Pfarrschule in München unter Schutz der heiligen Anastasia Şaguna gestellt

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Die Pfarrschule der rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Mariä Verkündigung“ in München steht künftig unter dem Schutz der heiligen Anastasia Şaguna, Mutter des heiligen Andrei Şaguna. Die Pfarrschule der rumänisch-orthodoxen Gemeinde „Mariä Verkündigung“ in München steht künftig unter dem Schutz der heiligen Anastasia Şaguna, Mutter des heiligen Andrei Şaguna.

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde beschließt neue Patronin für ihre Bildungsarbeit

Die rumänisch-orthodoxe Gemeinde „Mariä Verkündigung“ in München hat ihre Pfarrschule unter das Patronat der heiligen Anastasia Şaguna gestellt. Der Beschluss fiel im Einvernehmen mit Metropolit Serafim Joantă und dem Pfarrgemeinderat. Anlass ist unter anderem die im Jahr 2026 offiziell verkündete Heiligsprechung von Anastasia Şaguna, der Mutter des heiligen Andrei Şaguna, wie die Metropolie am 23. April 2026 auf ihrer Webseite berichtete.

Die Gemeinde blickt auf eine längere Tradition der Kinder- und Jugendarbeit zurück, die bereits unter dem früheren Pfarrer Simion Felecan gepflegt wurde, jedoch während der Pandemie unterbrochen werden musste. Nach der Ernennung von Pfarrer Alexandru Nan im November 2022 wurde die Pfarrschule wiederbelebt und schrittweise ausgebaut. Neben Religions- und Sprachunterricht umfasst das Angebot inzwischen auch zahlreiche zusätzliche Kurse und Freizeitaktivitäten.

Die Pfarrschule ist Teil eines Netzwerks ähnlicher Programme der rumänisch-orthodoxen Erzdiözese von Deutschland, Österreich und Luxemburg. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen rumänischer Herkunft die Verbindung zu Sprache, Kultur und orthodoxem Glauben zu erhalten und ihre schulische Bildung zu ergänzen. Unterstützt wird das Programm seit 2023 unter anderem durch die Abteilung für Rumänen im Ausland.

Zwischen Januar und April 2026 beteiligten sich die Schüler zudem am nationalen katechetischen Wettbewerb im Rahmen des Programms „Christus teilte mit Kindern“. Die Verantwortlichen sehen darin eine Stärkung der katechetischen Arbeit in der Gemeinde und planen weitere Projekte, unter anderem mit Fokus auf Familie und christliches Leben. 

Die UOJ berichtete zuvor, dass im Verlag Johannes A. Wolf eine neue Ausgabe der Schriftenreihe „Der Schmale Pfad“ erschienen ist.
 
 

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