EU-Parlament weigert sich anzuerkennen, dass nur Frauen schwanger werden können
Im EU-Parlament erhielt die Initiative zur Festschreibung des Begriffs „biologische Frau” nicht die erforderliche Mehrheit und wurde abgelehnt.
Am 15. Februar 2026 lehnte das Europäische Parlament einen Änderungsantrag mit der Formulierung „nur biologische Frauen können schwanger werden” ab. Über das Ergebnis der Abstimmung berichtete der polnische Europaabgeordnete Tomasz Froehlich im sozialen Netzwerk X.
Den veröffentlichten Daten zufolge unterstützten 200 Abgeordnete die Initiative, 233 stimmten dagegen und 107 Parlamentarier enthielten sich der Stimme. Infolgedessen erhielt der Änderungsantrag nicht die erforderliche Mehrheit und wurde abgelehnt.
Der Verfasser des Vorschlags, der polnische EU-Abgeordnete Tomasz Froehlich, kritisierte die getroffene Entscheidung. In seinem Kommentar zu den Abstimmungsergebnissen erklärte er, dass die Vorgänge im Parlament ernsthafte Fragen aufwerfen und tiefe Meinungsverschiedenheiten in Fragen der Geschlechtspolitik widerspiegeln.
Der Änderungsantrag wurde im Rahmen der Diskussion über ein Dokument zu Fragen der Rechte und der Gender-Agenda geprüft. Die Debatte über die Formulierungen zeigte die anhaltenden Kontroversen im Europäischen Parlament über Fragen der Geschlechtsdefinition und biologischer Unterschiede.
Zuvor hatte die UOJ darüber berichtet, dass eine österreichische Ministerin vor der Verharmlosung der Christenverfolgung warnte.