Bischof Hiob feierte Liturgie und weihte Lektor in Ingolstadt
Bei seinem Besuch vollzog der Stuttgarter Hierarch die Cheirothesie, informierte über die West-Europäische Eparchie und traf sich mit der Jugend zum offenen Gespräch.
Am 19. Juli empfing die orthodoxe Gemeinde in Ingolstadt Bischof Hiob zu einem archipastoralen Besuch. Der Hierarch stand der Göttlichen Liturgie vor, die gemeinsam mit dem Gemeindevorsteher, Priester Ilja Dejew, und dem Diakon Nikolaj Klein aus München gefeiert wurde. Vor Beginn des Gottesdienstes vollzog Bischof Hiob die Cheirothesie von Nikita Sergejew zum Lektor und segnete ihn für seinen künftigen liturgischen Dienst. Darüber berichtete die Gemeinde am 24. Juli auf Instagram.
Nach dem Gottesdienst versammelten sich Geistliche und Gemeindemitglieder zu einer festlichen Trapeza, die von der Schwesternschaft vorbereitet worden war. Während des gemeinsamen Essens berichtete Bischof Hiob über aktuelle Entwicklungen innerhalb der Westeuropäischen Eparchie der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland. Dabei ging er unter anderem auf das Bischofskonzil ein, das im Mai anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Eparchie stattfand, und informierte die Gläubigen über die wichtigsten Ereignisse und Vorhaben des kirchlichen Lebens.
Im Anschluss nahm sich der Hierarch Zeit für ein persönliches Treffen mit den Jugendlichen der Gemeinde. In offener Atmosphäre sprach er mit ihnen über Fragen des Glaubens, das Leben in der Kirche und die Verantwortung der jungen Generation für die Zukunft der orthodoxen Gemeinden. Die Gemeinde dankte Bischof Hiob für seinen Besuch, das gemeinsame Gebet und die seelsorgerliche Begleitung, die den Gläubigen eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch mit ihrem Erzpastor bot.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine Jubiläumsausstellung zum 100. Bestehen der Westeuropäischen Eparchie eröffnet wurde.