Russisches Athos-Kloster feierte Patronatsfest des heiligen Panteleimon

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Der serbisch-orthodoxe Bischof Nektarios von London wirkte an den Feierlichkeiten zum Patronatsfest des russischen Athos-Klosters des heiligen Panteleimon mit. Foto: Kloster Hilandar Der serbisch-orthodoxe Bischof Nektarios von London wirkte an den Feierlichkeiten zum Patronatsfest des russischen Athos-Klosters des heiligen Panteleimon mit. Foto: Kloster Hilandar

Serbisch-orthodoxer Bischof Nektarios und Hilandar-Abt Methodius nahmen an den Feierlichkeiten teil.

Das russisch-orthodoxe Kloster des heiligen Großmärtyrers Panteleimon auf dem Heiligen Berg Athos hat am 9. August 2026 sein Patronatsfest gefeiert. Geleitet wurden die festlichen Gottesdienste von dem serbisch-orthodoxen Bischof Nektarios von London und Großbritannien und Irland sowie unter Mitwirkung des Hilandar-Abtes Archimandrit Methodius, wie das Kloster Hilandar berichtete.

Bischof Nektarios stand der Vigil am Vorabend sowie der Göttlichen Hierarchischen Liturgie am Festtag vor. Mit ihm konzelebrierten Archimandrit Methodius, Abt des serbischen Athos-Klosters Hilandar, Archimandrit Eulogius, Abt des Panteleimon-Klosters, sowie zahlreiche Geistliche und Mönche anderer Athos-Klöster. An den Feierlichkeiten nahmen zudem zahlreiche Pilger teil.

Für die musikalische Gestaltung sorgten Mönche und Sänger des Klosters Hilandar sowie die Mönche der Hilandar-Kellie des heiligen Nikolaus. Nach der Göttlichen Liturgie zog eine Prozession mit der wundertätigen Ikone und den Reliquien des heiligen Panteleimon um die Klosterkirche. Den Abschluss bildete ein festliches Slava-Mahl für Pilger und Gäste im Refektorium.

Das Kloster des heiligen Panteleimon ist das einzige russische Kloster auf dem Heiligen Berg Athos. Es wurde 1765 vom nahegelegenen Stari Rusik an seinen heutigen Standort an der Südwestküste der Athos-Halbinsel verlegt. Der heilige Sava von Serbien wurde bereits 1191 im Vorgängerkloster Stari Rusik zum Mönch geweiht. Serbische Herrscher unterstützten das Kloster über Jahrhunderte, und zeitweise lebten dort mehr serbische als russische Mönche. Heute steht das Panteleimon-Kloster an 19. Stelle in der Rangordnung der 20 Athos-Klöster.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Orthodoxe Theologische Fernschule erstmals einen Ausbildungsgang für angehende Geistliche startet.

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