Großer Bußkanon in Köln eröffnete erste Woche der Fastenzeit
Gebetsgottesdienst lud Gläubige zur inneren Umkehr und geistlichen Erneuerung ein.
Am 23. Februar 2026 wurde in der Kölner Kirche der Pochaev-Ikone der Gottesmutter das Große Komplet begangen, verbunden mit der Lesung des ersten Abschnitts des Großen Bußkanons von Andreas von Kreta. Die Feierlichkeit fiel auf den Montag der ersten Woche der Großen Fastenzeit. Darüber berichtete die UOK-Gemeinde in Köln.
Der Große Bußkanon zählt zu den bedeutendsten liturgischen Texten der ersten Fastenwoche. Er lädt die Gläubigen ein zu Umkehr, innerer Einkehr und geistlicher Neuausrichtung. Mit seinen tiefgründigen Gebeten und zahlreichen biblischen Anklängen soll er helfen, sich auf den Weg der Fastenzeit vorzubereiten.
Die gottesdienstliche Feier hebt die geistliche Tiefe der ersten Fastentage hervor, die in der orthodoxen Überlieferung als Phase verdichteten Gebets, der inneren Sammlung und der Hinwendung zu den Ostergeheimnissen gelten.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Metropolit Mark einen Vergebungsritus zum Beginn der Fastenzeit in Mailand feierte.