Bulgarien erreichte Ausschluss von Patriarch Kirill aus EU-Sanktionspaket
Der bulgarische Ministerpräsident teilte mit, dass die EU der Forderung Sofias nachgekommen sei, das Oberhaupt der ROK aus dem 21. Sanktionspaket gegen Russland herauszunehmen.
Die bulgarischen Behörden haben den Ausschluss von Patriarch Kyrill aus dem 21. Sanktionspaket der Europäischen Union gegen Russland erreicht. Dies erklärte der Ministerpräsident des Landes, Rumen Radew, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš, berichtet die UOJ in Bulgarien.
Radew zufolge hat Bulgarien erstmals offen seine Forderungen zum 21. Sanktionspaket gegen Russland gegenüber der EU vorgebracht und auf dem Ausschluss von Patriarch Kyrill sowie zweier mit der bulgarischen Wirtschaft verbundener Geschäftsleute aus der Sanktionsliste bestanden. Der Ministerpräsident erklärte, dass alle drei Forderungen Sofias berücksichtigt worden seien.
Sofia begründete die Weigerung, das Oberhaupt der ROK in die Sanktionsliste aufzunehmen, damit Religion nicht zu einem zusätzlichen Faktor für die Eskalation des Krieges in der Ukraine werde.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Tschechien eine regenbogenfarbene Glasskulptur Christi aufgestellt worden war.