Griechischer Metropolit kritisierte neue Schulbücher mit LGBT-Propaganda
Metropolit Serafim von Kythira rief die Eltern dazu auf, den Unterricht zu Hause geistlich zu begleiten, nachdem die neuen Lehrmittel Kindern auch gleichgeschlechtliche Elternpaare vorstellen.
Metropolit Serafim von Kythira und Antikythira verurteilte die Einführung von Lehrmitteln in den griechischen Schulen, die die Definition der Familie verändern würden. Der Hierarch der Kirche von Griechenland nannte es unzulässig, den Kindern unter dem Deckmantel der Bildung nicht-traditionelle Werte und einen „neuen Familientyp“ aufzuzwingen. Darüber berichtet die ukrainische Redaktion der UOJ.
Ab September 2026 plant man, in den Grundschulklassen Griechenlands Bücher zu verbreiten, in denen den Kindern vorgeschlagen wird, den für sie passenden „Familientyp“ aus drei Varianten auszuwählen. Neben der traditionellen Verbindung propagieren die Verfasser der Lehrmittel auch Paare aus zwei Männern oder zwei Frauen.
„Unsere Kinder werden nicht eine, wie es bisher der Fall war, sondern noch zwei weitere ‚Familienmodelle‘ gelehrt bekommen (Mann mit Mann und Frau mit Frau), damit sie künftig den ‚Familientyp‘ wählen, der zu ihnen passt. Ein entsetzlicher Fall!“ hob Metropolit Serafim hervor.
Seiner Meinung nach ist die griechische Gesellschaft mit einem geistlichen „liberalen Wind“ konfrontiert, der vom „geistlich bankrotten Westen“ herübergeweht kommt und mit der „neuen Weltordnung“ verbunden ist. Die gesetzliche Anerkennung gleichgeschlechtlicher Verbindungen mit dem Recht auf Adoption von Kindern nannte der Metropolit eine Untergrabung der „von Gott bekräftigten Familie“, die auf der Heiligen Schrift beruht.
Zur Verteidigung rief der Hierarch jede christliche Familie auf, zu einer „Hauskirche“ und zu einer „verborgenen Schule“ zu werden. Er empfahl den Eltern, sich täglich am gemeinsamen Tisch zu versammeln, gemeinsam zu beten und die Inhalte der Schulstunden sorgfältig zu überwachen. „Es ist notwendig, mit den Kindern darüber zu sprechen, was man ihnen sagt und was man sie in den Schulen lehrt, und all die Neuerungen und Seltsamkeiten zu berichtigen, die man ihnen darbietet“, erklärte der Metropolit.
Metropolit Serafim rief in Erinnerung, dass es früher in den Familien Brauch war, gemeinsam das Evangelium und die Heiligenviten zu lesen, und dass heute eine solche „geistliche Mobilmachung“ nötiger denn je ist. Seine Position untermauerte er mit den Worten des Apostels Paulus: „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber nahe herbeigekommen: So lasst uns denn ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes.“
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Reliquie des heiligen Basilius des Großen erstmals nach Rumänien reist.