Bulgarische Auslandspriester verurteilten Schmähungen des Patriarchen

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Die bulgarisch-orthodoxe Kathedrale der Heiligen Cyril und Methodius in New York City. Foto: Wikipedia Die bulgarisch-orthodoxe Kathedrale der Heiligen Cyril und Methodius in New York City. Foto: Wikipedia

Geistliche aus den USA, Kanada und Australien stellten sich hinter Patriarch Daniil und forderten den suspendierten Archimandriten zur Buße auf.

Die Geistlichkeit und die Laien der Bulgarischen Eparchie in den USA, Kanada und Australien verurteilten die öffentlichen Angriffe des mit der OKU konzelebrierenden Archimandriten Nikanor (Mischkow) auf Patriarch Daniil. Den offiziellen Appell veröffentlichten die Priester und Gläubigen der Auslandseparchie am 5. August 2026 im Zusammenhang mit der Verleumdung des Vorstehers. Darüber berichtete die ukrainische Redaktion der UOJ.

Die Verfasser des Dokuments hoben hervor, dass sie Patriarch Daniil persönlich aus seinem siebenjährigen Dienst als Vikarbischof in Amerika kennen. „Wir kennen ihn als einen Menschen aufrichtigen Gebets, der Demut, Sanftmut und unbedingte Treue zur heiligen orthodoxen Kirche bezeugt“, bezeugten die Kleriker und Laien. „Er stellte stets den geistlichen Nutzen der ihm anvertrauten Herde über die persönlichen Interessen, verstand es zu versöhnen, zu ermutigen und mit Würde die Last des erzpastoralen Dienstes zu tragen.“

Sie merkten mit tiefem Schmerz an, dass die systematischen Äußerungen von Archimandrit Nikanor weit über die Grenzen der zulässigen kirchlichen Kritik hinausgegangen seien und zielgerichtet gewesen seien. Ihren Worten zufolge enthalten die Veröffentlichungen des Klerikers Beleidigungen, Ironie und offene Respektlosigkeit gegenüber dem Vorsteher. Ein solches Verhalten zerstöre das Vertrauen in die kirchliche Hierarchie, bringe Spaltungen hervor und füge der Autorität der gesamten Bulgarischen Kirche schweren Schaden zu.

„Wir rufen Archimandrit Nikanor dazu auf, die Sprache der Beleidigung und der öffentlichen Auflehnung zu beenden“, erklärten die Verfasser des Appells. „Er muss sich der schweren Folgen seiner Worte und Handlungen bewusst werden und den Weg der Buße, des kirchlichen Gehorsams und der Versöhnung suchen.“

Die Geistlichen hoben hervor, dass die Meinungsfreiheit nicht als Rechtfertigung für die Beleidigung des Vorstehers und die bewusste Saat der Feindschaft unter der Herde dienen könne. Die Verfasser des Appells brachten zudem ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass solche öffentlichen Handlungen des Klerikers eine klare kanonische Bewertung seitens der zuständigen Organe erfordern.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Kölner Jugendgruppe den Archimandriten Gabriel Bunge auf einer Pilgerreise besucht hatte.

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