Metropolit Isaak in Wien: Unterstützung für wachsende Gemeinde zugesagt

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Metropolit Isaak im Gespräch mit dem Wiener Erzbischof Grünwidl. Foto: Metropolie Metropolit Isaak im Gespräch mit dem Wiener Erzbischof Grünwidl. Foto: Metropolie

Treffen mit Erzbischof Grünwidl im Fokus – Austausch mit Pro Oriente über Zusammenarbeit und Lage der Christen

Bei seinem Wien-Besuch traf der antiochenisch-orthodoxe Metropolit Isaak der Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa den Wiener Erzbischof Josef Grünwidl sowie Vertreter der Stiftung Pro Oriente. Im Mittelpunkt standen die Raumsituation der antiochisch-orthodoxen Gemeinde sowie Fragen der internationalen Zusammenarbeit und Religionsfreiheit. Darüber berichtete die Metropolie am 15. April 2026 auf ihrer Facebook-Seite.

Im Zentrum des Besuchs stand zunächst das Gespräch mit dem neuen römisch-katholischen Erzbischof Josef Grünwidl, der im Oktober 2025 zum Wiener Erzbischof ernannt und im Januar 2026 in sein Amt eingeführt wurde. Dabei wurde insbesondere die angespannte Raumsituation der antiochisch-orthodoxen Gemeinde in Wien thematisiert, die mit mehr als 500 Familien stark wächst. Erzbischof Grünwidl sagte Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten zu.

Zuvor hatte Metropolit Isaak, begleitet von Erzpriester Nikola Wahbe, Gespräche mit Vertretern von Pro Oriente geführt, darunter Präsident Clemens Koja, Generalsekretär Bernd A. Mussinghoff und Programmdirektorin Viola Raheb. Die 1964 gegründete Stiftung gilt als wichtige Plattform für den Dialog zwischen der römisch-katholischen Kirche und den orthodoxen sowie den orientalischen Kirchen.

In den Gesprächen ging es um eine Vertiefung der Zusammenarbeit und gemeinsame Initiativen. Zudem wurden eine stärkere europäische Vernetzung, internationale Austauschformate sowie die Einrichtung eines Roundtables angeregt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Situation von Christen als Minderheit, insbesondere in Syrien und im Libanon, sowie auf der Lage von Geflüchteten in Europa. Die Teilnehmer betonten, dass es sich dabei um grundlegende menschenrechtliche Fragen handle, die verstärkte Aufmerksamkeit und koordinierte Maßnahmen erforderten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Matthias Fröse in einem neuen Video die orthodoxe Perspektive auf die Bibellektüre erklärte.

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