Amnesty International warf man antichristliche Voreingenommenheit vor
Der Leiter von Christian Concern, Tim Dippe, beschuldigte die Menschenrechtsorganisation, ausschließlich christliche Gruppen als „Anti-Rechte-Bewegung“ zu brandmarken, während islamische Strukturen unerwähnt blieben.
Der Leiter der Abteilung für Staatspolitik der britischen Organisation Christian Concern, Tim Dieppe, beschuldigte Amnesty International der Voreingenommenheit, da ausschließlich christliche Gruppen von der Menschenrechtsorganisation kritisiert wurden, während islamische Strukturen völlig ignoriert wurden. Darüber berichtet die ukrainische Redaktion der UOJ.
Der Skandal entbrannte nach der Veröffentlichung eines Amnesty-Berichts über die „Bewegung gegen Rechte in Großbritannien“, in dem Dutzende konservativer Gruppen wegen ihrer Positionen zu Abtreibung und Transgender-Fragen als „Anti-Rechte“ gebrandmarkt wurden.
Auf die Liste gerieten Christian Concern, die Konferenz der katholischen Bischöfe von England und Wales, die Evangelische Allianz, der Christliche Medizinische Fonds sowie eine Reihe weiterer Organisationen. Tim Dieppe nannte die Situation absurd und merkte an, dass Amnesty faktisch gegen diejenigen auftrat, die sich dem Schutz der Rechte der Gläubigen widmen.
Die Menschenrechtler erstellten nicht nur eine Liste, sondern forderten auch die Wohltätigkeitskommission auf, den gesetzlichen Status dieser Gruppen zu überprüfen, was eine Bedrohung für ihre Tätigkeit darstellte. Nach massiver Empörung zog Amnesty International den Bericht zurück und drückte sein „Bedauern“ über die Veröffentlichung ohne vorherige angemessene interne Prüfung aus.
Dieppe erklärte, dass die Erfolge der Christen beim Schutz des Rechts auf Leben und der Religionsfreiheit beweisen, dass gerade Amnesty und nicht die Gläubigen heute gegen die echten Menschenrechte auftreten.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Patronatsfest sowie das 125-jährige Jubiläum der Kirche in Bad Kissingen gefeiert wurden.