Patriarch Theophilos erhielt Athener Medaille für Hilfe für Kriegsopfer in Gaza

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Der Athener Bürgermeister Charis Doukas überreichte die Auszeichnung an Patriarch Theophilos III. Foto: Vima Orthodoxias Der Athener Bürgermeister Charis Doukas überreichte die Auszeichnung an Patriarch Theophilos III. Foto: Vima Orthodoxias

Der Bürgermeister von Athen, Charis Doukas, würdigte die Rolle von Patriarch Theophilos in der friedensstiftenden Tätigkeit und bei der Entwicklung von Bildungsprojekten.

Im Rathaus von Athen fand eine feierliche Zeremonie zur Verleihung der Medaille der Stadt Athen an Patriarch Theophilos III. von Jerusalem und ganz Palästina statt. Der Bürgermeister der Hauptstadt, Charis Doukas, überreichte dem Vorsteher der Jerusalemer Kirche die Ehrenauszeichnung in Anerkennung seiner langjährigen Mühen um Frieden, Bildung und humanitäre Unterstützung der Völker des Nahen Ostens. Darüber berichtet Vima Orthodoxias.

Charis Doukas legte ausführlich das geistliche und soziale Wirken des Patriarchen dar und unterstrich die Bedeutung der Haltung der Kirche während der Kampfhandlungen in Gaza. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass das historische Kloster des heiligen Porphyrios zu einer sicheren Zuflucht für Hunderte von Zivilpersonen geworden war. Das Kloster versorgte die Menschen mit Unterkunft, Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs.

Die Behörden hoben zudem die Bildungstätigkeit des Patriarchats hervor, die Schulen in Jerusalem, Palästina und Jordanien umfasst. In diesen Einrichtungen lernen Tausende von Kindern, unabhängig von ihrer Religion oder Nationalität. Als besondere Errungenschaft wurde die Gründung der ersten orthodoxen Universität im Nahen Osten genannt, um Kultur und interreligiösen Dialog zu stärken.

Patriarch Theophilos dankte der Verwaltung Athens für die hohe Auszeichnung. Der Vorsteher erklärte, diese Ehre gehöre dem gesamten Jerusalemer Patriarchat und der Bruderschaft des Heiligen Grabes.

Er merkte an, dass die älteste christliche Institution seit bereits siebzehn Jahrhunderten ununterbrochen im Heiligen Land diene und den Gläubigen aus der ganzen Welt helfe. Nach den Worten des Patriarchen wird die Kirche weiterhin für die Opfer von Konflikten sorgen und die christliche Präsenz in der Region verteidigen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der Jerusalemer Patriarch nach den USA Griechenland und Russland besuchen wird.

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