„Fasten und Gebet helfen, in der Liebe zu Gott und zum Nächsten zu wachsen“
Weihbischof der rumänisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland, Österreich und Luxemburg sprach in Leverkusen über geistliche Disziplin
Bei einem Gemeindebesuch in Leverkusen am Samstag, dem 7. März 2026, hat der rumänisch-orthodoxe Weihbischof Sofian von Kronstadt die Bedeutung von Fasten und Gebet für das geistliche Leben hervorgehoben. Darüber berichtete der Geistliche auf seiner Facebook-Seite.
Bischof Sofian, Weihbischof der rumänisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland, Österreich und Luxemburg, feierte in Leverkusen gemeinsam mit den Priestern Ștefan Irineu Ungureanu und Andrei Popa sowie George Bosneaga aus Düren und Diakon Romulus Valentin Baluța die Heilige Liturgie. Unter den Teilnehmern befanden sich zahlreiche junge Familien mit kleinen Kindern.
Auf Wunsch des örtlichen Pfarrers sprach der Hierarch anschließend über die geistliche Bedeutung von Fasten und Gebet. Beide seien Gaben Gottes und zugleich Mittel, durch die Christen gemeinsam mit Gott für ihr eigenes Heil und das Heil der ganzen Welt wirken könnten.
Durch diese geistlichen Übungen werde das menschliche Wesen mit göttlicher Kraft genährt, erklärte der Bischof. Zugleich helfe die asketische Praxis dabei, egoistische Wünsche zu zügeln und sie zum Wohl des eigenen Lebens und der Mitmenschen zu ordnen.
Bischof Sofian rief die Gläubigen dazu auf, Fasten und Gebet neu zu verstehen und wertzuschätzen. Gott möge den Menschen helfen, deren Bedeutung im geistlichen Leben zu erkennen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Johannes von Branitsa, erster Vikar des Metropoliten von Sofia, vor den geistlichen Folgen der digitalen Welt warnte und zur Rückkehr zu Gebet und innerer Sammlung aufrief.