In London eröffnet Bürgermeister feierliche Beleuchtung zum Ramadan
Der Bürgermeister Londons hat eine Beleuchtung zum Ramadan eröffnet: Eine Hauptstraße wurde mit der Aufschrift „Happy Ramadan“ und muslimischen Ornamenten geschmückt.
Am 19. Februar 2026 eröffnete der muslimische Bürgermeister Sadiq Khan in London eine festliche Beleuchtung zum Ramadan. Die Lichtdekorationen befinden sich in einer der zentralen Straßen der britischen Hauptstadt, wo die Aufschrift „Happy Ramadan” und dekorative Ornamente im islamischen Stil angebracht sind, berichtet die Zeitung Anadolu Ajansı.
Das Projekt wurde von der Aziz-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung realisiert. Der Bürgermeister drückte gemeinsam mit Rahima Aziz, einer Vertreterin des Kuratoriums der Stiftung, den Knopf zum Einschalten der Beleuchtung. Nach Angaben der Organisatoren ist die Dekoration auf den Beginn des für Muslime heiligen Monats abgestimmt und wird bereits zum vierten Mal durchgeführt.
Aziz erklärte, die Initiative ziele darauf ab, „Vorurteile zu überwinden” und das Wissen über den Ramadan zu erweitern. „Das hilft den Menschen, etwas über den Islam zu lernen, und weckt ihre Neugier”, sagte sie und fügte hinzu, dass London „leuchtender wird, wenn es Unterschiede feiert”. Im Rahmen der Kampagne sind auch Iftars geplant – gemeinsame Abendessen, mit denen Muslime ihr Tagesfasten im Ramadan beenden – sowie Kunstveranstaltungen und Kooperationen mit Wohltätigkeitsorganisationen.
Die Einwohner Londons nahmen die Beleuchtung zum Ramadan unterschiedlich auf: Ein Teil der Bürger erinnerte daran, dass das Land eine christliche Mehrheit und ein historisches christliches Erbe hat, während andere erklärten, dass sie solche Initiativen positiv bewerten. Die Beleuchtung wird bis zum 19. März zu sehen sein; für ihre Installation wurden etwa 31.000 LED-Lampen verwendet, die täglich von 17:00 bis 01:00 Uhr leuchten.
Zuvor berichtete die UOJ, dass in England ein Mann wegen Zitat eines Bibelverses vor einer Abtreibungsklinik mit einer Geldstrafe belegt wurde.