Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem „Marsch für Jesus“ in Wien
Christen verschiedener Konfessionen setzten in der Innenstadt Zeichen für Glauben, Einheit und Frieden.
Rund 20.000 Menschen haben nach Angaben der Veranstalter, einem überkonfessionellen Bündnis, am 19. September 2026 in Wien am „Marsch für Jesus“ teilgenommen. Katholiken, Evangelische, Orthodoxe, Angehörige altorientalischer Kirchen sowie Mitglieder von Freikirchen und freien christlichen Gemeinden zogen gemeinsam vom Schwarzenbergplatz über die Ringstraße und zurück. Anschließend wurde bis in die Abendstunden ein „Fest für Jesus“ gefeiert, wie die Katholische Presseagentur Österreich berichtete.
Mehr als 100 Kirchen, Gemeinden und christliche Organisationen aus ganz Österreich beteiligten sich an der Veranstaltung. Rund 600 ehrenamtliche Helfer unterstützten das Programm, zu dem Musik, Medienangebote und ein Kinderprogramm gehörten. Politiker traten nicht auf, kontroverse Themen hatten die Veranstalter bewusst ausgeklammert.
Ein Höhepunkt war das gemeinsame Gebet von Vertretern verschiedener Konfessionen. Dabei wurde unter anderem für die Einheit der Christen, ein gutes Zusammenleben verschiedener Religionen an Schulen sowie für Verantwortungsträger in Politik und Gesellschaft gebetet. Der katholische Wiener Weihbischof Franz Scharl bezeichnete den Marsch als Gelegenheit, den persönlichen Glauben gemeinsam und über Konfessionsgrenzen hinweg öffentlich zu bezeugen. Mit den nun gemeldeten rund 20.000 Teilnehmern wurde nach Veranstalterangaben die bisherige Beteiligung bei früheren Märschen in Wien übertroffen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Bulgarien den Ausschluss von Patriarch Kyrill aus EU-Sanktionspaketen erreicht hatte.