Jubiläumsausstellung zum 100. Bestehen der West-Europäischen Eparchie eröffnet
Die Wanderausstellung „Erbe und Berufung“ startete in der orthodoxen Gemeinde in Stuttgart und dokumentiert die Geschichte, das geistliche Erbe und den Auftrag der Eparchie.
Mit der Eröffnung in Stuttgart hat die Wanderausstellung „Erbe und Berufung“ ihre Reise durch die Gemeinden der Westeuropäischen Eparchie der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland begonnen. Die Ausstellung wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Eparchie konzipiert. Sie erinnert an die Entstehung der Eparchie, an ihr Wirken im vergangenen Jahrhundert und an die Menschen, die das kirchliche Leben in Westeuropa geprägt haben. Darüber berichtete die ROKA-Eparchie von Berlin und ganz Deutschland.
Auf zahlreichen Schautafeln, historischen Fotografien, Dokumenten und weiteren Exponaten zeichnet die Ausstellung die Entwicklung der Eparchie von ihren Anfängen nach der russischen Emigration bis in die Gegenwart nach. Dabei werden nicht nur bedeutende Ereignisse und Persönlichkeiten vorgestellt, sondern auch das geistliche Leben der Gemeinden, der Aufbau neuer Pfarreien sowie die Bewahrung der orthodoxen Tradition in den Ländern Westeuropas.
Die Ausstellung versteht sich zugleich als Blick in die Zukunft. Unter dem Leitwort „Erbe und Berufung“ lädt sie dazu ein, über die Verantwortung nachzudenken, das geistliche und kulturelle Erbe der Eparchie an kommende Generationen weiterzugeben und das orthodoxe Leben in den Ländern Westeuropas weiterzuentwickeln. Nach ihrem Auftakt in Stuttgart wird die Ausstellung in weiteren Gemeinden der Eparchie zu sehen sein. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen und sich mit der Geschichte und dem Auftrag der West-Europäischen Eparchie vertraut zu machen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die Wanderausstellung zum 100-jährigen Jubiläum der ROKA-Eparchie in Stuttgart gestartet hat.