Tausende Lebensschützer beteiligen sich in Madrid am Marsch „Sí a la Vida“

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Teilnehmer des Marsches „Sí a la Vida“ ziehen am 31. Mai 2026 durch das Zentrum von Madrid. Foto: CNA Teilnehmer des Marsches „Sí a la Vida“ ziehen am 31. Mai 2026 durch das Zentrum von Madrid. Foto: CNA

Demonstranten fordern die Abschaffung von Abtreibungs- und Sterbehilfegesetzen und kritisieren eine „Kultur des Todes“

Am 31. Mai 2026 (Sonntag) haben sich Tausende Menschen in Madrid am jährlichen Marsch „Sí a la Vida“ beteiligt. Die von zahlreichen Lebensrechtsorganisationen getragene Demonstration forderte einen stärkeren Schutz des menschlichen Lebens und wandte sich gegen die geltenden Regelungen zu Abtreibung und Sterbehilfe. Darüber berichtete das katholische Nachrichtenportal CNA.

Die Demonstration wurde von einer Plattform aus mehr als 500 Organisationen unterstützt und führte durch das Zentrum der spanischen Hauptstadt. Nach Angaben der Veranstalter begann der Marsch um 12 Uhr und endete mit einer Kundgebung, Musikbeiträgen und der Verlesung eines Manifests.

In ihrer Erklärung forderten die Organisatoren die Aufhebung von Gesetzen, die aus ihrer Sicht dem Schutz des menschlichen Lebens widersprechen. Zugleich kritisierten sie Entwicklungen in Spanien und der Europäischen Union, die nach ihrer Auffassung zu einer Geringschätzung des menschlichen Lebens führten.

Die Koordinatorin der Plattform „Sí a la Vida“, Alicia Latorre, erklärte, die Kundgebung solle die Würde jedes Menschen sichtbar machen und mehr Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenssituationen einfordern. Außerdem betonte sie, dass bestehende Gesetze hinsichtlich Abtreibung und Sterbehilfe verändert werden könnten und müssten.

Latorre appellierte an politische Entscheidungsträger, keine Spaltung und Verwirrung zu fördern. Es genüge nicht, gegen bestehende Entwicklungen zu protestieren; vielmehr seien langfristiges Engagement, Aufklärung und konkrete Hilfe erforderlich. Die Demonstration stand unter dem Leitmotiv des Schutzes des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Martinos Petzolt zum Wachstum im Glauben in kleinen Schritten riet.

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