Serbisch-orthodoxe Kirche im elsässischen Mülhausen geweiht
Kirche des Heiligen Erzengels Michael erhielt nach mehrjährigen Renovierungsarbeiten bischöflichen Besuch – Hierarchen mehrerer orthodoxer Kirchen zu Gast.
Am Sonntag, dem 13. September 2026, ist die serbisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Erzengels Michael in Mülhausen (Mulhouse) im Elsass feierlich geweiht worden. Die Weihe markiert den Abschluss mehrjähriger Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten an dem Gotteshaus, wie die serbische Redaktion der UOJ berichtete.
Die hierarchische Göttliche Liturgie zelebrierte Metropolit Methodius von Budimlje und Nikšić. Mit ihm konzelebrierten Metropolit Nikodim von Dalmatien und der gastgebende Bischof Justin von Paris und Westeuropa. An dem Gottesdienst nahmen zudem Geistliche der Diözese Westeuropa sowie Vertreter der russischen, bulgarischen und rumänischen orthodoxen Gemeinden in Frankreich teil.
Die umfassende Erneuerung der Kirche erfolgte unter der Leitung von Priester Maksim Ilić und mit Unterstützung zahlreicher Gläubiger und Wohltäter. Zu den Arbeiten gehörten unter anderem die Erneuerung des Bodens und der Installationen, ein neuer Marmorboden, Fresken, eine Ikonostase sowie die Neugestaltung der Fassade und der Kirchenvorhalle. Zahlreiche Gläubige aus Mülhausen und Umgebung sowie aus anderen Teilen Frankreichs nahmen an den Feierlichkeiten teil.
In seiner Ansprache dankte Bischof Justin insbesondere Priester Maksim Ilić und allen Beteiligten für ihren Einsatz. Mehrere Wohltäter wurden mit den Vidovdan-Auszeichnungen der Diözese Westeuropa und Bischofsbriefen geehrt. Im Anschluss an die Liturgie folgten ein kulturelles und künstlerisches Programm sowie ein gemeinsames Liebesmahl.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Martinos Petzolt sich in einem Vortrag in Mönchengladbach mit dem Umgang mit Zweifeln und der Bedeutung des gemeinsamen Glaubens beschäftigte.