Neues Buch von Schima-Archimandrit Gabriel Bunge erscheint bei Hagia Sophia

04. August, 21:10 Uhr
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Schima-Archimandrit Gabriel Bunge beschäftigt sich im Buch „In Geist und Wahrheit“ mit der Gebetslehre des Wüstenvaters Evagrios Pontikos. Foto: UOJ Schima-Archimandrit Gabriel Bunge beschäftigt sich im Buch „In Geist und Wahrheit“ mit der Gebetslehre des Wüstenvaters Evagrios Pontikos. Foto: UOJ

Der orthodoxe Verlag veröffentlicht mit „In Geist und Wahrheit“ eine umfassende Studie zur Gebetslehre des frühchristlichen Wüstenvaters Evagrios Pontikos

Der orthodoxe Verlag Hagia Sophia hat die Veröffentlichung des neuen Buches „In Geist und Wahrheit“ von Schima-Archimandrit Gabriel Bunge angekündigt. Das 520 Seiten umfassende Hardcover befindet sich derzeit im Druck und soll ab dem 17. August 2026 ausgeliefert werden. Bis zum Erscheinen kann es zum ermäßigten Subskriptionspreis vorbestellt werden, wie der Verlag auf seiner Webseite mitteilte.

Das Buch bietet eine umfassende wissenschaftliche Untersuchung der „153 Kapitel über das Gebet“ des frühchristlichen Wüstenvaters Evagrios Pontikos († 399). Im Mittelpunkt steht dessen Lehre vom geistlichen Gebet als „Anbetung des Vaters in Geist und Wahrheit“ (Joh 4,23). Der Autor ordnet diese Lehre in ihren historischen und theologischen Kontext ein und behandelt unter anderem die Anthropomorphiten-Kontroverse, die Entwicklung des ägyptischen Mönchtums sowie die Quellen von Evagrios' Gebetslehre.

Schima-Archimandrit Gabriel Bunge gilt als einer der international renommiertesten Kenner des frühen christlichen Mönchtums und der Schriften des Evagrios Pontikos. Der 1940 in Köln geborene Mönch der russisch-orthodoxen Kirche lebt seit 1980 als Eremit im Tessin und hat zahlreiche, in viele Sprachen übersetzte Werke zur altkirchlichen Spiritualität veröffentlicht. Nach Auffassung des Autors zeigt die Studie, dass das Denken des Evagrios Pontikos nicht nur von historischem Interesse ist, sondern auch eine bedeutende Quelle für die christliche Spiritualität der Gegenwart darstellt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Isaak ein antiochenisch-orthodoxes Jugendlager in den Niederlanden besuchte.

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