Patriarch Porfirije empfing Vertreter aus Zypern in Belgrad

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Patriarch Porfirije im Gespräch mit Bischof Grigorije von Messaoria und Tourismusminister Costas Koumis im Patriarchalpalast in Belgrad. Foto: Patriarchat Patriarch Porfirije im Gespräch mit Bischof Grigorije von Messaoria und Tourismusminister Costas Koumis im Patriarchalpalast in Belgrad. Foto: Patriarchat

Gespräch über Pilgertourismus, politische Lage und Zusammenarbeit zwischen serbischer und zyprischer Kirche

Der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije hat im Patriarchalpalast in Belgrad den zyprischen Bischof Grigorije von Messaoria sowie den Tourismusminister der Republik Zypern, Costas Koumis, empfangen. Anlass des Treffens war die Internationale Tourismusmesse in Belgrad, bei der Zypern als Ehrengast vertreten ist, wie das Patriarchat am 20. Februar 2026 auf seiner Webseite berichtete.

Während des Gesprächs brachte Patriarch Porfirije seine Verbundenheit mit der Kirche und dem Volk Zyperns zum Ausdruck und erkundigte sich nach der aktuellen politischen Lage sowie deren Auswirkungen auf den Tourismus. Die Gäste überbrachten Grüße von Erzbischof Georgios von Zypern und schilderten die Herausforderungen für Kirche und Pilgerwesen, darunter eingeschränkten Zugang zu Kirchen in Nikosia sowie die schwierige regionale Sicherheitslage im östlichen Mittelmeerraum.

Ein Schwerpunkt des Treffens lag auf der Zusammenarbeit im Pilgertourismus. Porfirije schlug eine engere Kooperation zwischen der serbischen Pilgeragentur „Dobročinstvo“ und dem zyprischen Pilgerbüro vor, um die Beziehungen zwischen beiden Kirchen und Völkern zu vertiefen. Der Vorschlag wurde von den zyprischen Vertretern ausdrücklich begrüßt.

Zudem zog der Patriarch Parallelen zur Situation der serbisch-orthodoxen Kirche im Kosovo und in Metochien und dankte Zypern für dessen Unterstützung der territorialen Integrität Serbiens. Minister Koumis bestätigte diese Haltung während des Treffens erneut.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Baku die renovierte russisch-orthodoxe Kathedrale zum 100-jährigen Bestehen erneut geweiht wurde.

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