Priestermönch Savatie Baștovoi beging Weihejubiläum mit zahlreichen Gläubigen
Bestsellerautor dankte zum 50. Geburtstag und 25. Jahrestag seiner Priesterweihe für die Verbundenheit seiner Weggefährten
Der orthodoxe Priestermönch und Bestsellerautor Savatie Baștovoi hat am 4. August 2026 seinen 50. Geburtstag und den 25. Jahrestag seiner Priesterweihe begangen. Aus diesem Anlass richtete der Vorsteher einer Einsiedelei in der Republik Moldau auf seiner Facebook-Seite einen Dank an die zahlreichen Gläubigen und Wegbegleiter, die ihm aus vielen Ländern ihre Glückwünsche übermittelt hatten.
In einer persönlichen Botschaft dankte Savatie Baștovoi zunächst seiner Mutter und anschließend allen Menschen, die ihn an seinem Jubiläum begleitet oder ihm Glückwünsche zugesandt hatten. Mit jedem Jahr wisse er die Zuneigung seiner Mitmenschen mehr zu schätzen, schrieb der Priestermönch.
Besonders hob er hervor, dass er viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern im Gebet begleite. Ständig träten ihm Gesichter und Namen vor Augen, für die er jeweils einen Moment bete. Seine Botschaft schloss er mit den Worten: „Ich danke euch. Ich liebe euch.“
Savatie Baștovoi, mit bürgerlichem Namen Ștefan Baștovoi, wurde 1976 in Chișinău geboren und wuchs in einer atheistischen Familie auf. Nach einem Philosophiestudium in Timișoara trat er 1999 in das rumänische Kloster Noul Neamț ein und wurde 2000 zum Hierodiakon und ein Jahr später zum Priester geweiht. Später lehrte er Ikonographie am Theologischen Seminar in Chișinău, gründete den Verlag Cathisma und zog nach 15 Jahren im Kloster mit Zustimmung seines Metropoliten in sein moldawisches Heimatdorf Oricova, wo er heute als Hegumen der von ihm gegründeten Einsiedelei „Entschlafung der Gottesmutter“ lebt.
Der weit über die Grenzen der Republik Moldau hinaus bekannte geistliche Autor zählt zu den erfolgreichsten orthodoxen Schriftstellern der Gegenwart und ist in Rumänien ein Bestsellerautor. Im orthodoxen Verlag Hagia Sophia sind bislang vier seiner Bücher in einer deutschen Übersetzung erschienen. Regelmäßig kommt er zudem nach Deutschland, wo er Vorträge hält und geistliche Kurse leitet.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das serbisch-orthodoxe Kloster Hilandar auf dem Athos das Fest der dreihändigen Gottesmutter feierte.