In New York wurde eine Marienstatue mit Hammer zerstört
Ein Mann enthauptete die Gottesmutter-Figur im Hof der St.-Rita-Gemeinde in Queens, wo bereits zum vierten Mal seit 2024 eine Statue oder ein Fenster angegriffen wurde.
In einer katholischen Kirche in Queens ereignete sich ein weiterer Akt des Vandalismus: Ein unbekannter Mann zerschlug mit einem Hammer eine Statue der Jungfrau Maria und stürzte sie vom Sockel. Darüber berichtet die ukrainische Redaktion der UOJ.
Der Vorfall geschah am frühen Morgen des 1. August im Hof der Kirche der heiligen Rita im Viertel Dutch Kills (Queens, New York). Nach den Aufzeichnungen der Überwachungskameras sprang der Mann über die Umzäunung und enthauptete mit einem Hammer die Statue der Gottesmutter, woraufhin diese vom Sockel stürzte.
Nach Angaben der Diözese Brooklyn ist dies bereits der vierte Fall von Vandalismus in dieser Gemeinde seit 2024: Zuvor war hier ein Buntglasfenster eingeschlagen, eine Statue des heiligen Judas im Inneren der Kirche beschädigt worden, und im April dieses Jahres wurde auf dem Bürgersteig vor der Statue des heiligen Franziskus von Assisi das Wort PAGAN („Heide“) geschrieben.
Die Untersuchung des Vorfalls wurde der Gruppe zur Bekämpfung von Hassverbrechen des New Yorker Polizeidepartements übertragen. Der Verdächtige wird als Mann mit heller Hautfarbe und dunklem Haar beschrieben.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Einbrecher die Reliquien des heiligen Martin aus der Kirche in Neuss gestohlen hatten.