Mel Gibson: „The Resurrection of the Christ“ führt in andere Sphären
Regisseur beschreibt seinen neuen Film über die Auferstehung Christi als metaphysische Reise über die Grenzen der menschlichen Welt hinaus.
Regisseur Mel Gibson hat Einzelheiten zu seinem geplanten Film „The Resurrection of the Christ“ bekanntgegeben. In einem Interview bezeichnete er die Auferstehung als ein „unmöglich zu begreifendes“ Ereignis. Der Film soll über die sichtbare Welt hinaus verschiedene geistliche Sphären darstellen, berichtete das katholische Nachrichtenportal CNA am 15. September 2026.
Gibson arbeitet derzeit in Toronto am Schnitt des in Italien gedrehten Films, dessen Drehbuch ihn rund zehn Jahre beschäftigte. Anders als „Die Passion Christi“ von 2004 wurde „The Resurrection of the Christ“ auf Englisch gedreht. Während der erste Film vor allem das menschliche Leiden Christi in den Mittelpunkt gestellt habe, verlange der neue Film dem Zuschauer nach Gibsons Worten „mehr“ ab. Die Verwendung der englischen Sprache solle dabei helfen, auch anspruchsvolle theologische Gedanken unmittelbar zu vermitteln.
„Metaphysisch gesprochen“ unternehme der Film „eine ziemlich weite Reise“, erklärte Gibson im Interview mit Raymond Arroyo vom katholischen Sender EWTN. Die Handlung führe aus der „eigenen gebrochenen Welt“ in „andere Sphären“, die miteinander verbunden seien.
Auch der Kreuzestod Christi sei für Gibson nicht der eigentliche Höhepunkt der Handlung. Entscheidend sei vielmehr die Auferstehung: „Der wirklich verblüffende Teil daran ist, dass jemand aus eigener Stärke und Kraft von einem öffentlichen Tod ins Leben zurückkehren und danach wieder öffentlich auftreten kann.“ Neben Jesus und Maria Magdalena sollen unter anderem Abraham und weitere Gestalten der Heilsgeschichte auftreten.
Der erste Teil startet am 6. Mai 2027 in den Kinos, der zweite Teil am 25. Mai 2028 – jeweils an Christi Himmelfahrt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbisch-orthodoxe Metropolit Grigorije die Göttliche Liturgie in Friedrichshafen feierte und die Gemeinde eine Gottesmutter-Ikone vom heiligen Berg Athos begrüßte.