Kloster Hilandar beging Gründungsfest zu Ehren des Heiligen Simeon
Feierlichkeiten auf dem Athos wegen Fastenzeit vorverlegt – Bischof Hilarion zelebrierte Liturgie
Das serbisch-orthodoxe Kloster Hilandar auf dem Heiligen Berg Athos hat feierlich das Gründungsfest zu Ehren des Heiligen Simeon des Myrrhenträgers begangen. Die Bruderschaft des traditionsreichen serbischen Klosters erinnerte damit an ihren Gründer und himmlischen Schutzpatron, wie das Kloster am 19. Februar 2026 auf seiner Facebook-Seite berichtete.
Da der reguläre Gedenktag des Heiligen (26. Februar) in diesem Jahr in die Große Fastenzeit fällt, wurde die Feier gemäß dem Hilandar-Typikon des Heiligen Sava vorgezogen. Im Zeichen des 830. Jahrestages der Überführung der Reliquien des Heiligen Simeon von Hilandar nach Studenica leitete Bischof Hilarion von Novo Brdo, Vikar des serbischen Patriarchen Porfirije, die festliche Vigil und die Hierarchische Liturgie in der Klosterkirche.
Mönche aus Hilandar und weiteren Athos-Klöstern sowie der Chor „Heiliger Simeon der Myrrhenträger“ gestalteten die Gottesdienste musikalisch. Zahlreiche Pilger aus Serbien und verschiedenen Ländern nahmen an den Feierlichkeiten teil.
Zum Abschluss der Liturgie wurde ein neuer Altar mit dem Bild des Heiligen Simeon geweiht. Im Refektorium des Klosters fand anschließend ein gemeinsames Festmahl für die Gäste statt.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Neuerscheinung „Fels und Sand“ von Erzpriester Josiah Trenham die orthodoxe Sicht auf den Protestantismus beleuchtet.