Durch Kölns Straßen, gegen den Strom

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Christliches Zeugnis in Köln: Gemeinsam beim Marsch für das Leben. Collage: UOJ Christliches Zeugnis in Köln: Gemeinsam beim Marsch für das Leben. Collage: UOJ

UOJ-Reportage aus Köln: Beim Marsch für das Leben setzten 2.100 Menschen gemeinsam ein Zeichen für christliche Werte in schweren Zeiten.

Für eine kleine Gruppe orthodoxer Christen begann der Tag abseits der großen Kundgebung. Orthodoxe Gläubige aus Köln versammelten sich in der griechisch-orthodoxen Kirchengemeinde Entschlafen der Gottesgebärerin zu Köln. Fast alle waren junge Menschen.

Nach dem gemeinsamen Gebet ergriff einer von ihnen das Wort. Er sprach aus, wofür man an diesem Tag auf die Straße gehen wollte: für christliche Werte, gegen Abtreibung, gegen Leihmutterschaft. Es liege in der Verantwortung jedes Christen, für diese Überzeugung einzustehen.

Über die Deutzer Brücke machte sich die Gruppe auf den Weg Richtung Neumarkt. Am Heumarkt begegnete sie Gegendemonstranten, die mit einem kleinen Konzert und Infoständen Stellung bezogen hatten. Zu Ausschreitungen kam es nicht. Die Blicke der Umstehenden wirkten eher spöttisch als feindselig. Schon hier war das große Polizeiaufgebot mit mehreren Mannschaftswagen nicht zu übersehen.

Weiter ging es durch die Schildergasse, wo protestantische Christen an einem Stand bei der Antoniterkirche die orthodoxe Gruppe freundlich begrüßten und die Aktion ausdrücklich guthießen. Diese kleinen Gesten machten die Solidarität zwischen den Konfessionen schon auf dem Weg zur Kundgebung spürbar.

„Ich finde es wichtig, dass wir als Christen oder auch als Bürger Farbe bekennen, wenn es um den Schutz des Lebens geht.“

Ein katholischer Pfarrer, zum vierten Mal beim Marsch für das Leben in Köln

„Lebensrecht ist Menschenrecht“

„Für Frauenwürde & Kinderrechte“: Ein Plakat beim Kölner Marsch für das Leben richtet sich gegen Leihmutterschaft.

„Für Frauenwürde & Kinderrechte“: Ein Plakat beim Kölner Marsch für das Leben richtet sich gegen Leihmutterschaft. Foto: UOJ

Auf dem Neumarkt erwartete die Teilnehmer eine Kundgebung unter dem Motto „Lebensrecht ist Menschenrecht“. Hier traf die orthodoxe Gruppe aus Köln auf weitere Gläubige aus den Gemeinden in Neuss und Brühl. Zum vierten Mal hatte der Bundesverband Lebensrecht (BVL) zum Marsch in Köln aufgerufen, parallel zur Schwesterveranstaltung in Berlin. Rund 2.100 Menschen waren gekommen: Familien, Priester und Ordensleute, darunter auffallend viele junge Gesichter. Der BVL hatte im Vorfeld 3.000 Teilnehmer angemeldet.

Die Gegendemonstranten hatten sich in unmittelbarer Nähe positioniert, getrennt nur durch Absperrgitter und ein starkes Polizeiaufgebot.

Schon zu Beginn kam es zu Störungen. Gegendemonstranten, die sich unerkannt unter die Marschteilnehmer gemischt hatten, versuchten in einer Spontanaktion direkt vor der Bühne ein Banner zu entrollen, das auf Holzkreuze genagelt war. Darauf stand: „MY BODY MY CHOICE“ und „FUNDAMENTALISTEN VON DER STRASSE JAGEN“. Ordner und Polizei unterbanden die Aktion. Ebenfalls zu Beginn wurde der Stand der Stiftung Ja zum Leben mit einer Farbbombe angegriffen. Daraufhin wurde Strafanzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.

Von der Bühne sprach unter anderem Markus Voss von der Initiative Bibelfit über die vergessene Rolle des Vaters bei Konfliktschwangerschaften. Viele Männer entzögen sich ihrer Verantwortung, gleichzeitig hätten sie keinerlei Mitspracherecht bei der Entscheidung für oder gegen das Kind. Die Opfer seien nicht nur die ungeborenen Kinder, sondern auch die Mütter.

Ludwig Brühl, Vorstandsmitglied der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA), warnte vor den Gefahren der Leihmutterschaft: „Mitten in Köln werden Leihmutterschaften verkauft“, sagte er und verwies darauf, dass Vermittler gezielt deutsche Gesetze umgingen. „Diese Leute müssen wir stoppen.“

Mona Schwaderlapp, Hauptorganisatorin des Kölner Marsches, rief zum alltäglichen Engagement für das Lebensrecht auf. Unter den Anwesenden befand sich auch Weihbischof Dominikus Schwaderlapp. Moderiert wurde die Veranstaltung von Martine Hoppermann und Ludwig Brühl.

Fotos vom Marsch für das Leben

UOJ begleitete den Marsch vor Ort. Fotos: UOJ Beitrag auf Telegram ansehen

Durch die Gassen Kölns

„Menschenwürde kennt kein Alter“: Teilnehmer ziehen mit Lebensschutz-Plakaten durch die Kölner Innenstadt.

„Menschenwürde kennt kein Alter“: Teilnehmer ziehen mit Lebensschutz-Plakaten durch die Kölner Innenstadt. Foto: UOJ

Dann setzte sich der Zug in Bewegung. Die Route führte vom Neumarkt vorbei an der Basilika St. Aposteln. Kurz darauf kam es zu einer spontanen Sitzblockade von Gegendemonstranten, die versuchten, die Straße zu versperren und Rauchbomben zündeten. Der Marsch ging weiter: über die Zeughausstraße, vorbei am ehemaligen Kölner Zeughaus und dem NS-Dokumentationszentrum, zurück Richtung Neumarkt. Zeitweise erstreckte sich die Kolonne über 500 Meter durch die engen Gassen der Stadt.

Was von außen wie eine gewöhnliche Demonstration aussehen mochte, hatte für die Teilnehmer eine andere Qualität. Christen verschiedener Konfessionen sangen und beteten auf dem Weg, jeder in seiner eigenen Tradition. Am Römerturm, einem Überrest der antiken römischen Stadtbefestigung, stimmten die Gläubigen „Christus ist auferstanden“ an. Ein Ostergesang mitten im September, vor einem Relikt heidnischer Vergangenheit. Eine Ironie und ein Triumph zugleich.

„Ihr seid das Licht der Welt. So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ (Matthäus 5,14.16)

Die Gegenseite

Ein Protestplakat hinter einer Polizeikette am Rande des Kölner Marsches für das Leben.

Ein Protestplakat hinter einer Polizeikette am Rande des Kölner Marsches für das Leben. Foto: UOJ

Die Gegendemonstration war vom Pro-Choice-Bündnis Köln organisiert worden, unterstützt unter anderem von der Gewerkschaft ver.di, der Gruppe Omas Gegen Rechts, der Internationalen Jugend Köln, dem Solidaritätsnetzwerk Köln und der Föderation Klassenkämpferischer Organisationen. Rund 500 Teilnehmer – auch auf dieser Seite deutlich weniger als die angemeldeten 3.000 – begleiteten den Marsch mit Störaktionen.

Neben der Sitzblockade und den Rauchbomben wurden Informationsstände und einzelne Teilnehmer mit Farbbomben beworfen. Laute Parolen und Trillerpfeifen begleiteten den Zug auf seinem gesamten Weg. Vereinzelt kam es zu verbalen Drohungen gegen Marschteilnehmer.

Die starke Polizeipräsenz mit Unterstützungskräften aus dem Umland verhinderte eine Eskalation. Schwere Verletzungen blieben aus.

Bilder vom Gegenprotest

Weitere Aufnahmen vom Marsch und den Gegenprotesten. Fotos: UOJ Beitrag auf Telegram ansehen

Politisch allein, kirchlich getragen

Teilnehmer mit bunten Luftballons vor der Kundgebungsbühne auf dem Kölner Neumarkt.

Teilnehmer mit bunten Luftballons vor der Kundgebungsbühne auf dem Kölner Neumarkt. Foto: UOJ

Was den Marsch für das Leben 2026 besonders kennzeichnete, war seine politische Einsamkeit. Mehrere im Kölner Stadtrat vertretene Parteien distanzierten sich von der Veranstaltung. Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete, sah die SPD den Marsch „sehr kritisch“, die Grünen sprachen von einer Bühne für „fundamentalistisches Gedankengut“, die FDP lehnte die vertretenen Positionen ab, Die Linke rief zum Gegenprotest auf, und Volt erklärte eine Unterstützung für „unvereinbar mit den eigenen Werten“.

Die CDU reagierte nicht auf Medienanfragen. Die einzige Partei, die offen zur Teilnahme aufrief und vor Ort vertreten war, war die AfD.

Der BVL betonte seinerseits den überparteilichen und überkonfessionellen Charakter der Veranstaltung und verwies darauf, weder von Kirchen noch von Parteien oder staatlichen Institutionen finanziert zu werden.

Während viele Parteien auf Abstand blieben, erhielt der Marsch Unterstützung aus den Kirchen. Metropolit Augoustinos von Deutschland, Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz, grüßte den Marsch mit dem Psalmwort: „Er bat dich um Leben, also hast du es ihm gegeben“ (LXX 20,5). Das Geschenk des Lebens, so der Metropolit, verliere in unserer stürmischen Zeit zunehmend seinen göttlichen Wert in der Gesellschaft. Diese Gottesgabe immer wieder in Erinnerung zu rufen sei eine gemeinsame Aufgabe aller Christen.

Grußworte übermittelten auch Kardinal Rainer Maria Woelki, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden, die Evangelische Allianz und Bischof Hans-Jörg Voigt von der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Bischof Voigt erinnerte in seinem Schreiben an die altkirchliche Tradition des Lebensschutzes und verwies auf die Didache, eine der ältesten christlichen Lehrschriften aus dem ersten oder frühen zweiten Jahrhundert, die Abtreibung ausdrücklich als Vergehen gegen den Weg des Lebens benennt.

Stimmen vom Marsch

Das Bühnenprogramm beim Kölner Marsch für das Leben.

Das Bühnenprogramm beim Kölner Marsch für das Leben. Foto: UOJ

Die UOJ sprach im Laufe des Tages mit Teilnehmern, Priestern und Vertretern der beteiligten Gruppen.

Ein katholischer Pfarrer, der zum vierten Mal in Köln dabei war und zuvor bereits in Berlin teilgenommen hatte, zeigte sich dankbar für den Rechtsstaat und die Arbeit der Polizei. Die Gegenproteste ließen ihn jedoch nicht unberührt:

„Ich bin ehrlich erschrocken, wie gehässig, aggressiv und vulgär die Statements sind. Das klingt jetzt überheblich, aber ich habe wirklich Mitleid mit den Menschen. Dass sie so eine Wut empfinden, die wir auslösen.“

Er stehe hier zunächst als Bürger und als Christ, erst danach als katholischer Pfarrer. Denn das Lebensrecht sei „überhaupt nicht konfessionell, sondern wirklich ein Thema der Humanität“.

Auf die Frage, ob christliche Werte in den derzeitigen Krisen standhalten, antwortete er mit einer Unterscheidung zwischen Optimismus und Zuversicht:

„Die reine Zahl, die reine Mehrheit von nominellen Christen ist nicht automatisch relevant. Sondern Salz der Erde, Sauerteig. Die wenigen, die sich Gehör verschaffen, können genauso bedeutsam sein wie in früheren Zeiten die Volkskirche. Wir sind zuversichtlich, nicht optimistisch, aber zuversichtlich, dass die christlichen Werte auch in Zukunft in unserem Land vertreten und gehört werden.“

Eine Teilnehmerin aus Düsseldorf begrüßte ausdrücklich, dass verschiedene Kirchengemeinschaften und auch Nichtgläubige zusammenkamen:

„Jeder ist willkommen, der sich für das Leben einsetzt und die Würde des Menschen achtet.“

Sie erinnerte daran, dass die freiheitliche demokratische Grundordnung Deutschlands auf christlichen Werten beruhe:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das steht in unserer Verfassung und fußt auf christlichen Werten. Das wünsche ich mir, dass es so bleibt und noch viel stärker wieder zum Tragen kommt.“

Zum Abschluss des Tages sprach die UOJ mit Martine Hoppermann, die gemeinsam mit Ludwig Brühl durch die Veranstaltung führte. Sie berichtete, dass in diesem Jahr rund 400 Teilnehmer mehr gekommen seien als im Vorjahr. „Ich habe viele neue Gesichter gesehen, viele junge neue Leute. Das war sehr schön.“

Dass verschiedene Konfessionen zusammenkamen, begrüßte sie ausdrücklich:

„Ob Orthodoxe, Protestanten oder Konfessionslose: Es geht letztendlich um das Leben, und das ist ein Recht, ob ich in meiner Religion aufwachse oder nicht.“

Auf die Frage, ob sie die Gegendemonstranten verurteile, antwortete sie:

„Verurteilen auf gar keinen Fall. Sie tun mir in gewisser Weise leid, weil sie so einen tiefen Hass oder Wut in sich haben. Dabei geht es eigentlich um das gleiche Anliegen: um das Wohl aller und um das Leben.“

Für die Zukunft der Bewegung zeigte sie sich entschlossen: „Auch wenn es am Ende nur noch zehn sind, sind das zehn starke Säulen.“ Das Leben sei etwas, das geschenkt wurde. „Das sollten wir respektieren und feiern und mit Dankbarkeit zeigen.“

Auch Ludwig Brühl, Vorstandsmitglied der ALfA und zweiter Moderator der Veranstaltung, zog im Gespräch mit der UOJ eine positive Bilanz des Tages. Die Bewegung wachse, und das Engagement der vielen jungen Teilnehmer stimme ihn zuversichtlich. Solange es Menschen gebe, deren Recht auf Leben nicht geachtet werde, sei der Marsch notwendig:

„Wir sind heute hier, weil es Leute gibt, die unsere Hilfe brauchen.“

Ludwig Brühl, Vorstandsmitglied der ALfA

Zurück am Neumarkt kamen die Teilnehmer miteinander ins Gespräch und knüpften Kontakte. Währenddessen zog eine Kolonne von Gegenprotestlern am Versammlungsort vorbei, begleitet von Parolen und Trillerpfeifen. Das Polizeiaufgebot sorgte für den nötigen Abstand. Die Stimmung innerhalb des Marsches blieb bis zum Schluss friedlich und zuversichtlich.

Stimmen vom Marsch

Gespräche mit Teilnehmern des Marsches. Video: UOJ Beitrag auf Telegram ansehen

Weiterer Beitrag der UOJ

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Der orthodoxe Geist auf dem Marsch

Eine Ikone der Gottesmutter mit dem Christuskind in der Hand eines Teilnehmers.

Eine Ikone der Gottesmutter mit dem Christuskind in der Hand eines Teilnehmers. Foto: UOJ

Aus orthodoxer Sicht fiel im Zug ein Detail besonders auf: Auch nicht-orthodoxe Christen trugen orthodoxe Ikonen mit sich. Die Bildsprache und das geistliche Erbe der Ostkirche fanden damit auch über konfessionelle Grenzen hinweg Resonanz. Darin zeigte sich, wie viel die Orthodoxie zu geben hat, wenn sie den Schritt in die Öffentlichkeit wagt.

Orthodoxe Jugend beim Marsch für das Leben

UOJ-Beitrag über die orthodoxe Jugend beim Marsch. Video: UOJ Beitrag auf Telegram ansehen

Rückblick und Wünsche für die Zukunft

Fahnen mit dem Antlitz Christi beim Marsch für das Leben in Köln.

Fahnen mit dem Antlitz Christi beim Marsch für das Leben in Köln. Foto: UOJ

Für die jungen orthodoxen Teilnehmer war der Tag zugleich Ermutigung und Ernüchterung. Ermutigend war die Erfahrung, dass ihr Engagement wahrgenommen wurde. Konfessionen, die im Alltag oft nebeneinander herleben, gingen an diesem Tag gemeinsam für zentrale christliche Werte auf die Straße. Mut und Überzeugung erwiesen sich als stärker als Einschüchterung und angekündigte Gegenproteste.

Ernüchternd blieb für sie, dass auf orthodoxer Seite die Präsenz der eigenen Geistlichkeit fehlte. Es gab ein Grußwort des Metropoliten, aber kein orthodoxer Priester oder Bischof stand an diesem Tag mit der Jugend auf der Straße, während aus anderen Konfessionen Geistliche vor Ort waren.

Was an diesem Septembersamstag in Köln sichtbar wurde, war mehr als eine Demonstration. Es war ein Bekenntnis von 2.100 Menschen, die bereit waren, öffentlich für den Schutz des Lebens einzustehen. Farbbomben, Rauchschwaden, die Parolen der Gegenseite und das Schweigen der Politik konnten daran nichts ändern.

Aus dem gemeinsamen Beten, Singen und Marschieren erwächst ein Appell an die beteiligten Konfessionen: Diese Gemeinschaft soll über den Tag hinaus Bestand haben. Denn die christlichen Werte, für die sie einstehen, sind nicht verhandelbar. Sie werden angefochten, hinterfragt, belächelt. Aber sie halten stand. Sie haben es immer getan.

Für die Zukunft stand die Hoffnung im Raum, eigene orthodoxe Märsche für das Leben zu organisieren. Dass ältere Gemeindemitglieder fehlten, wurde offen angesprochen. An diesem Samstag war es die Jugend, die Verantwortung übernahm.

Die nächsten Termine des Marsches für das Leben: 10. Oktober in Wien, 31. Oktober in Saarbrücken, 10. April 2027 in München und 18. September 2027 erneut in Berlin und Köln.

Die UOJ berichtete bereits über den Marsch für das Leben in Köln und die Teilnahme orthodoxer Christen.

„Ehe ich dich im Mutterleib bereitete, habe ich dich erkannt, und ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt.“ (Jeremia 1,5)

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