodoxen Kirche das Totengedenken für 3267 Serben aus dem Mittleren Podrinje und Birč hielt, die während des Verteidigungs- und Vaterländischen Krieges umgekommen sind.
In seiner Ansprache an die Versammelten sagte der Patriarch, dass das Gedenken der unschuldig Umgekommenen eine christliche und menschliche Pflicht sei, und betonte, dass das Gebet für die Opfer zugleich ein Gebet für Frieden, Verständigung und Versöhnung unter den Menschen sei. Er hob hervor, dass Vergessen niemals ein Weg zur Gerechtigkeit sein könne, aber auch das Gedenken nicht zum Anlass für neue Spaltungen und Hass werden dürfe.
Nach dem Gedenken legten zahlreiche Delegationen Kränze und Blumen am zentralen Denkmal nieder und ehrten damit alle umgekommenen Serben des Mittleren Podrinje und von Birč. Dem gebetlichen und staatlichen Gedenken des Jahrestages wohnten Vertreter der Institutionen der Republika Srpska und Serbiens, Familien der Opfer, Überlebende sowie eine große Zahl von Gläubigen und Bürgern bei.
Die diesjährige Begehung bestätigte erneut, dass Bratunac ein Ort des konziliaren gebetlichen Gedenkens an die serbischen Opfer bleibt, mit der Botschaft, dass ihr Leiden nicht dem Vergessen überantwortet werden darf und dass das gebetliche Gedenken eine bleibende Pflicht der künftigen Generationen ist.
Der aus Bratunac stammende Nebojša, der jedes Jahr am Totengedenken teilnimmt und selbst mehrere Angehörige durch muslimische Kriegsverbrecher verloren hat, sagte für SPN Serbien Folgendes zur Bedeutung dieses Ereignisses für die Verbreitung des Bewusstseins und der Wahrheit über das Leiden der Serben im Krieg der neunziger Jahre:

„Es ist gut, dass viele Menschen da waren, sowohl aus Bratunac als auch von außerhalb, weil das allgemeine Wissen über diese Verbrechen sich endlich ausbreitet. Bis vor Kurzem wurde über sie geschwiegen, kaum jemand wusste von ihnen, außer den hiesigen Serben und den Serben, die mit dieser Gegend verbunden sind. Es ist gut, dass das Leiden der Serben aus dieser Gegend in unserer Gesellschaft größere Aufmerksamkeit findet, denn auch von unseren Opfern muss man wissen. Über sie hat so gut wie niemand gesprochen, besonders nicht außerhalb der Republika Srpska. Auch in den Medien wurde lange darüber geschwiegen, dass unsere Alten, Frauen, Kinder und Soldaten bestialisch ermordet wurden. Die Welt aber muss das hören und wissen, die serbischen Opfer müssen Gerechtigkeit und die gebührende Aufmerksamkeit erhalten – da bis heute niemand für diese Verbrechen zur Rechenschaft gezogen wurde.“

Dem Patriarchen konzelebrierten während des Gottesdienstes die Metropoliten Chrysostomos, Methodios und Dimitrios sowie Bischof Jerotej, gemeinsam mit zahlreichen Geistlichen und Mönchen aus mehreren Eparchien der Serbischen Orthodoxen Kirche.
Die Versammlung war den Serben gewidmet, die an zahlreichen Orten des Mittleren Podrinje und Birč getötet wurden, von Blječevo, Gniona, Osmače, Potočara, Karna, Vijogor, Osredak, Čumavičje und Zalazje über Brežane, Zagon, Krnjiće, Sase, Magašiće, Ježeštica, Podravanje, Fakoviće, Boljeviće, Bjelovac, Sikiriće, Kravica, Metaljka, Rupovo Brdo, Bracan, Vandžiće, Donja und Gornja Kamenica, Glođansko Brdo, Kozjak, Maskalića Potok, Široki Put bis Trešnjica.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die georgische Kirche die Bitte der EU um die Förderung gleichgeschlechtlicher Ehen zurückgewiesen hatte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87808-patriarch-porfirije-leitete-totengedenken-fuer-3267-serbische-maertyrer-in-bratunac</guid></item><item><title><![CDATA[Patriarch Daniel: Christi barmherzige Liebe befreit von der Macht böser Geister]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87802-patriarch-daniel-christi-barmherzige-liebe-befreit-von-der-macht-boeser-geister</link><description><![CDATA[Der rumänisch-orthodoxe Patriarch betonte in seiner Predigt, dass die Kirche das Heilungswerk Christi bis heute fortsetzt]]></description><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 21:49:33 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat in seiner Predigt am Sonntag (5. Juli 2026) betont, dass die barmherzige Liebe Jesu Christi die Menschen von der Herrschaft böser Geister befreie. Bei der Göttlichen Liturgie in der historischen Georgskapelle der Patriarchalresidenz in Bukarest erklärte er, die bloße Gegenwart Christi quäle die Dämonen und führe zur Heilung der von ihnen gebundenen Menschen. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.Блок - по темі (Patriarch Daniel: Christliche Familie ist Segen für Kirche und Gesellschaft)Ausgehend vom Evangelium über die Heilung der Besessenen von Gadara (Mt 8,28–9,1) sagte Patriarch Daniel, die beiden Männer seien ihrer persönlichen Freiheit beraubt gewesen und erst durch Christus von ihrer geistlichen Gefangenschaft erlöst worden. Zugleich deutete er den Untergang der Schweineherde als indirekten Tadel an die Einwohner von Gadara, die den materiellen Verlust höher bewertet hätten als die Befreiung ihrer Mitmenschen und deshalb Jesus aus ihrer Gegend fortschicken wollten.Der Hierarch hob hervor, dass das Heilungswerk Christi bis heute in der Kirche fortgesetzt werde. Tägliches Gebet, das Kreuzzeichen, Fasten, Reue, Werke der Barmherzigkeit sowie die Teilnahme an den Heiligen Mysterien stärkten die Gläubigen im Kampf gegen böse Mächte. Besondere Gebete zur Vertreibung böser Geister dürften nur nach entsprechender geistlicher Vorbereitung und durch einen Priester gesprochen werden. Abschließend rief der Patriarch die Gläubigen dazu auf, für von Versuchungen geplagte Menschen zu beten und die barmherzige Liebe Christi im eigenen Leben sichtbar werden zu lassen.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87802-patriarch-daniel-christi-barmherzige-liebe-befreit-von-der-macht-boeser-geister</guid></item><item><title><![CDATA[Georgische Kirche wies Bitte der EU um Förderung gleichgeschlechtlicher Ehen zurück]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87806-georgische-kirche-wies-bitte-der-eu-um-foerderung-gleichgeschlechtlicher-ehen-zurueck</link><description><![CDATA[Erzpriester Andria Jaghmaidze erklärte, die EU habe das Patriarchat 2023 gebeten, die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Ehen in Georgien zu fördern; solche Forderungen schürten jedoch anti-europäische Ressentiments.]]></description><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 21:48:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Der Leiter des Referats für Öffentlichkeitsarbeit des Patriarchats von Georgien, Erzpriester Andria Jagmaidze, erklärte, Vertreter der EU hätten der Georgischen Orthodoxen Kirche vorgeschlagen, zur Popularisierung gleichgeschlechtlicher Ehen im Land beizutragen, meldet UOJ in Georgien.
Nach Angaben des Vertreters der Georgischen Kirche handelt es sich um ein Treffen im Jahr 2023 mit der damaligen Außenministerin Belgiens, der jetzigen EU-Kommissarin für Gleichstellung, Hadja Lahbib.
Jagmaidze behauptet, die europäische Amtsträgerin habe vom „Rückstand“ Georgiens gegenüber den modernen Tendenzen aufgrund der gesellschaftlichen Nichtakzeptanz gleichgeschlechtlicher Ehen gesprochen. Im Zusammenhang damit, so seine Worte, habe sie das Patriarchat, das im Land große Autorität genieße, gebeten, bei dessen Popularisierung zu helfen.
Der Vertreter des Patriarchats kommentierte auch die Resolution des Europaparlaments, in der die Georgische Orthodoxe Kirche erwähnt wird. Er erklärte, er halte dieses Dokument für eine Folge der gescheiterten Politik der europäischen Strukturen gegenüber der Kirche.
Блок - по темі (Rumänische Kirche sprach sich gegen LGBT-Parade in Bukarest aus)
Nach Ansicht Jagmaidzes können solche Handlungen die antieuropäischen Stimmungen in der georgischen Gesellschaft verstärken. Er fügte hinzu, dass Vertreter der europäischen Strukturen nach dem Treffen mit der EU-Kommissarin lange Zeit das Patriarchat nicht besucht hätten, doch nach der Wahl des neuen Katholikos-Patriarchen von ganz Georgien, Schio III., seien die Kontakte mit den diplomatischen Vertretungen wiederaufgenommen worden.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Münster die erste islamische Fakultät Westeuropas eröffnet worden sei.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87806-georgische-kirche-wies-bitte-der-eu-um-foerderung-gleichgeschlechtlicher-ehen-zurueck</guid></item><item><title><![CDATA[Serbische Kirche wird eine Kirche an der Taufstelle des Herrn am Jordan errichten]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87804-serbische-kirche-wird-eine-kirche-an-der-taufstelle-des-herrn-am-jordan-errichten</link><description><![CDATA[Der König von Jordanien übergab der Serbischen Orthodoxen Kirche ein Grundstück für den Bau einer Kirche am Ufer des Jordans.]]></description><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 21:32:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Der serbische Patriarch Porfirije besuchte im Dezember 2025 Jordanien, wo er gemeinsam mit Prinz Ghazi bin Muhammad die Taufstelle des Herrn am Jordan besichtigte. Während des Besuchs schenkte der jordanische Monarch Abdullah II. der Serbischen Orthodoxen Kirche ein Grundstück zur Errichtung einer orthodoxen Kirche. Darüber berichtete die serbische Redaktion der UOJ unter Berufung auf den Botschafter und Förderer des jordanischen Tourismus auf dem Balkan, Samer Haseb.
Es wird vermerkt, dass das Geschenk des jordanischen Königs eine Bestätigung der freundschaftlichen Beziehungen zwischen dem Königreich und Serbien darstellte und der Bau es gestatten wird, die geistliche Präsenz der Serbischen Kirche im Heiligen Land zu stärken.
Блок - по темі (Die Kirche feiert Theophanie)
Die Kirche wird nach dem Vorbild des mittelalterlichen Klosters Visoki Dečani – eines der Symbole serbischer Geistlichkeit – erbaut werden. Die Inspiration dazu stammte von Prinz Ghazi bin Muhammad, der zuvor Visoki Dečani besucht und dort am Abendgottesdienst teilgenommen hatte. Seinen Worten zufolge soll die Architektur der neuen Kirche den Geist des alten serbischen Heiligtums wiedergeben.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Münster die erste islamische Fakultät Westeuropas eröffnet worden sei.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87804-serbische-kirche-wird-eine-kirche-an-der-taufstelle-des-herrn-am-jordan-errichten</guid></item><item><title><![CDATA[Großbrand im Trentino beschädigte Kirche Santo Stefano schwer]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87800-grossbrand-im-trentino-beschaedigte-kirche-santo-stefano-schwer</link><description><![CDATA[Das Feuer in Vermiglio in der Nacht zum 3. Juli zerstörte mehrere Gebäude – rund 200 Einsatzkräfte verhinderten eine weitere Ausbreitung]]></description><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 21:31:47 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[In der Nacht zum 3. Juli 2026 hat ein Großbrand den Ort Fraviano di Vermiglio im Trentiner Val di Sole (Italien) erschüttert. Mehrere Gebäude wurden zerstört, auch die Kirche Santo Stefano erlitt schwere Schäden. Vier Menschen konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, verletzt wurde niemand, wie der Sender RAI berichtete.Блок - по темі (Polizei vermutet Brandstiftung nach Feuer in Gladbecker Gemeindehaus)Das Feuer brach gegen 1 Uhr nachts aus und griff rasch von einem Gebäude auf weitere Stadel, Wohnhäuser und schließlich auch auf die Kirche über. Nach Angaben der Behörden erschwerte starker Wind die Löscharbeiten erheblich. Insgesamt standen 16 Freiwillige Feuerwehren mit rund 200 Einsatzkräften im Einsatz.Die römisch-katholische Diözese Trient sprach von erheblichen Schäden an der Kirche Santo Stefano. Das Dach des Gotteshauses wurde vollständig zerstört, auch der Glockenturm wurde in Mitleidenschaft gezogen. Pfarrer Don Enrico Pret stellte Räume im Pfarrhaus bereit, um mögliche Evakuierte aufzunehmen und Betroffene zu unterstützen.Die Ursache des Feuers ist noch ungeklärt. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Brand in einem Stadel ausgebrochen sein. Die Ermittlungen der zuständigen Polizeibehörden dauern an.Die UOJ berichtete zuvor, wie aus einer deutschsprachigen Liturgie in Köln ein Ort der Begegnung über alle orthodoxen Grenzen hinweg wurde.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87800-grossbrand-im-trentino-beschaedigte-kirche-santo-stefano-schwer</guid></item><item><title><![CDATA[Politologe warnt: Pantheon in der Kiewer Lawra könnte UNESCO-Skandal auslösen]]></title><link>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87810-politologe-warnt-pantheon-in-der-kiewer-lawra-koennte-unesco-skandal-ausloesen</link><description><![CDATA[Politologe K. Bondarenko ist überzeugt, dass der Versuch, auf dem Gelände des Welterbes ein Pantheon zu errichten, für die Ukraine ernste gerichtliche Auseinandersetzungen mit der UNESCO nach sich ziehen wird.]]></description><pubDate>Tue, 07 Jul 2026 21:21:00 +0200</pubDate><category>Nachrichten</category><content:encoded><![CDATA[Die Pläne zum Bau eines nationalen Pantheons auf dem Territorium des Kiewer Höhlenklosters werden zu einem Konflikt zwischen der Ukraine und der UNESCO führen. Darüber äußerte sich der Politologe Kost Bondarenko in einem Kommentar gegenüber der UOJ.
Блок - по темі (Selenskij und der Schlag auf die Lawra: Trauer als Exportgut?)
„Ich denke, es wird Proteste seitens der UNESCO geben. Ich sehe sehr ernste bürokratische Auseinandersetzungen zwischen der UNESCO und der Ukraine voraus“, sagte der Experte.
Er erinnerte daran, dass das architektonische Ensemble den Anforderungen der Organisation zufolge in der Form erhalten bleiben muss, in der es in die Welterbeliste aufgenommen wurde.
„Jegliche neuen Bauten auf diesem Territorium sind unmöglich. Daher kann die Ukraine in einen sehr schweren internationalen Skandal geraten“, unterstrich Bondarenko.
Der Politologe lenkte auch die Aufmerksamkeit auf die rechtliche Seite der Frage: Die Behörden, so seine Worte, ignorierten bewusst die Normen, die dem Bauen auf dem Gelände des Schutzgebiets entgegenstehen.
„Sie schenken dem Bestehen dieser oder jener normativen Akte oder Beschränkungen keine besondere Aufmerksamkeit. Wenn ohnehin selbst die Verfassung keine Schranke für ihr Handeln darstellt, warum sollten sie dann mit anderen Gesetzbüchern und Akten rechnen? Das nennt man Voluntarismus – wenn Selenskyjs Wille über jedem Gesetz steht“, resümierte er.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die georgische Kirche die Bitte der EU um die Förderung gleichgeschlechtlicher Ehen zurückgewiesen hatte.]]></content:encoded><guid>https://orthodoxnews.de/de/nachrichten/87810-politologe-warnt-pantheon-in-der-kiewer-lawra-koennte-unesco-skandal-ausloesen</guid></item></channel></rss>