ROKA-Gemeinde in Münster bereitet ihren Kirchenbau vor
Nach dem bereits errichteten Anbau soll nun die Kirche zur Kasansker Ikone der Gottesmutter entstehen – Gemeinde benötigt rund 30.000 Euro für die Statik.
Die Gemeinde zur Kasansker Ikone der Gottesmutter in Münster der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) will mit dem Bau ihrer Kirche beginnen. Nachdem die Gemeinde bereits 2025 in den fertiggestellten Anbau einziehen konnte, steht nun ein weiterer wichtiger Schritt des Kirchenprojekts an: Für den eigentlichen Kirchenbau ist zunächst eine statische Berechnung erforderlich, wie die Gemeinde am 15. September 2026 auf ihrem Telegram-Kanal berichtete.
Die ROKA-Gemeinde Münster unter der Leitung von Erzpriester Nikolaj Karpenko bereitet den nächsten Bauabschnitt ihres Kirchenprojekts vor. Vor Beginn der Arbeiten am eigentlichen Kirchengebäude müssen nach den in Deutschland geltenden Vorschriften die erforderlichen statischen Berechnungen erstellt werden. Die Gemeinde veranschlagt die Kosten dafür mit rund 30.000 Euro.
Die Gemeinde bittet um Gebete und finanzielle Unterstützung für das Vorhaben. Auch kleinere Spenden könnten zum Erreichen der benötigten Summe beitragen. Darüber hinaus werden Unterstützer gesucht, die sich mit ihrer Arbeitskraft, ihren beruflichen Kenntnissen oder bei gemeinsamen Arbeitseinsätzen einbringen können.
Der eigentliche Kirchenbau ist Teil eines größeren Projekts, zu dem der bereits errichtete Anbau gehört. Im Jahr 2025 konnte die Gemeinde in diesen ersten fertiggestellten Gebäudeteil einziehen und verfügt damit erstmals über ein dauerhaftes geistliches Zuhause. Die geplante Kirche im Pskower Stil soll rund 300 Menschen Platz bieten. Zu den Besonderheiten gehört eine von Gemeindemitgliedern handgestempelte Betonfassade. Nach ihrer Fertigstellung soll die Kirche zum Zentrum des orthodoxen Glaubens- und Gemeindelebens in Münster und der Region werden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Martinos Petzolt sich in einem Vortrag in Mönchengladbach mit dem Umgang mit Zweifeln und der Bedeutung des gemeinsamen Glaubens beschäftigte.