Protopresbyter Mile Veljanovski erhielt das Recht zum Tragen des Brustkreuzes
Metropolit Pimen von Europa überreichte dem Münchner Gemeindepfarrer die Auszeichnung der Mazedonischen Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid.
Am 13. September 2026, dem 15. Sonntag nach Pfingsten, wurde in der orthodoxen Kirchengemeinde „Heilige Dreifaltigkeit“ in München eine Hierarchische Göttliche Liturgie gefeiert. Dabei verlieh Metropolit Pimen von Europa der Mazedonischen Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid dem Gemeindepfarrer Protopresbyter Mile Veljanovski das Recht zum Tragen eines Brustkreuzes. Darüber berichtete Metropolit Pimen auf seiner Facebook-Seite.
Die Liturgie wurde von Metropolit Pimen, der sich derzeit auf einer Visitationsreise durch Gemeinden in mehreren europäischen Ländern befindet, unter Mitwirkung von Protopresbyter Mile Veljanovski geleitet. Zahlreiche Gläubige aus München und Umgebung versammelten sich zum Gottesdienst und nahmen an der Heiligen Eucharistie teil. In seiner Ansprache richtete Metropolit Pimen geistliche Worte an die Anwesenden und rief sie dazu auf, in Glaube, Liebe und Einheit innerhalb der Heiligen Kirche zu leben.
Ein besonderer Moment der Feier war die Verleihung des Rechts zum Tragen eines Brustkreuzes an Protopresbyter Mile Veljanovski. Die Auszeichnung erfolgte auf Beschluss der Heiligen Bischofssynode der Mazedonischen Orthodoxen Kirche – Erzbistum Ohrid. Metropolit Pimen überreichte ihm das Brustkreuz als Anerkennung für seinen langjährigen und hingebungsvollen seelsorgerischen Dienst sowie für seinen Einsatz und seine Liebe zur Gemeinde in München.
Nach der Überreichung gratulierte Metropolit Pimen dem Geistlichen und wünschte ihm, seinen seelsorgerischen Dienst weiterhin „mit Eifer, Demut und Liebe“ fortzuführen. Den Höhepunkt der liturgischen Feier bildete die Heilige Kommunion, bei der die Gläubigen die Heiligen Geheimnisse Christi empfingen. Die Feier wurde zugleich als Zeugnis des lebendigen Glaubens und der geistlichen Verbundenheit der Gläubigen aus Nordmazedonien in Europa gewürdigt, die auch fern der Heimat ihr orthodoxes geistliches Erbe bewahren.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Diakon Igor Willimowski in Krefeld über die Liebe zu Gott und zum Nächsten predigte.