Bischof Sofian von Kronstadt besuchte rumänisch-orthodoxe Gemeinden in Graz
Weihbischof der Metropolie für Deutschland und Westeuropa feiert Liturgien in den Gemeinden des heiligen Nikolaus und des Apostels Andreas
Der rumänisch-orthodoxe Weihbischof Sofian von Kronstadt hat am Samstag, dem 25. April 2026, die rumänisch-orthodoxen Gemeinden Graz II (St. Apostel Andreas) und Graz I (St. Nikolaus) besucht und dort Gottesdienste gefeiert. Darüber berichtete der Bischof auf seiner Facebook-Seite.
Zunächst zelebrierte Bischof Sofian gemeinsam mit den Priestern Cristian Greuceanu und Gabriel-Silvestru Peltea sowie weiteren Geistlichen die Heilige Liturgie in der Pfarrei Graz II. In seiner Predigt, die anlässlich des Gedenktages des Heiligen Basilius von Poiana Mărului gehalten wurde, sprach er über das Jesusgebet und die geistliche Reinigung als Voraussetzung für den inneren Aufstieg. „Um den Reinen zu sehen, musst du selbst rein sein“, betonte der Bischof.
Am Abend feierte Weihbischof Sofian die Liturgie in der Pfarrei St. Nikolaus. Dort wurde er von Pfarrer Nicolae-Liviu Vilcea und der Gemeinde empfangen. Mit Blick auf den bevorstehenden Myrrhensonntag würdigte der Bischof die Rolle gläubiger Frauen im kirchlichen Leben und hob deren Zeugnis von Opferbereitschaft, Würde und Freude im Glauben hervor.
Die Besuche unterstreichen die enge Verbindung der Metropolie mit den rumänisch-orthodoxen Gemeinden in Österreich und deren lebendiges Gemeindeleben.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die orthodoxen Bischöfe Frankreichs angesichts des Kriegs im Nahen Osten zur Einhaltung des Völkerrechts mahnten.