Patriarch von Alexandrien rief zum Beginn der Fastenzeit zu Versöhnung auf
Theodor II. vergibt öffentlich Kritikern und betont die Einheit sowie die missionarische Aufgabe der Kirche in Afrika.
Mit der Vergebungsvesper im patriarchalischen Kloster des heiligen Sabbas eröffnete Patriarch Theodor II. von Alexandrien am 22. Februar 2026 die Große Fastenzeit. In seiner Rede erläuterte er die geistliche Tiefe dieses Tages, an dem die Gläubigen einander Vergebung zusprechen, um geläuterten Herzens in die Phase der Umkehr und geistlichen Erneuerung zu gehen. Darüber berichtete Orthodox Times.
Der Patriarch wies darauf hin, dass dieser Brauch seinen Ursprung im altägyptischen Mönchtum habe. Zugleich richtete er Dank und Segen an alle Hierarchen, Geistlichen und Mitarbeiter in der Mission, die unter vielfach schwierigen Umständen auf dem afrikanischen Kontinent ihren Dienst versehen.
Besonders bemerkenswert war sein öffentliches Wort der Vergebung an alle, die versucht hätten, Misstrauen zu verbreiten oder das Wirken des Patriarchats zu beeinträchtigen. Ungeachtet solcher Hindernisse werde die Kirche ihren Weg entschlossen fortsetzen, so Theodor II. Durch Bildungsarbeit, missionarisches Engagement und seelsorgliche Begleitung wolle man Hoffnung schenken, Einheit fördern und die Menschen in Afrika geistlich stärken.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein großer Bußkanon in Köln die erste Woche der Fastenzeit eröffnete.