Griechisches Kulturministerium übergab der Kirche zwei alte byzantinische Gotteshäuser

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Das griechische Kulturministerium restaurierte alte byzantinische Kirchen. Foto: Metropolie von Kastoria Das griechische Kulturministerium restaurierte alte byzantinische Kirchen. Foto: Metropolie von Kastoria

In einer der restaurierten und an die Kirche zurückgegebenen Kirchen wurde erstmals seit vielen Jahren wieder die Göttliche Liturgie gefeiert.

Das griechische Kulturministerium hat der Metropolie von Kastoria der Kirche von Griechenland zwei alte byzantinische Gotteshäuser übergeben, die von Fachleuten vollständig restauriert wurden. Die feierliche Rückgabe der Heiligtümer an die örtliche Gemeinde fand am 3. August 2026 in Kastoria statt.

Mitarbeiter der Ephorie für Altertümer restaurierten die alte Kirche der heiligen Erzengel sowie die Kirche des Großmärtyrers Georgios in Omorfokklisia. In der Georgskirche wurde außerdem eine seltene hölzerne Ikone des himmlischen Schutzpatrons aus dem 13. Jahrhundert restauriert und den Gläubigen zugänglich gemacht.

Bei der Öffnung der Türen der Kirche der heiligen Erzengel rief Metropolit Kallinikos von Kastoria die griechische Kulturministerin Lina Mendoni dazu auf, symbolisch „ganz byzantinisches Kastoria zu adoptieren“, um dessen geistliches Erbe zu retten. Die Ministerin bezeichnete Kastoria neben dem Athos und den Meteora-Klöstern als eines der drei wichtigsten Zentren der byzantinischen Tradition in Griechenland.

Am folgenden Tag, dem 4. August, feierten Priester in der erneuerten Erzengelkirche die erste Göttliche Liturgie seit vielen Jahren. Am Ende des Gottesdienstes hielt Metropolit Kallinikos eine Totengedenk-Litija am Grab des makedonischen Freiheitskämpfers Pavlos Melas und seiner Ehefrau Natalia, die unter den Gewölben dieser Kirche ruhen.

Historiker gehen davon aus, dass die Kirche bereits im 9. Jahrhundert errichtet wurde. Im Jahr 1359 wurde sie von Symeon Uroš Palaiologos erneuert. Gerade hier wurde einst sein junger Sohn Johannes zum Mitregenten ausgerufen – der spätere heilige Joasaph von Meteora, der als zweiter Gründer der berühmten Klöster auf den Felsen von Meteora gilt.

Zuvor berichtete orthodoxnews.de, dass das serbisch-orthodoxe Kloster Hilandar das Fest der Drei­händigen Gottesmutter gefeiert hatte.

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