Osterbotschaft: Metropolit Isaak ruft zu Hoffnung und Mitgefühl auf
Der antiochenisch-orthodoxe Metropolit für Deutschland und Mitteleuropa betont die Kraft der Auferstehung trotz globaler Krisen
In seiner Osterbotschaft 2026 hebt der antiochenisch-orthodoxe Metropolit Isaak (Barakat) die geistliche Bedeutung der Auferstehung Christi hervor und verbindet sie mit einem eindringlichen Appell zu Nächstenliebe, Verantwortung und einem vertieften Glaubensleben angesichts weltweiter Notlagen. Die Antiochenisch-Orthodoxe Metropolie für Deutschland und Mitteleuropa veröffentlichte ein Video der Osterbotschaft am 13. April 2026 auf ihrem YouTube-Kanal.
Mit dem traditionellen Ostergruß „Christus ist auferstanden“ eröffnet Metropolit Isaak seine Botschaft und stellt die zentrale Bedeutung des Osterfestes als Quelle von Freude, Hoffnung und geistlicher Erneuerung heraus. Die jährliche Feier der Auferstehung sei nicht nur ein wiederkehrendes Ereignis, sondern ein Anlass, das eigene Verständnis des Glaubens zu vertiefen und eine innere Verwandlung zu erfahren.
Zugleich verweist der Metropolit auf die schwierige weltpolitische Lage: Kriege, Leid und Hunger prägten die Gegenwart vieler Menschen. Gerade deshalb sei es Aufgabe der Christen, über die eigene Gemeinschaft hinauszublicken und Anteil am Schicksal der Leidenden zu nehmen.
Vor diesem Hintergrund bittet Isaak um göttlichen Schutz für die Gläubigen und ihre Familien sowie um ein Wachstum von Liebe, Aufrichtigkeit und gegenseitiger Fürsorge innerhalb der Kirche. Er würdigt zudem die Entwicklung der Diözese, deren Mitgliederzahl ebenso wie die Zahl der Geistlichen stetig wachse.
Abschließend ruft der Metropolit dazu auf, die Bindung an die Kirche zu stärken und Gottesdienste regelmäßig zu besuchen. Der Glaube solle aktiv gelebt werden und sich im Alltag widerspiegeln. Mit einem erneuten Ostergruß bekräftigt er die zentrale Botschaft des Festes: die Hoffnung auf Leben und Erneuerung durch die Auferstehung Christi.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Matthias Fröse hob in seiner Osterpredigt die verwandelnde Kraft der Auferstehung hervorhob.