Bischof Sofian feierte die Verklärung des Herrn an der Kapelle Birkenstein
Geistlicher zelebrierte Festgottesdienst im oberbayerischen Marienwallfahrtsort und erinnerte an den Berg als Ort der Gottesbegegnung und geistlichen Erhebung
Der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt hat zum Fest der Verklärung des Herrn am 6. August 2026 die Göttliche Liturgie in der Wallfahrtskapelle Birkenstein in Oberbayern gefeiert. Gemeinsam mit Geistlichen und Gläubigen aus mehreren Gemeinden hob er die geistliche Bedeutung des Berges als Ort der Begegnung mit Gott hervor. Darüber berichtete Bischof Sofian auf seiner Facebook-Seite.
Die Göttliche Liturgie wurde in der katholischen Wallfahrtskapelle Maria Himmelfahrt Birkenstein bei Fischbachau gefeiert. Mit Bischof Sofian konzelebrierten die Priester Constantin Bartok (Traunreut), Dumitru Mureşan (Rosenheim) und Nicolae Stote (Geretsried), die jeweils mit Pilgergruppen angereist waren.
In seiner Botschaft erinnerte der rumänisch-orthodoxe Hierarch an die geistliche Symbolik des Berges: „Die Erhabenheit und Schönheit des Berges sind seit jeher eine Einladung Gottes an den Menschen, sich durch die Höhe der Kontemplation, des Gebets und des Lebens zu Gott zu erheben.“ Unter dem Leitwort „Christus, lasse Dein ewiges Licht leuchten“ dankte er Gott für den gemeinsamen Festtag.
Die Wallfahrtskapelle Birkenstein zählt zu den bekanntesten Marienwallfahrtsorten Bayerns. An dem Ort wird seit 1673 ein spätmittelalterliches Mariengnadenbild verehrt. Die heutige, 1710 errichtete Kapelle ist als Nachbildung des „Heiligen Hauses“ von Loreto gestaltet und zieht bis heute Pilger aus nah und fern an.
Zum Abschluss dankte Bischof Sofian den katholischen Ordensschwestern für die Bereitstellung der Kapelle, Pfarrer Constantin Bartok für die Organisation sowie allen Teilnehmern des Gottesdienstes.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Russische Auslandskirche ein theologisches Institut in Europa gründet und vorbereitende Russischkurse startet.