Patriarch Daniil: Gemeinsames Gebet als „Schiff des Heils“ in der Fastenzeit

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Patriarch Daniil predigt in der Sofioter Metropolitankathedrale „St. Maria Nedelya“ während des Bußkanons des Heiligen Andreas von Kreta. Foto: Patriarchat Patriarch Daniil predigt in der Sofioter Metropolitankathedrale „St. Maria Nedelya“ während des Bußkanons des Heiligen Andreas von Kreta. Foto: Patriarchat

Bußkanon des Heiligen Andreas von Kreta in der Sofioter Metropolitankathedrale gefeiert

Zum Beginn der Großen Fastenzeit wurde am 23. Februar 2026  in der Metropolitankathedrale in Sofia der Bußkanon des Heiligen Andreas von Kreta gebetet. Der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil stellte in seiner Predigt die geistliche Kraft der Liturgie und die Bedeutung des gemeinsamen Gebets in den Mittelpunkt, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

Am ersten Tag der Großen Fastenzeit leitete Patriarch Daniil den Gottesdienst mit dem ersten Teil des Bußkanons des Heiligen Andreas von Kreta. Zahlreiche Bischöfe, Geistliche und Gläubige nahmen daran teil, während der Sofia Priestly Choir die Hymnen gestaltete. Die Feier wurde als gemeinsamer Beginn des geistlichen Weges durch die Fastenzeit verstanden.

In seiner Ansprache betonte der Patriarch die gewachsene Tradition der orthodoxen Liturgie, die über Jahrhunderte von Kirchenvätern geprägt worden sei. Diese hätten Gebete geschaffen, damit die Kirche „mit einer Stimme und einem Herzen“ zu Gott beten könne. Die Liturgie sei Ausdruck der Einheit der Kirche als lebendiger geistlicher Organismus.

Patriarch Daniil hob hervor, dass der Mensch ohne die Gemeinschaft der Kirche anfällig für Sünde und Verzweiflung werde. Der Kanon des Heiligen Andreas von Kreta erinnere daran, dass selbst tief gefallene Menschen durch Glauben, Hoffnung und das Gebet der Kirche zur Umkehr und zur Gemeinschaft zurückfinden könnten. Gott schenke dem Betenden Kraft, sein geistliches Ringen fortzusetzen.

Abschließend rief der Patriarch die Gläubigen dazu auf, die liturgischen Versammlungen während der Fastenzeit nicht zu vernachlässigen. Die Kirche sei ein Ort der Erneuerung, an dem die Seele gereinigt und mit Hoffnung erfüllt werde. Daniil wünschte eine gesegnete Fastenzeit und erteilte den Anwesenden seinen erzbischöflichen Segen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Isaak zur Fastenzeit erklärte: „Das geistliche Leben ist ganzheitlich“

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