Georgiens Patriarch versichert ukrainischen Gläubigen seine Unterstützung
Schio III. empfing eine Delegation der Ukrainischen Orthodoxen Kirche und wünschte dem ukrainischen Volk Frieden.
Am 12. Oktober 2026 hat Katholikos-Patriarch Schio III., das Oberhaupt der Georgischen Orthodoxen Kirche, in Tiflis eine Delegation der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK) empfangen und dem ukrainischen Volk Frieden und Kraft zur Überwindung seiner Schwierigkeiten gewünscht. Darüber berichtete die ukrainische UOJ unter Berufung auf die Informations- und Bildungsabteilung der UOK.
Die Delegation reiste auf Einladung des Heiligen Synods der Georgischen Orthodoxen Kirche und mit dem Segen von Metropolit Onufrij von Kiew und der ganzen Ukraine nach Georgien. Anlass sind die Feiern zum 1700. Jahrestag der Annahme des Christentums als Staatsreligion.
Zu den Gästen gehörten Metropolit Sergij von Ternopil und Kremenez, Erzbischof Hiob von Schumsk, Erzpriester Wassilij Wosnjuk und Diakon Maxim Sawtschuk. Bei dem Gespräch brachte Patriarch Schio seine Wertschätzung für Metropolit Onufrij, den Vorsteher der UOK, zum Ausdruck.
Das georgische Kirchenoberhaupt erklärte, das Leid der Menschen in der Ukraine bewege nicht nur ihn persönlich, sondern das gesamte georgische Volk. Dieses wisse aus eigener Erfahrung, welche Prüfungen die Ukraine durchlebe. Die Gläubigen in Georgien beteten für ihre Brüder und Schwestern in der Ukraine, versicherte er.
Zum Abschluss tauschten der Patriarch und die Vertreter der UOK Erinnerungsgeschenke aus. Bereits am 11. Oktober hatte die Delegation an der Göttlichen Liturgie in der Dreifaltigkeitskathedrale in Tiflis teilgenommen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Patriarch Schio bei einer Konferenz in Tiflis die Bedeutung des Christentums für die Identität Georgiens hervorgehoben hatte.
