Pilger aus Karlsruhe besuchen Heiligtümer in der Schweiz und in Italien

16:01
16
Pilger der Karlsruher Gemeinde mit Schima-Archimandrit Gabriel Bunge im Tessin. Der orthodoxe Mönch sprach mit den Teilnehmern über das geistliche Leben und spendete ihnen seinen priesterlichen Segen. Foto: Gemeinde Pilger der Karlsruher Gemeinde mit Schima-Archimandrit Gabriel Bunge im Tessin. Der orthodoxe Mönch sprach mit den Teilnehmern über das geistliche Leben und spendete ihnen seinen priesterlichen Segen. Foto: Gemeinde

Gemeinde der Heiligen Apostel Petrus und Paulus unternahm Wallfahrt zum Suworow-Denkmal, zur Einsiedelei Heiliges Kreuz und zum Kloster des Heiligen Pantokrators

Gemeindemitglieder der orthodoxen Gemeinde der Heiligen Apostel Petrus und Paulus in Karlsruhe der Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa haben gemeinsam mit ihrem Pfarrer, Priester Oleg Kuchta, eine Pilgerreise zu orthodoxen Heiligtümern in der Schweiz und Italien unternommen. Die Wallfahrt führte vom 30. Juli bis 6. August 2026 unter anderem zum Suworow-Denkmal in Andermatt, zur Einsiedelei Heiliges Kreuz im Tessin sowie zum Kloster des Heiligen Pantokrators am Lago Maggiore, wie die Gemeinde der UOJ berichtete.

Zum Auftakt besuchten die Pilger das Suworow-Denkmal in Andermatt, wo sie des Feldherrn Alexander Suworow und der während des Alpenfeldzuges gefallenen russischen Soldaten gedachten. Mit einer Panichida beteten sie für die orthodoxen Verstorbenen aller Kriege. Anschließend wurden sie in der Einsiedelei Heiliges Kreuz im Kanton Tessin von Vater Eusebius empfangen, der die Geschichte der anachoretischen Gemeinschaft erläuterte und über das von Gebet, Stille und Gottesgemeinschaft geprägte Leben der Einsiedler sprach.

Zu den Höhepunkten der Reise gehörte die Begegnung mit Schima-Archimandrit Gabriel Bunge im Tessin. Er nahm sich Zeit für Gespräche über das geistliche Leben und spendete den Pilgern zum Abschluss seinen priesterlichen Segen. Anschließend führte die Wallfahrt zum Kloster des Heiligen Pantokrators in Arona am Lago Maggiore, das zum Erzbistum der Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa gehört. Archimandrit Viktor sowie die Klostergemeinschaft empfingen die Gäste herzlich. Während ihres Aufenthalts nahmen die Pilger an drei aufeinanderfolgenden Nachtliturgien teil, arbeiteten gemeinsam mit den Mönchen und Nonnen und pflegten die klösterliche Gemeinschaft bei den gemeinsamen Mahlzeiten.

Die Gemeinde bezeichnete die Pilgerfahrt als eine geistliche Erfahrung, die die Teilnehmer Christus nähergebracht habe. Zugleich wurde um Gottes Segen für die Klöster, die Pilger und ihren weiteren Glaubensweg gebetet.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Russische Auslandskirche ein theologisches Institut in Europa gründet und vorbereitende Russischkurse startet.

Wenn Sie einen Fehler entdeckt haben, wählen Sie den Text aus und drücken Sie Strg + Eingabetaste oder Fehler ausbessern, um ihn der Redaktion zu melden
Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn mit der Maus und drücken Sie Strg+Enter oder diese Schaltfläche Wenn Sie einen Fehler im Text finden, markieren Sie ihn mit der Maus und klicken Sie auf diese Schaltfläche Der ausgewählte Text ist zu lang!
Weiterlesen