Priesterweihe: Benedict Freialdenhoven für Dienst in Deutschland ordiniert
Bischof Symeon von Domodedowo spendet Weihe in der Pariser Alexander-Newski-Kathedrale der Erzdiözese der russischen Gemeinden in Westeuropa
Bei einer Göttlichen Liturgie in der Alexander-Newski-Kathedrale in Paris ist Hierodiakon Benedict (Niklas Robin) Freialdenhoven am Samstag, dem 21. Februar 2026, zum Priester geweiht worden. Die Weihe erfolgte durch Bischof Symeon von Domodedowo mit dem Segen von Metropolit Johannes von Dubna. Der Neupriester soll künftig in einer Gemeinde in Deutschland dienen, wie die Diözese auf ihrer Webseite mitteilte.
Die Liturgie wurde von Bischof Symeon gemeinsam mit Archimandrit Joseph (Poustoutov) aus der Berliner Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats sowie Erzpriester Andrei Swinarow, Rektorr der Kathedrale, zelebriert. Während des feierlichen Einzugs empfing der Student des Orthodoxen Theologischen Instituts St. Sergius die Priesterweihe.
Am Ende des Gottesdienstes überbrachte der Weihbischof dem Neupriester den Segen des Erzbischofs und wünschte ihm Freude und Standhaftigkeit im kirchlichen Dienst. Mit der Ordination verstärkt die Erzdiözese der orthodoxen russischen Gemeinden in Westeuropa ihren Klerus, insbesondere für die pastorale Arbeit im deutschsprachigen Raum.
Die in Paris ansässige Erzdiözese geht auf die russische Emigration zurück und gehört seit 2019 wieder – bei gewisser Eigenständigkeit – zur Russisch-Orthodoxen Kirche. Der Schwerpunkt ihrer Gemeinden liegt in Frankreich, doch bestehen auch derzeit rund zehn Gemeinden und Klöster in Deutschland.
Geistliches Oberhaupt der Erzdiözese ist Metropolit Johannes von Dubna, unter dessen Leitung die pastorale Arbeit in Westeuropa weiter ausgebaut wird.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Isaak zur Fastenzeit erklärte: „Das geistliche Leben ist ganzheitlich“