Patriarch Porfirije betonte: Fasten führt zur Gemeinschaft mit Gott
Serbischer Primas betonte zum Beginn der Großen Fastenzeit die geistliche Bedeutung von Gebet, Vergebung und innerer Umkehr.
Am Sonntag der Vergebung, dem 22. Februar 2026, feierte der serbische Patriarch Porfirije die Göttliche Liturgie in der Belgrader Kirche des Heiligen Sava und leitete damit die Große Fastenzeit ein. In seiner Ansprache beschrieb er die bevorstehende Zeit als geistlichen Weg der Vorbereitung auf das wichtigste Fest des Glaubens, die Auferstehung Christi. Darüber berichtete Orthodox Times.
In seiner Predigt betonte Patriarch Porfirije, dass echtes Fasten immer mit Beten, Umkehr und der Fähigkeit zu vergeben einhergehe. Erst wer seinem Nächsten vergebe, könne selbst auf Gottes Erbarmen hoffen. Ohne Versöhnung und inneren Frieden bleibe das Herz verschlossen und unempfänglich für die göttliche Gnade.
Porfirije stellte zugleich klar, dass Fasten nicht auf äußere Vorschriften oder bloßen Verzicht von Speisen verkürzt werden dürfe. Es gehe vielmehr um innere Läuterung, den Kampf gegen schädliche Gedanken und Leidenschaften sowie um die Entfaltung von Liebe, Barmherzigkeit und Mitgefühl, mit dem Ziel, die Verbundenheit zu Gott und den Mitmenschen zu vertiefen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein großer Bußkanon in Köln die erste Woche der Fastenzeit eröffnete.