Bischof Andrej: „Die Verklärung ist ein Aufruf zur Verwandlung in Christus“

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Bischof Andrej zelebrierte am Fest der Verklärung des Herrn die Göttliche Liturgie in der Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich. Foto: Diözese Bischof Andrej zelebrierte am Fest der Verklärung des Herrn die Göttliche Liturgie in der Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich. Foto: Diözese

Hierarchische Liturgie in der Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Zürich zum Hochfest der Verklärung des Herrn.

Am Fest der Verklärung des Herrn am 19. August 2026 zelebrierte Bischof Andrej von der Schweiz die Heilige Hierarchische Liturgie in der serbisch-orthodoxen Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Zürich. Mit ihm konzelebrierten Erzpriester Branimir Petković und Erzpriester Đorđe Lukić, wie die Diözese auf der Facebook-Seite des Bischofs berichtete.

In seiner Predigt erläuterte Bischof Andrej die theologische Bedeutung der Verklärung Christi auf dem Berg Tabor. Das Ereignis sei nicht nur die Offenbarung der Herrlichkeit Christi vor Petrus, Jakobus und Johannes gewesen, sondern habe zugleich das Geheimnis seiner Person offenbart: Der in menschlicher Natur erscheinende Christus ist zugleich der ewige Sohn Gottes.

Das Licht des Tabor bezeichnete der Bischof als Zeugnis der göttlichen Herrlichkeit und als Vorgeschmack auf das kommende Reich Gottes. Die Verklärung zeige damit auch die Berufung des Menschen, in der Gemeinschaft mit Gott verwandelt zu werden und sich für die Gnade Gottes zu öffnen. Die Anwesenheit von Mose und Elias verwies nach seinen Worten darauf, dass sich in Christus Gesetz und Propheten erfüllen.

Zugleich sei die Verklärung eng mit Kreuz und Auferstehung verbunden. Christus habe seine Herrlichkeit vor seinem Leiden offenbart, um die Jünger für die bevorstehende Passion zu stärken. Das Licht des Tabor kündige damit bereits das Licht der Auferstehung an. Bischof Andrej rief die Gläubigen auf, die Verklärung als persönlichen Aufruf zu verstehen und durch Gebet, Buße, Eucharistie, Nächstenliebe und die Öffnung des Herzens für Gott immer mehr in Christus verwandelt zu werden.

Nach der Liturgie wurden in Zürich nach altem kirchlichem Brauch Trauben als Zeichen des Dankes für die Früchte der Erde und die Gaben Gottes gesegnet. Anschließend versammelten sich Klerus und Gläubige zu einem festlichen Beisammensein.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Daniel Schärer in der Auferstehungskirche Zürich über das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht und den Weg zur Überwindung des Grolls predigte.

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