Kloster Hilandar auf dem Athos feierte die Verklärung des Herrn

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Gottesdienst zum Fest der Verklärung des Herrn im serbisch-orthodoxen Kloster Hilandar auf dem Berg Athos. Foto: Kloster Gottesdienst zum Fest der Verklärung des Herrn im serbisch-orthodoxen Kloster Hilandar auf dem Berg Athos. Foto: Kloster

Im serbisch-orthodoxen Kloster wurden bei der Vigil die ersten Trauben des Jahres aus den klostereigenen Weinbergen gesegnet.

Die Bruderschaft des serbisch-orthodoxen Klosters Hilandar auf dem Berg Athos hat am 19. August 2026 das Fest der Verklärung des Herrn feierlich begonnen. Der Eucharistiefeier ging eine Vigil voraus, wie das Kloster auf seiner Facebook-Seite berichtete.

Die Feierlichkeiten zum Hochfest der Verklärung des Herrn begannen mit einer Vigil. Dabei wurden die ersten Trauben der klostereigenen Weinberge gesegnet. Anschließend feiert die Bruderschaft die Göttliche Liturgie.

Mit dem Fest ist auch die Hilandar-Zelle „Paterica“ in Kareja verbunden. Die dem Fest der Verklärung des Herrn geweihte Zelle liegt im Zentrum des Hilandar-Tals nordwestlich von Kareja, unweit der Einsiedelei des Heiligen Andreas. Die Überlieferung gelang der heiligen Sava die Zelle nach der Gründung Hilandars und richtete dort die „Typicarnica“ ein, ein kleines Kloster, in dem das erste Klostertypikon des heiligen Sava entstand. Die Zelle stand als Monidrion unter der Verwaltung des Klosters Hilandar.

Ihre Bezeichnung „Paterica“ geht auf die Krücke bzw. den Abtsstab des heiligen Sava zurück. Nach der Überlieferung erfüllte sich 1217 während der Pilgerreise des serbischen Mönchs Sava, des späteren heiligen Sava von Serbien, zur Lavra des heiligen Sava in Palästina eine Prophezeiung. Dort erhielt er die ihm vermachten Reliquien, darunter die wundertätige Ikone der dreihändigen Gottesmutter. Den Stab hinterließ er anschließend in der Verklärungszelle in Kareja. Heute befindet sich der Stab im Kloster Hilandar, neben der Ikone der dreihändigen Gottesmutter in der Klosterkathedrale.

Die Zelle wird seit rund zehn Jahren vom Mutterkloster Hilandar betreut. Nach der klösterlichen Tradition lebt dort stets einer der Hilandar-Mönche in Askese und trägt damit die geistliche Tradition dieses mit dem heiligen Sava verbundenen Ortes am Berg Athos weiter.

Die UOJ berichtete zuvor, dass ein Lebenszeichen des vermissten römisch-katholischen Bischofs Juan Abelardo Mata Guevara in Nicaragua auftauchte.

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