Metropolit Nikolaj erinnerte an den 25. Jahrestag der Anschläge vom 11. September
ROKA-Ersthierarch feierte die Liturgie in New York und gedachte zum Fest der Enthauptung Johannes des Täufers auch der Opfer der Terroranschläge.
Am 11. September 2026 hat Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York, Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), die Göttliche Liturgie zum Fest der Enthauptung Johannes des Täufers in der Unterkirche St. Sergius von Radonesch in der Synodalresidenz in New York City gefeiert. Der Gottesdienst stand zugleich im Zeichen des 25. Jahrestages der Terroranschläge vom 11. September 2001, wie die Synode berichtete.
Metropolit Nikolaj wurde von Bischof Theodosius von Manhattan, Vikar der Ostamerikanischen Diözese und stellvertretender Sekretär der Bischofssynode, sowie Erzpriester Andrei Sommer, Oberpriester der Kathedrale des Zeichens und stellvertretender Vorsitzender der Synodalabteilung für Jugend, unterstützt. Während der Liturgie war ein Kreuz zu sehen, das aus Stahl des ersten Turms des World Trade Centers gefertigt und der Gemeinde der Kathedrale des Zeichens in der Synodalresidenz geschenkt worden war.
Im Anschluss äußerte Metropolit Nikolaj die Hoffnung, dass das Kreuz den Glauben stärken und Heilung und Trost für die orthodoxen Christen in New York sowie für alle von den Ereignissen des 11. September 2001 Betroffenen bringen könne. Er erinnerte zugleich daran, dass der Mensch nicht zur Zerstörung, sondern zur Schöpfung und zur Teilhabe am göttlichen Leben berufen sei. „Möge der Herr uns dabei beistehen“, sagte der Ersthierarch.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Diakon Igor Willimowski in Krefeld über die Liebe zu Gott und zum Nächsten predigte.