Erzbischof Ioannis leitete Christi-Himmelfahrts-Liturgie in Tirana
Das Oberhaupt der albanischen orthodoxen Kirche sprach über Hoffnung, Ewigkeit und die geistlichen Herausforderungen der modernen Gesellschaft.
Am 21. Mai leitete Erzbischof Ioannis von Albanien die göttliche Liturgie zum Fest der Christi Himmelfahrt in der Verkündigungskirche in Tirana. An dem Gottesdienst nahmen zahlreiche Gläubige teil. Mit dem Primas der orthodoxen autokephalen Kirche von Albanien konzelebrierten Ignatios von Amantia sowie weitere Geistliche der Erzdiözese Tirana, wie Orthodox Times berichtete.
In seiner Predigt sprach Erzbischof Ioannis über die geistliche Bedeutung des Festes der Himmelfahrt Christi. Er betonte, dass Christus durch seine Himmelfahrt die menschliche Natur zu Gott erhoben und den Menschen erneut den Weg zur Gemeinschaft mit Gott eröffnet habe. Zugleich warnte er vor geistlicher Leere, Einsamkeit und Orientierungslosigkeit in der modernen Gesellschaft.
Der Erzbischof erklärte, wahre Freude entstehe nur durch die Gegenwart Gottes im Leben des Menschen. Er rief die Gläubigen dazu auf, ihr Leben an den Geboten Christi auszurichten und den Blick auf die Ewigkeit zu richten. Zum Abschluss der Liturgie sprach Ioannis allen Gläubigen Glückwünsche aus, die an dem selben Tag das Fest der heiligen Konstantin und Helena feierten.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Polizei eine Brandstiftung im Gladbecker Gemeindehaus vermutet.