Renovierte Kathedrale in Baku zum 100-jährigen Bestehen neu geweiht

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Die Kathedrale der Geburt der Gottesmutter in Baku wurde nach mehrjähriger Restaurierung zum 100-jährigen Bestehen feierlich neu geweiht. Foto: pravoslavie.az Die Kathedrale der Geburt der Gottesmutter in Baku wurde nach mehrjähriger Restaurierung zum 100-jährigen Bestehen feierlich neu geweiht. Foto: pravoslavie.az

Festgottesdienst der Russisch-Orthodoxen Kirche erinnerte an wechselvolle Geschichte eines Gotteshauses zwischen Zerstörung, Sowjetzeit und Wiederaufbau

Mit einer feierlichen Großen Weihe ist in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku die russisch-orthodoxe Kathedrale der Geburt der Gottesmutter nach umfangreicher Renovierung erneut in Dienst gestellt worden. Die Zeremonie am orthodoxen Fest der Darstellung des Herrn (15. Januar 2026) leitete Bischof Alexej von Baku und Aserbaidschan vor zahlreichen Gläubigen, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

Die Gemeinde blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück: Bereits 1896 ist eine gleichnamige Kirche in Baku belegt, die jedoch 1925 für den Bau eines Bahnhofs abgerissen wurde. Ein Neubau zwei Straßen weiter wurde 1926 geweiht, während der Sowjetzeit zeitweise geschlossen und als Kaserne genutzt, bevor er 1944 an die Russische Kirche zurückgegeben und zur Kathedrale erhoben wurde.

In den Jahren 2019 bis 2021 wurde der Komplex umfassend restauriert. Dabei entstanden neue Fresken, eine steinerne Ikonostase sowie ein Gemeindehaus. Die ursprünglich geplante Weihe verzögerte sich wegen der COVID-19-Pandemie und des Todes von Erzbischof Alexander (Ischtschein); schließlich legte der Diözesanrat den Termin auf das hundertjährige Jubiläum des heutigen Gebäudes.

Beim Festgottesdienst würdigte Bischof Alexej insbesondere die Unterstützung des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Aliyev, die die Renovierung ermöglicht habe. Die Kathedrale gilt als wichtiges Zentrum der russisch-orthodoxen Minderheit in dem überwiegend muslimisch geprägten Land. 

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Italien Abt Matteo Ferrari vor Netflix-Streaming und Social Media im Kloster warnte.
 
 

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