Athos-Klöster setzten Drohnen zur Brandbekämpfung ein
Das Kloster Vatopedi organisiert inzwischen eine 24-Stunden-Luftüberwachung seiner Wälder, und in der Skite des Heiligen Dimitrios entstand eine Drohnen-Bereitschaftsbasis.
Die Klöster des Athos führten ein System zur Überwachung der Gebiete mit Hilfe von Drohnen zur Bekämpfung von Waldbränden ein. Der Einsatz der Technologien hat die Reaktionszeit in Notsituationen verkürzt. Darüber berichtet UOJ in Griechenland.
Im Vorfeld der Sommersaison wurde auf dem Athos der Brandschutz aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen und der dichten Vegetation verstärkt. Der Kommandant der Feuerwehr, Vasilios Psaltidis, teilte mit, dass die Vorbereitung bereits im Frühjahr mit der Überprüfung der Waldwege und der Wasserversorgungssysteme begann. Jedes Kloster patrouilliert und bewacht nun sein Territorium selbstständig.
Das Kloster Vatopedi organisierte eine rund um die Uhr laufende Beobachtung der Wälder mit Hilfe einer privaten Drohne. Auf dem Heiligen Berg wurde zudem eine Bereitschaftsbasis für Drohnen bei der Skite des heiligen Dimitrios eingerichtet. Im Kloster Chilandar werden eine Videokamera und drei Rauchmelder installiert. Beim Kloster Vatopedi besteht seit dem vergangenen Jahr eine freiwillige Feuerwehreinheit aus 23 Personen, die bereits die erforderlichen Übungen absolviert hat.
Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober gilt auf dem Athos ein Verbot offener Feuer. Die entsprechende Durchsage ertönt in fünf Sprachen für alle Pilger, die auf dem Seeweg zur Halbinsel gelangen. Neben der Brandbekämpfung leisten die Retter auf dem Athos auch Hilfe für Gäste, die den Aufstieg zum Gipfel des Athos unternehmen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein österreichisches Hospiz in Jerusalem 15 Millionen für die Sanierung benötigt.