Vandalismus in Kirchen in Rheinland-Pfalz hat zugenommen

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Symbolbild zeigt eine verwüstete Kirche. Foto: freepik Symbolbild zeigt eine verwüstete Kirche. Foto: freepik

Die Zahl der Einbrüche in Kirchen in Rheinland-Pfalz stieg laut Landeskriminalamt in den vergangenen vier Jahren um rund 30 Prozent.

Immer häufiger werden Kirchen zum Ziel von Vandalismus und Einbrüchen. In der Bonifatiuskirche im Wormser Stadtteil Abenheim beschädigten Unbekannte unter anderem den Beichtstuhl, rissen Kleiderhaken von den Kirchenbänken ab und verunreinigten das Weihwasserbecken. Nach dem Vorfall musste die Kirche vorübergehend geschlossen werden. Darüber berichtete SWR.

Nach Angaben des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz sind insbesondere die Einbrüche in Kirchen in den vergangenen vier Jahren um rund 30 Prozent gestiegen. Auch in Worms kam es innerhalb weniger Wochen zu mehreren Vorfällen, darunter Sachbeschädigungen im Dom. Die Gemeinden sehen sich dadurch zunehmend vor die Herausforderung gestellt, ihre Kirchen zu schützen, ohne dabei ihre Offenheit aufzugeben.

Trotz der Vorfälle möchten viele Pfarreien ihre Gotteshäuser weiterhin tagsüber für Besucher öffnen. Gleichzeitig wird über Maßnahmen wie die Videoüberwachung diskutiert. Diese soll nach Angaben der Verantwortlichen nicht der Überwachung der Gläubigen dienen, sondern weitere Übergriffe verhindern und kirchliche Gebäude besser vor Vandalismus schützen.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das Kloster in München zahlreiche Besucher beim Tag der offenen Tür begrüßt hatte.

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