In Köln demonstrierten Christen beim „Marsch für das Leben“
Orthodoxe Christen nahmen am „Marsch für das Leben“ in Köln teil.
Am 19. September 2026 fand in Köln der vom Bundesverband Lebensrecht (BVL) organisierte „Marsch für das Leben“ statt. Mehrere Hundert Menschen gingen auf die Straße, um für den Schutz des ungeborenen Lebens zu demonstrieren. Unter den Teilnehmern befanden sich auch orthodoxe Christen aus Kirchengemeinden in Köln, Neuss und Brühl.
An der Veranstaltung beteiligten sich Vertreter verschiedener christlicher Konfessionen und Lebensrechtsorganisationen. Die Teilnehmer trugen Plakate mit Aufschriften wie „Das Leben ist schön!“ und „Lebensrecht ist Menschenrecht“. Auch orthodoxe Ikonen waren im Demonstrationszug zu sehen, die teilweise von Christen anderer Konfessionen mitgetragen wurden.
Parallel zum Marsch fand eine Gegendemonstration statt, die vom Pro-Choice-Bündnis Köln und weiteren Gruppen organisiert wurde. Nach Angaben aus dem Bericht vor Ort versuchten einzelne Gegendemonstranten, die Route des Marsches durch eine Sitzblockade zu versperren. Zudem kam es zu Farbbeutelwürfen und zum Einsatz von Rauchbomben.
Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort und trennte die beiden Versammlungen. Trotz der Proteste konnte der Marsch fortgesetzt werden. Nach Angaben von Teilnehmern blieb die Atmosphäre innerhalb des Demonstrationszuges überwiegend friedlich.
Zuvor berichtete die UOJ über die erstmalige Genehmigung der Euthanasie bei einem zweijährigen Kind in den Niederlanden.